Die Entdeckung der Langsamkeit (Marstal)

Den Blog-Lesern unter Euch, die auch die letzten Beiträge gelesen haben, ist vielleicht eine Veränderung in unserer Reisegeschwindigkeit aufgefallen.
Damit meine ich nicht, dass wir Gestern nur 9 Meilen gesegelt sind – so wenig wie an keinem anderen Segeltag bisher – sondern, dass wir in den letzten zwei Häfen jeweils einen Hafentag gemacht haben.

Diese Serie setzen wir heute fort. Nach fast 2 Monaten gelingt es uns tatsächlich Tempo rauszunehmen. Wir entdecken die Langsamkeit! ;o)

Damit reisen wir genau so, wie wir uns das vorgestellt haben. Am Ende, so der Plan, lassen wir in unserem Heimatrevier noch einmal richtig die Füße baumeln, damit wir wirklich vollkommen entspannt zu Hause ankommen.

Der Plan für diese Vorgehensweise kam – glaube ich – von Lars.
Er kennt mich und weiß, dass wenn es etwas zu entdecken gibt, noch ein Abstecher sich anbietet etc. ich nicht wirklich zu halten bin.
In unserem Heimatrevier jedoch, da gelingt es sogar mir einen Tag einfach mal so vergehen zu lassen. Denn was wir hier und heute nicht entdecken, lernen wir einfach beim nächsten oder übernächsten Besuch kennen. ;o)
Hinzu kommt, dass der Weg nach Hause von hier im Zweifel sehr kurz ist, so dass wir bei einer Schlechtwetterperiode problemlos beidrehen könnten. Wir müssen also keine Meilen mehr machen.

Beste Voraussetzungen also für eine tatsächliche Entschleunigung. Daher war schon gestern abgemacht, dass wir heute auf jeden Fall einen Hafentag machen.

Heute morgen waren wir dann noch einmal mehr zufrieden mit dieser Entscheidung, denn den ganzen Vormittag prasselte der Regen aufs Deck. Bei diesen Bedingungen ist es sehr leicht einfach nur zu chillen. Jeder geht seinen Interessen nach.
Lars hat etwas „ge-nerd-elt“ = einen Raspberry programmiert?!?!? *bitte keine Fragen zu diesem Thema an mich ;o)* Ich habe mit Finn spielend und lesend im Vorschliff gelegen. *total schön*

Wir haben auch mal unsere Position gewechselt und unter der Kuchenbude dem Treiben draußen zugesehen. *wie gut, dass wir nicht raus müssen*
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In einer regenfreien Stunde haben wir einen kleinen Spaziergang durch Marstal gemacht.
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Lars hat auch einen Laden gefunden, der sein Interesse geweckt hat ;o)
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Der wichtigste Wegweiser für Morgen:
*heute gabe es wegen des Regens Aufbackbrötchen*
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Dann nähert sich die nächste Regenfront:
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Wir gehen schnell zurück zum Schiff:
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Als das nächste Mal die Sonne rauskommt setzen wir unsere Aerø-Flagge, damit die Insulaner sich freuen. ;o) *Vielen Dank an Carsten Esch*
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Die nächsten beiden Tage ist auch noch eher mäßiges Wetter vorausgesagt. Danach wird es angeblich wieder schön. Wir werden es sehen.

Noch haben wir keine Eile nach Hause zu kommen. Uns reichen die Sonnen-Augenblicke, die sich jeden Tag irgendwann mal ergeben und genießen das Familienleben, welches so viel Raum fürs Miteinander gibt, ganz in Ruhe.
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Abendstimmung auf der Perfect Match bei diesem Schmuddelwetter. Der Fernseher läuft seit der WM das erste Mal wieder.
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Fundstücke:
Lars spricht immer wieder davon, dass er sich darauf freut ein Modellboot für Finn kaufen zu können. Ich hoffe, ihm schwebt nicht so etwas vor. ;o)
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Hundefiguren aus Porzellan:
Beim Spaziergang durch dänische Dörfer achte ich immer auf die Hundefiguren in den Fenstern der Häuser.
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Mich amüsiert die Geschichte – Ist es ein Märchen oder stimmt es? – dass die Figuren einen Hinweis auf die Anwesenheit des Herren des Hauses geben.
Wenn beide Hunde nach drinnen Blicken ist der Herr des Hauses (früher der Seemann) zu Hause.
Wenn beide Hunde nach draußen blicken ist der Herr des Hauses nicht zu Hause und das Eintreten des Liebhabers ist seitens der Dame des Hauses erwünscht.
Wenn ein Hund nach drinnen und einer nach draußen guckt, dann ist der Herr des Hauses nicht zu Hause, aber die Dame hat kein Interesse an einem Liebhaber. ;o)
(Vielleicht habe ich die Geschichte nicht ganz korrekt wiedergegeben. Falls jemand einen Link auf die tatsächlichen Hintregründe zu den Porzellan-Hunden hat, freue ich mich über einen Hinweis darauf)

 

Segeltörn statt Spaziergang (Bagenkop – Marstal)

Heute Morgen hat die ganze Familie lang geschlafen.
Finn hat das erste Mal um 8h die Augen aufgemacht.
Mit Stillen, Kuscheln etc. sind wir erst um 9h aus dem Bett gekommen.

Ich habe dann heute die Brötchen geholt.
Leider habe ich vergessen zu diesem Satz ein Foto zu machen – Ihr hättet gelacht.
Wir lagen in Bagenkop nämlich mit dem Schiff wirklich direkt vor dem Bäcker (maximale Entfernung 5 Meter). Es war also nicht wirklich eine Leistung die Brötchen zu besorgen. *zwinker*

Während wir gefrühstückt haben hat Finn noch einmal ein Schläfchen gehalten.
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Nach einer kurzen Verabschiedung bei Jenny, Lilli und Georg sind wir um 11:15h gestartet. Wir waren das letzte, verbliebene Schiff in unserer Boxen-Reihe. *Langschläfer*
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Das Wetter war zwar meist bedeckt, aber bei 15-19kn Wind von Achtern lief es extrem gut. Finn hat wieder die ganze Zeit geschlafen, so dass ich segeln konnte. Es war halt „Finns-Babysitter-Welle“. (@Ingo: Deine Welle wäre das nicht gewesen. *grins*)
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Dennoch haben wir uns für einen kurzen Törn nach Marstall entschieden, damit wir nicht irgendwann anfangen zu frieren. Wir sind sozusagen statt eines Spaziergangs mal eben 1,5 Stunden segeln gegangen. ;o)

In Marstall angekommen (12:40h) haben wir getankt (Heizöl *zwinker*),
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uns einen Platz gesucht und dann blitzschnell unsere Kuchenbude aufgebaut.
Wir waren fertig kurz bevor ein ziemlich heftiger Regenschauer über uns drüber zog. *Perfect*

Uns war das aber egal. Wir haben es uns einfach unter der Kuchenbude im Warmen und Trockenen gemütlich gemacht. Es gab Espresso und Latte mit einem
„Du-hast-zwar-nicht-Geburtstag-aber-ich-hab-Dich-ganz-doll-lieb-Kuchen“,
den mir Lars vorhin vom SuperBrugsen mitgebracht hat. *lecker*
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Dazu konnten wir viele Anlegemanöver beobachten.
Als wir kamen lagen ca. 4 Schiffe an unserem Steg, mittlerweile ist der Steg voll und der Strom der Schiffe reißt noch nicht ab.

Finn war natürlich beim Familientreffen unter der Kuchenbude auch dabei:
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Finn: „Liebe Grüße an Lilli! Ich kann auch fliegen.“ ;o)
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Die Sonne hat sich auch immer mal wieder durch die Wolken gekämpft.
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Einen dieser Momente nutzen wir, um unser Großfall zu „befreien“.
Es hatte sich beim Bergen des Groß bei Schräglage durch eine Welle um unser Dampferlicht gewickelt. In dem Zug hat auch das Dampferlicht gleich eine neue Glühbirne bekommen.
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Das Wetter ist so wechselhaft wie in Irland. Die Sonne wechselt sich mit Regenschauern ab. Unsere angedachte Idee mit dem Bus zur Schifffahrtsregatta zu fahren, um einmal an den Regatta-Yachten vorbeizuschlendern, verwerfen wir.

Wir werden dafür mit tollen Natur-Eindrücken verwöhnt und in unserem „Mini-Orbit“ haben wir ja alles was wir brauchen.
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Der Wetterbericht sagt für Morgen noch einmal einen Regentag voraus.
Danach soll es wieder besser werden. Wir sind gespannt. :o)

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Starthafen: Bagenkop/ Startzeit: 11:15 Uhr

Zielhafen: Marstal/ Ankunftszeit: 12:40 Uhr

Tagesmeilen: 9,05 sm / Gesamtmeilen 1.331,06 sm

Durchschnittsgewindigkeit: 6,39 kn / Speedmax: 7,67 kn

tatsächlicher Wind: 15-19kn

Hafengeld: 145,- DK/Tag

Finn trifft Lilli (Bagenkop)

Jenny, Lilli und Georg haben wir es zu verdanken, dass wir mit Bagenkop ein neues Wochenendziel für uns entdeckt haben. Es ist echt schön hier!

Wir wären von alleine jedoch wahrscheinlich nicht so schnell hierher gesegelt.
Zum Glück machen die Drei jedoch gerade Urlaub hier, so dass wir einen guten Grund hatten hierher zu fahren.

Die Drei haben hier ein schickes Meerblick-Appartment gemietet und uns für heute Morgen zum Frühstück eingeladen. Da Jenny gestern Geburtstag hatte bringen wir einen Kuchen mit, den Finn trägt ;o)
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Ein großartiges Frühstück! Für uns ist es etwas ungewohnt wieder an einem echten Tisch zu sitzen, aber wir haben uns – glauben wir – nicht daneben benommen. *zwinker*
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Finn hat in einen tollen „Hochstuhl“ mit Hilfe seines Kinderwagens gesessen.
So konnten Lars und ich völlig ungestört unsere Brötchen essen, ohne dass einer von uns Finn auf dem Schoß hatte. *guter Trick*
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Nach dem Frühstück wurde die Spielzeit eingeläutet.
Alle waren auf dem Boden zugange. Finn und Lilli hat es gefallen. :o)
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Lilli kann ganz toll fliegen:
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Finn hat seine Seitwärts-Rolle perfektioniert:
1. Beine hoch:
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2. Zur Seite kippen:
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Man konnte außerdem sehen, dass Lilli ein Mädchen ist und somit weiter in ihrer Entwicklung. Sie flirtet nämlich bereits (hier mit Finn), während Finn einfach gerade aus guckt. *zwinker*
O.k., vielleicht stimmt das nicht ganz, denn Finn kann natürlich auch flirten, er hat hier nur gerade seinen Einsatz verpasst. ;o)
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Nach der Spielzeit haben wir einen Kinderwagenausflug durch Bagenkop gemacht:
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Am Nachmittag hatte jede Familie ihre Familienzeit. Da es geregnet hat haben wir diese im Schiff verbracht.

Männer-Spaß: Wer kann die Beine besser hochnehmen?
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Familienkuscheln im Vorschiff:
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Es war auch etwas Zeit fürs Arbeiten:
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Finn träumt derweil von Lilli:
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Am Abend ist es dann soweit, Jenny, Georg und vor allem Lilli kommen zu uns. *freu*
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Es gibt HotDogs:
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Lilli probiert Finns Lieblingsplätze aus. Sie gefallen ihr sehr gut:
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Es hat super viel Spaß gemacht!
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Schön, dass ihr da wart!
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Als die Drei weg waren hat Finn ganz verstört geguckt.
Finn: „Kommt Lilli bald wieder?“
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Ein wunderschöner Abend geht zu Ende.
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Wir haben es nicht geschafft die Kirche von Bagenkop anzugucken, aber man muss ja auch noch Ziele für den nächsten Besuch haben.
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Der Wind dreht Kreise um uns! (Glücksburg – Bagenkop)

Finn hat heute Nacht trotz seiner Zahnschmerzen hervorragend geschlafen.
Nur ich konnte nach dem 3h-Stillen nicht mehr einschlafen. *grrr*
Naja, so bin ich dazu gekommen mein lange angefangenes Buch zu Ende zu lesen, ein paar Mails zu schreiben etc.

Die Stimmung heute Morgen war phantastisch. Es lag noch ein leichter Dunst über der Bucht, der Wind stand still und die Luft war wunderbar klar.
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Lars hat uns Brötchen geholt und dann es gab das erste Mal seit langem wieder Mett-Brötchen. :o)
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Am Frühstückstisch haben wir unsere weitere Törnplanung grob durchdacht.
Wann wollen wir wo sein? Wann geht es nach Hause?
Es bleiben uns nur noch 2,5 Wochen – viel zu kurz ;o)
Jetzt steht der grobe Plan – das letzte Wort hat natürlcih das Wetter:
Wir planen am 13.09. zurück in unserem Heimathafen zu sein und freuen uns auf das Wiedersehen.

Dann beginnen wir aber erstmal den heutigen Tag. Wir starten um 10h.
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Vorbei an den Segel-Ausbildungsgruppen.
Es hat viel Spaß gemacht ihnen gestern zuzusehen:
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Es ist noch immer spiegelglattes Wasser.
Wir packen die Segel gar nicht aus, sondern motoren aus der Förde.
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Als wir an der „Schwiegermutter“ vorbeikommen kann man aufgrund der Witterung die Steine, vor denen sie warnt, aus dem Wasser ragen sehen.
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Ein paar weitere Fördeimpressionen:
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Lars arbeitet während der Fahrt etwas – es könnte schlimmere Plätze dafür geben. ;o)
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Ein toller Tag auf See, wenn auch die Segel bis zum Schluss verpackt bleiben.
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Das Wetter ist so schön, dass auch Finn öfter mal im Cockpit sitzen kann.
Meine beiden Männer beim Späße machen:
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Unter Deck wird natürlich auch gespielt.
Der Hase ist der neue Liebling :o)
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Mit den Füßen spielen ist immer super.
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Um 16:40 erreichen wir Bagenkop. Wir waren schon ewig nicht mehr hier.
Der Hafen ist wirklich schön. Es lohnt sich!
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Und der Hafen füllt sich auch noch richtig:
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Wir nutzen den schönen Abend und grillen noch einmal gemütlich.
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Starthafen: Glücksburg/ Startzeit: 10:00 Uhr

Zielhafen: Bagenkop/ Ankunftszeit: 16:40 Uhr

Tagesmeilen: 43,06 sm / Gesamtmeilen 1.322,01 sm

Durchschnittsgewindigkeit: 6,46 kn / Speedmax: 7,3 kn

tatsächlicher Wind: 0-4kn

Hafengeld: 160,- DK/Tag

Oma, neuer Proviant, alte Bekannte, Regatta (Glücksburg)

Gestern war so viel los, dass unsere tägliche Routine weichen musste. Während ich sonst immer am Abend – während Lars kocht und Finn spielt – meinen tagsüber geschriebenen Text mit den gemachten Fotos verbinde und dann online stelle, bin ich heute nicht dazu gekommen.
Dafür war die Nacht so gut und erholsam – Finn hat sehr lange geschlafen – dass heute Morgen Zeit bleibt, um den Beitrag von gestern zu veröffentlichen:

Ein traumhafter Tag beginnt. Das Licht ist so toll, dass ich direkt nach der Dusche kurz ein paar Fotos machen muss.
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Nach dem Frühstück stellen wir dann unser Schiff auf den Kopf, um eine Bestandsaufnahme unserer Vorräte zu machen und eine Einkaufsliste zu schreiben.

Um 11.30h kommt Oma Heidi zu Besuch.
Ein super schöner Vormittag, mit natürlich ganz viel Spaß mit Finn.
Leider habe ich das Fotographieren total vergessen ;o)
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Irgendwann starten wir zu einem Spaziergang – Achtung: Ich habe heute tatsächlich wieder eine kurze Hose an!
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Lars begleitet uns noch ein Stücken, bevor er zu Heidis Auto abbiegt, um eine große Einkaufsrunde zu drehen. Es gelingt ihm tatsächlich unsere ganze Einkaufsliste abzuarbeiten (= Proviant für die nächsten Dänemark-Runde *freu*)
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So viel Aktivität will mit einem Essen belohnt werden. Der FSC hat ein hervorragendes Clubhaus-Restaurant. Da Finn schläft (Ich glaube es ist das erste Mal, dass er unter seinem Activity Center eingeschlafen ist) holt Lars uns das Essen an Bord. *lecker*
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Dann kommt Hans (von der Fifty-Fifty) vorbei, eigentlich um Lars zur Regatta abzuholen, aber er schießt noch schnell ein Familienbild von uns. *Danke, Hans*
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Heidi und ich gucken uns noch gemeinsam den Regatta-Start an, bevor Heidi aufbricht, um noch im Hellen zurück nach Hamburg zu fahren.
Fifty-Fifty legt einen tollen Start hin und beendet die Regatta auch sehr erfolgreich. Erster in der Gruppe! HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!
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Nur Minuten nachdem Heidi aufgebrochen ist kommen Jane (Lumme) und Chrischi an Bord. Ein schönes Wiedersehen :o)
Gemeinsam mit unseren Männern (inkl. Finn) geht es dann ins FSC-Clubheim, um die von Lars schon so lange herbeigesehnten Spareribs (die Zweitbesten direkt nach denen aus der Bierakademie in Kappeln) zu essen.
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Chrischi ist eine tolle Finn-Flüsterin. Ich konnte ganz in Ruhe meinen Salat essen. :o)

Ein großartiger Tag geht zu Ende.
Finn schläft direkt nach dem Abendritual ohne zu zögern ein.
Den haben wir geschafft ;o)
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Neues von Finn:
Finns Zähne schießen ein (ein ganz normaler Prozess, aber schmerzhaft).
Chrischi macht uns heute Abend darauf aufmerksam, dass Finns rechte Wange viel röter und wärmer ist als die Linke. Finn hat Zahnschmerzen, der Arme *schnief*
Das erklärt auch, warum er heute nicht ganz so gut getrunken und viel geschlafen hat.
Zum Glück sind wir vorbereitet. In Finns Bordapotheke gibt es Globulis für diesen Fall. Die bekommt er sofort am Abend, so dass unsere Nacht dennoch richtig gut wird. Hoffentlich dauert diese Phase für den armen Finn nicht zu lange.

Entspanntes Sommer-Segeln (Sonderborg – Glücksburg)

Der Tag beginnt richtig gut. *freu*
Finn hat heute Nacht zu seinem alten Schlafrhythmus zurückgefunden. Nur 1x Stillen um 3h, dann wieder um 7h. Soviel Schlaf waren wir gar nicht mehr gewohnt, wir waren glatt vor Finn wach (= Elternzeit am Morgen). *super*

Beim Aufstehen begrüßt uns die Sonne an einem strahlend blauen Himmel.
Der Sommer ist zurück! :o)

Beim gemütlichen Frühstück im Cockpit beobachten wir, dass auch viele Sonderborger die Gunst der Stunde nutzen und auslaufen.
Es gibt also noch mehr Segler, die den Spätsommer nutzen, auch wenn es nachts und morgens schon etwas frisch ist ;o)

Wir starten um 10:30h ganz gemütlich bei 8kn Wind.
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Wir segeln mit vollen Segeln. Lars montiert das erste mal wieder den Cunninghamstrecker.
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Soweit, dass wir die große Genua das erste Mal seit den Ostschären Schwedens wieder herausholen ist es zwar noch nicht, aber Lars segelt wieder in kurzer Hose.

Wir gleiten bei glattem Wasser dahin.
Finn kann problemlos im Vorschiff spielen und für uns ist Zeit für einen Tee.

Wunderschönes Segeln!
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Wir kreuzen entspannt bei rund 4kn in die Flensburger Förde.

Dann schläft leider der Wind ein, so dass wir ein paar Meilen unter Motor und Selbststeueranlage zurücklegen. Zeit für ein paar Nudeln:
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An der „Schwiegermutter“ schicken wir ganz liebe Grüße an Heidi und Brigitte. ;o)
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Um 14:15h liegen wir fest in Glücksstadt.
Wir haben einen tollen Platz mit Blick auf die Förde.
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Unser erster Hafen zurück in Deutschland nachdem wir knapp zwei Monate unterwegs sind. Das begießen wir mit einem Bier und alkoholfreien Sekt.
Finn schläft derweil. *wie schön*

Am Nachmittag kommt uns Hans von der Fifty-Fifty besuchen.
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Was für ein entspannter Tag.
Es könnte noch ein paar Grad wärmer sein, aber sonst ist es perfekt!

Wir freuen uns auf Morgen. Heidi kommt zu Besuch und abends segelt Lars zusammen mit Hans die Mittwochsregatta. Es könnte uns schlechter gehen. ;o)

PS: In den Beitrag von gestern habe ich noch ein paar Bilder vom Abendspaziergang in Sonderborg eingefügt.

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Starthafen: Sonderborg/ Startzeit: 10:30 Uhr

Zielhafen: Glücksburg/ Ankunftszeit: 14:15 Uhr

Tagesmeilen: 18,32 sm / Gesamtmeilen 1.278,95 sm

Durchschnittsgewindigkeit: 4,89 kn / Speedmax: ./. kn

tatsächlicher Wind: 0-8kn

Hafengeld: 15,- EUR

Zwischenstop in der „Heimat“ (Aarø – Sonderborg)

Die letzten beiden Nächte (Finn hat bei Lars geschlafen) war unser Schlaf etwas ungestörter. Zwar ist der Zustand noch immer ausbaufähig, aber Finn kam wenigstens nicht mehr alle 2 Stunden. *puh*
Lars muss uns also nicht durch die Nächte segeln. *zwinker*

Heute kommen wir um 11:30h los, da Lars am Vormittag noch eine Telefonkonferenz hatte. *Liebe Grüße an Nils und Bert*

Wir verabschieden uns von Aarø. Die Insel hat uns richtig gut gefallen!
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Das Wetter ist für uns sehr ungewohnt: nur 8-10 kn Wind.
Wir sind mit vollen Segeln unterwegs und können uns gar nicht mehr erinnern wann wir das das letzte Mal gemacht haben.
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Finn ist das Wetter allerdings zu ruhig. Er vermisst die Wellen und das Geschaukel und findet daher nicht in seinen gewohnten Schlaf. Ich muss ihn in die Manduca nehmen, da er quarkig wurde. Dort klappt das mit dem Schlafen allerdings perfekt. ;o)
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Den Rest des Tages verbringt Finn auch am liebsten auf unserem Schoß:
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Uih, da kommt ein Gewitter, da setzen wir Finni doch lieber wieder in seine Babywanne.
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Er sitzt aber mit dem Kopf erhöht, damit unser kleiner „Quitscher“ uns sehen kann.

Das Gewitter erwischt uns zum Glück nicht. Wir bekommen nur ganz wenige Tropfen ab. Dennoch haben wir sicherheitshalber eingerefft. Die verkleinerte Segelfläche kommt uns wieder sehr vertraut vor. *zwinker*

Im Sund wird das Wetter immer besser.
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Außerdem begegnen wir Nils Heyde:
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Vor der Brücke in Kappeln müssen wir etwas warten.
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Aber nach der Brückenöffnung erreichen wir ganz schnell den Hafen von Sonderborg.
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Hier werden wir übernachten.

Unsere Idee ist es, Morgen nach Glücksburg zu fahren. Vielleicht haben wir dort die Chance die Crews der Fifthy-Fifthy und der Lumme zu treffen? Darüber hinaus warten in Glücksburg auf der Post einige Pakete für uns (= Technik für Lars und größere Strampler für Finn). Den Abstecher nach Deutschland werden wir auch nutzen, um noch einige Lebensmittel zu bunkern, denn wenn das Wetter so schön bleibt, dann
drehen wir im Anschluss noch eine Runde in der dänischen Südsee. *freu*

Nachtrag: Impressionen unseres Abendspaziergangs
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Aus der Stammdisko von Lars&Co. ist ein Chinese geworden, seit die Jungs da nicht mehr feiern gehen:
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Die ehemalige Lieblingskneipe hat einen neuen Namen:
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Starthafen: Aarø/ Startzeit: 11:30 Uhr

Zielhafen: Sonderborg/ Ankunftszeit: 16:30

Tagesmeilen: 27,88 sm / Gesamtmeilen 1.260,63 sm

Durchschnittsgewindigkeit: 6,2 kn / Speedmax: 7,67 kn

tatsächlicher Wind: 8-17 kn, Böen bis 26kn

Hafengeld: 145,- DK/Tag

Hafenkino Teil 2 (Aarø)

Nach Oja ist Aarø der nächste Hafen in dem wir richtig viel, spannendes Hafenkino erleben. Sicher spielt der aktuelle Wind dabei keine unerhebliche Rolle, denn er weht heute wieder mit 5-6 Windstärken (in Böen auch mehr) und kommt bei allen Boxen in diesem Hafen seitlich. Dennoch es ist erstaunlich wie viele missglückte An- und Ablegemanöver wir hier erleben.
Es haben sich bereits „Helfer-Gangs“ je Steg gebildet. Immer wenn bei uns am Steg jemand anlegt, dann eilen Lars, ein Holländer und ein weiterer Deutscher zur Hilfe und nicht selten ist ihr Eingreifen die letzte Rettung für umliegende Boote oder das Gelcoat des an- bzw. ablegenden Bootes. *Wahnsinn*

Diese Yacht wurde beim Ablegen (übrigens hat sie an einem ganz anderen Steg abgelegt) vom Wind quer in eine Boxengasse getrieben und kam dann längsseits an den Steg (natürlich dann ohne Fender). Zum Glück gab es die Helfer-Gang mit Lars&Co, die (mehrfach) abgedrückt hat.
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Unser Schiff hätte es auch zweimal fast erwischt, sowohl bei der Ankunft des Linken, als auch bei der Ankunft des rechten Nachbars. *unglaublich!*

Dennoch haben wir uns irgendwann am Nachmittag getraut unser Schiff allein zu lassen, um einen Spaziergang über die Insel zu machen.
Rückbickend betrachtet war das ein ganz schönes Risiko.
Naja, ist ja zum Glück gutgegangen. ;o)

Lars verpackt Finn in der Manduca, damit wir aufbrechen können:
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Dann geht es los…
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Wir folgen eine Straße bis zu einem Bauernhof. Dort haben wir im Hofladen Eier und Honig gekauft. Wir brauchen ja Ersatz bis wir den leckeren Honig von Britt in Empfang nehmen können. *freu*
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Außerdem haben wir es auch noch geschafft bis zum Leuchturm zu laufen.
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Danach ging es am Strand zurück.
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Blick auf Aarøsund:
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Blick auf Aarø aus unterschiedlichen Richtungen (= unser Hafen)
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Beide Häfen sind durch die Aarø-Fähre verbunden:
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Etwas gebastelt wurde heute auch. Wir können ja nicht nur faulenzen ;o)
Wir haben insgesamt vier Relingsstützen neu eingeklebt.
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Zugegeben, mein Part beschränkte sich aufs „Relingsstütze oben gegenhalten“ beim Einschrauben und Finn bespaßen:
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Das war ein schöner Hafentag!
Dem aufmerksamen Beobachter ist vielleicht aufgefallen, dass Lars bereits wieder seine kurze Hose aus dem Schrank geholt hat. Die nächsten Tage sollen schön werden. Vielleicht schaffe ich es auch noch einmal wieder in meine kurze Hose?

Heute scheint es auf jedenfall wieder einen schönen Sonnenuntergang zu geben.
Bilder von gestern:
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PS: Kapitän Dietzel hat eben für unser Gebiet „West 5 etwas abnehmend 4“ angesagt. Die Redewendung „etwas abnehmend“ kommt uns mittlerweile komplett unbekannt vor. Soll die Starkwindphase jetzt etwa wirklich vorbei sein? ;o)

80%-Sonnenschein-Tag (Middelfart – Aarø)

Finn wächst scheinbar gerade wieder. Das merken wir nicht nur daran, dass er seit gestern die nächstgrößeren Bodys trägt (jetzt Größe 68) und auf die Windelgröße 3 umgestiegen ist, sondern auch an seinem aktuellen Schlafrhythmus.
Finn möchte gerade die dritte Nacht in Folge alle zwei Stunden gestillt werden. Das kennen wir von unserem Schläfer gar nicht. *grrr*
Man könnte meinen, in das Kind ist eine Uhr eingepflanzt, er kommt wirklich pünktlich nach zwei Stunden, d.h. 22h, 0h, 2h, 4h, 6h…
Nach dem 6h-Stillen habe ich ihn zu Lars abgegeben. Als ich ca. um 8h von der Dusche kam, Finn wäre eigentlich wieder dran gewesen, bot sich mir dieses Bild:
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Finn ist in der „Technik-Höhle“ bei Lars wieder eingeschlafen und dort schläft er natürlich auch über seinen Fütterzeitpunkt hinaus. *dieses Kind ;o)*
Lars und mir ist es auch nicht gelungen Finn „wach zu gucken“, obwohl wir schon ein paar Späße mit und über ihn gemacht haben. *zwinker*

Aber auch auf so eine Phase können wir uns einstellen. Finn geht heute Abend einfach mal mit Lars gemeinsam in der „Technik-Höhle“ schlafen.
Ob das besser klappt? Ich werde berichten.

Heute ist das Wetter auf unserer Seite.
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Da ich nun schon mal wach war sind Finn und ich einkaufen gegangen.
Hier ist direkt ein großer Supermarkt um die Ecke.
Da der Kinderwagen unten voll beladen war, hat Finn das Brot „getragen“.
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Das fand er spitze, denn die Tüten rascheln so schön, wenn man sich bewegt. ;o)
Wir haben auch noch eine kleine Runde durch die Fußgängerzone gedreht:
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Nach dem Frühstück sind wir dann gestartet, es war schon 11:40h.
Naja, wir haben ja Urlaub. Wir verlassen:
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Lars trägt Ölzeug und T-Shirt, da manchmal etwas Regen in den Wolken steckt.
Aber wir cremen uns heute mal wieder ein:
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Unter der Brücke wird gebaggert.
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Man kann sie dennoch problemlos passieren.

Nach der Brücke fordert Finn mal wieder eine Mahlzeit.
Er schläft dabei ein und ich lege ihn schlafend in seiner hängenden Babywanne ab.
Heute bin ich auch so müde, dass ich auch noch etwas auf der Salon-Couch schlafe.
Lars segelt uns beiden „Schlafis“ super durch den Sund.
Er ist dabei aber nicht ganz allein, denn wir hören heute das erste Mal wieder Kapitän Dietzel. Wie habe ich die Erkennungsmelodie vermisst. ;o)
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Lars erwischt auch mal ein Schauer.
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Das Wetter ist heute wirklich wechselhaft, wenn die Sonne scheint braucht man eine kurze Hose und ab und zu steckt in einer Wolke auch mal ein kurzer Regenschauer mit der ein oder anderen Böe.

Um 14:30 kommen wir in Aarø an. Ein schöner kleiner Hafen!
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Wir waren noch nie hier, weil wir bisher nie einen Platz bekommen haben, aber uns gefällt es auf Anhieb.
Der Hafen ist genau unser „Beuteschema“ = ein paar Häuser und ein Leuchtturm ;o)

Wir drehen eine kleine Runde durch den Hafen (Lars ißt dabei natürlich einen HotDog) und setzen uns dann aufs Schiff.
Da der Wind relativ stark und bei allen Boxen etwas seitlich weht, gibt es viel „Hafenkino“ zu sehen. Schön, wenn man selbst bereits gemütlich im Cockpit sitzt. ,o)

Wir haben beschlossen Morgen hier einen Hafentag einzulegen.
Es ist schön hier, für die Verpflegung ist gesorgt
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(hier gibt es die HotDogs)
und vielleicht schaffen wir ja den „Gewaltmarsch“ zum Leuchturm.

Die „Schlafi-Crew“ freut sich schon jetzt auf Morgen:
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PS: Heute Nacht probieren wir es mal anders. Lars schläft mit Finn in der Technikhöhle (Achterkoje). Mal sehen, ob sich das positiv auf Finns Schlafrhythmus auswirkt.
Wenn das nicht klappt, dann hätte ich schon eine nächste Idee: Lars segelt uns beide einfach durch die Nacht. Dabei schlafen wir hervorragend :o)

Unser aktueller Standort auf einer Karte, hier klicken

Starthafen: Middelfart/ Startzeit: 11:30 Uhr

Zielhafen: Aarø/ Ankunftszeit: 14:30

Tagesmeilen: 18,53sm / Gesamtmeilen 1.232,74 sm

Durchschnittsgewindigkeit: 6,18 kn / Speedmax: 7,44 kn

tatsächlicher Wind: 16-22 kn und eine richtig heftige Böe mit > 30kn

Hafengeld: 120,- DK/Tag

Ohne HotSpot – Geht gar nicht! (Julesminde – Middelfart)

Heute Morgen prasselt der Regen aufs Deck als wir aufwachen.
Keine Lust aufzustehen – Lars holt seinen Laptop und wir gucken gemütlich Babyfotos von Lars. Finn liegt neben uns und brabbelt vor sich hin.

Danach gehen Finn und Lars leckere Brötchen, ein Hamburger Abendblatt und für mich eine „Luxus-Schnitte“ (= dänischer Kuchen mit ganz, ganz viel Schokolade) einkaufen. Einen Regentag muss man lecker beginnen. ;o)
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Gestern haben wir noch überlegt wo wir heute hinfahren wollen.
Doch dann ging plötzlich gestern Abend unser HotSpot kaputt.
(Das ist ein sehr wichtiges Teil hier an Bord – Trauer war angesagt! *zwinker*)
Damit war klar: Wir fahren nach Middelfart, komme was da wolle, denn dort kennen wir einen Laden in dem man vielleicht einen Neuen erwerben kann.

Als wir startklar sind, haben sich die Regenwolken verzogen.
Wir ziehen trotzdem Ölzeug an, aber es scheint ein schöner Segeltag zu werden.

Wir fahren noch kurz tanken.
Aktuell ist das Benzin, welches wir tanken, nicht zum motoren, sondern es ist unser „Heizöl“, denn nachts lassen wir unsere Dieselheizung jetzt auf kleiner Stufe durchlaufen. Hier soll ja keiner frieren. ;o)

Um 11:30h geht es los. 17-22kn Wind, wir müssen mit einem langen Schlag kreuzen, um die Ecke nach Middelfahrt anliegen zu können.
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Es dauert keine 10 Minuten und Finn ist in seiner Babywanne fest eingeschlafen.
Er mag Wellen. :o)
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Traumhaftes Segeln!
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Wären wir jetzt zu Hause würden wir wahrscheinlich drinnen bleiben. Mit der richtigen Kleidung macht das Segeln aber total Spaß und man ist an der frischen Luft…
Heute Abend gehe ich, da bin ich mir sicher, glücklich in die Koje.

Ab dem Leuchtturm im Sund nehmen wir den Motor.
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Eine graue Wolkendecke hat sich gebildet, es regnet leicht und der Wind ist deutlich runtergegangen. Wir müssten ab hier den Sund hochkreuzen, dazu haben wir unter diesen Bedingungen keine Lust. Wir sind ja im Urlaub. ;o)

Wir gehen in den ersten Hafen kurz nach der ersten Brücke.
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Im Hafen fühlen wir uns mit unserem Segelboot fast etwas fehl am Platz.
Hier liegen zu 90% Motorboote.

Wir bleiben dennoch, dann von hier ist die Innenstadt am schnellsten zu erreichen, d.h. es ist der kürzeste Weg zum neuen HotSpot. ;o)

Es regnet, aber Lars macht sich sofort auf den Weg…
Finn und ich bleiben an Bord und relaxen einfach.
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Leider hat Lars keinen HotSpot auftreiben können, dafür kommt er mit leckerem Blumenkohl, Putenbrust und Kartoffeln nach Hause. Finn und ich sind zufrieden. *freu*
Lars lässt sich von so einem Rückschlag natürlich nicht klein kriegen und „bastelt“ einen HotSpot aus seinem WindowsTablet und einem UMTS-Stick. *mein toller Nerd*

So geht der Tag doch noch gut aus. :o)
Die Sonne kämpft sich auch wieder durch die Wolken.
Auf der Brücke ist ein langer Stau zu sehen. Schön, dass das nicht unser Thema ist. :o)
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Wir sind guter Dinge und gespannt, was uns morgen hinter der nächsten Brücke erwartet.
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Starthafen: Julesminde/ Startzeit: 11:30 Uhr

Zielhafen: Middelfart/ Ankunftszeit 15:15 Uhr

Tagesmeilen: 25,54 sm / Gesamtmeilen 1.214,22 sm

Durchschnittsgewindigkeit: 6,81 kn / Speedmax: 7,57 kn

tatsächlicher Wind: 17-22 kn

Hafengeld: 180,- DK/Tag

Happy Birthday! (Julesminde)

Heute ist ein besonderer Tag: Meine Mutter hat Geburtstag :o)

Mit meinem Vater zusammen haben wir uns ausgedacht, dass er meine Mutter zum Golfen oder ähnlichem entführt und sie dann bei uns am Schiff ankommen.
Ob das genau so oder in etwas abgewandelter Form geklappt hat, kann ich nicht sagen, aber auf jeden Fall kam das Geburtstagskind mit Wolle Heute um 12 Uhr strahlend bei uns in Julesminde an.

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Wir haben einen super schönen Tag zusammen verbracht.
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Natürlich wurde Finn ganz viel gekuschelt:
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Und wir haben Späße gemacht:
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Am Nachmittag sind wir zu einer kleinen Familienausfahrt gestartet:
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Im Kinderwagen liegen ist aber nur halb so schön wie von Opa getragen zu werden ;o)
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Fürs Abendessen haben wir in einem Fisch-Laden eingekauft.
Jeder durfte sich etwas aussuchen:
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Ja, Lars war auch mit im Laden (zur Erklärung: Lars mag keinen Fisch)
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Platz ist in der kleinsten Hütte und so essen wir alle „gemütlich“ an unserem Cockpit-Tisch, während Finn schläft *Superbaby!*
Und Lars ißt natürlich keinen Fisch – er hat ein Stück Fleisch bekommen *zwinker*
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Aber auch die schönsten Feste gehen einmal zu Ende:
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Tschüß Oma, Tschüß Opa!!!
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Während Mutsch und Wolle wieder nach Hause fahren, waschen Lars und ich ab.
Finn chillt derweil im Salon und verarbeitet all die schönen Eindrücke:
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PS1a: Obwohl Finn heute gar nicht Geburtstag hatte, hat er doch etwas geschenkt bekommen. Herzlichen Dank an die Familie Lamp-Greve!
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PS1b: Außerdem hat Finn heute sein erstes Taschengeld bekommen.
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Finn: „Mama, ich möchte ab heute nur noch Hosen mit Taschen anziehen, da bekomme ich dann immer Taschengeld.“ :o)

PS2: Vielen Dank liebe Bärbel, vielen Dank lieber Dieter!
Eure Mütze ist der Hit!!!
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Kommt jetzt der Herbst? (Aarhus – Julesminde)

Könnte Finn sprechen, dann hätte sein Satz von heute Morgen ungefähr gelautet: „Papa, Mama, erst wenn Ihr wach seit und so richtig den Tag begonnen habt, dann kann ich wieder seelenruhig einschlafen, denn dann kann ich nämlich besonders gut entspannen.“
Unser Schicksal ist, das er den Satz um 6h morgens gesagt hätte. *grrr*

Die positive Sicht auf diese Situation:
Von diesem Tag werden wir richtig viele Stunden genießen können ;o)

Wenn er uns dann aber so lieb anstrahlt verzeihen wir dem kleinen Mann alles *zwinker*
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In so einem Fall hilft nur ein gutes Frühstück.
Lars kauft mir zum Trost außerdem eine leckere Zimtschnecke. *freu*

Das Wetter lässt sich hier im Hafen schwer einschätzen. Wir liegen durch die Stadt in der Windabdeckung. Es ist wieder recht viel Wind angesagt (6 Windstärken). Wir beschließen daher uns das Ganze draußen anzusehen.

Wetter ist bei uns aktuell schon ein Thema. Bisher haben wir Glück, denn die Sonne begleitet uns, aber seit zwei Tagen hängen unsere kurzen Hosen im Schrank und wir sind auf Jeans und Funktionskleidung umgestiegen. Der Wind bläst auch seit mittlerweile 2 Wochen konstant mit 5-6 Windstärken oder mehr.

Ist das jetzt schon der Herbst?

Wir beschließen heute weiter gen Heimat zu fahren, denn wenn das Wetter jetzt so „herbstlich“ bleibt, ggf. noch Regen dazu kommt, dann sind wir schnell zu Hause. ;o)

Wir starten – wie könnte es anders sein – um 10h. Obwohl wir so früh wach waren bzw. geweckt wurden, sind wir trotzdem nicht eher dran. *ohne Worte*

Wir sind froh unseren Platz in Aarhus zu verlassen,
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denn sowohl rechts von uns, als auch links von uns liegen Schiffen, die stark verwahrlost sind.
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Wir wollen auf keinen Fall, dass dieser Zustand auf unsere „PerfectMatch“ überspringt.

Als wir draußen sind kreuzt als erstes eine Schnellfähre unseren Weg.
Mit der wollen wir uns nicht messen, die ist definitiv stärker ;o)
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Der Wind ist amtlich:
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27,5kn, das sind 7 Windstärken.
Er strahlt aber stark, dh wir sehen auch mal nur 15kn Wind.

Wir entscheiden uns dafür nur mit Genua zu segeln.
Bei halbem Wind und kaum Welle sind wir zügig unterwegs.
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Als wir das erste Mal 33kn Wind auf der Uhr haben rollen wir die Genua weg und nehmen den Motor. *sicher ist sicher*
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Ups, wir passieren ein, in unserer Seekarte nicht enthaltenes Mini-Sperrgebiet. Dadrin schwimmen Fischernetze. Gut, dass wir es noch rechtzeitig bemerkt haben. Das hätte man auch leicht übersehen können…
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Kurz vor Hov entscheiden wir noch weiter zu fahren.
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Es läuft gut und so kommen wir noch etwas weiter Richtung Heimat, denn die Windvorhersagen für die nächsten Tage sind nicht besser.

Julesminde ist unser Ziel.

Dann kommt allerdings eine Phase die auch den Titel für den heutigen Tag hätte liefern können: „Geschüttelt, nicht gerührt“
Wir werden nämlich von den Wellen ordentlich durchgeschüttelt.
Bei 6-8 Windstärken baut sich hier eine nicht unerhebliche Welle auf.
Lars und ich werden im Cockpit ordentlich nass, obwohl es gar nicht regnet.

Dafür ist es „Finns Wetter“. Er schläft tief und fest erst auf meinem Arm, später in seiner Babywanne – 4 Stunden am Stück. *unglaublich – das macht er sonst tagsüber nie*
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Um 16h kommen wir in Julesminde an.
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Wir gehen eine Runde durch den Hafen.
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Für jeden von uns gibt es dann das zu essen, was wir gern mögen:
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Am Abend bekommt wir noch etwas Entertainment. Die Mittwochsregatta wird ausgetragen. Die Boote segeln trotz des starken Windes mit Spi.
Wir sind beeindruckt.
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Wir sind gespannt was das Wetter noch für uns bereit hält.
Bekommen wir noch einen schönen Spätsommer oder beginnt jetzt der Herbst?

Fundstück: Hier wird schon gekrant…
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Starthafen: Aarhus/ Startzeit: 10:00 Uhr

Zielhafen: Julesminde/ Ankunftszeit 16:00 Uhr

Tagesmeilen: 37,69 sm / Gesamtmeilen 1.188,68 sm

Durchschnittsgewindigkeit: 6,28 kn / Speedmax: 7,77 kn

tatsächlicher Wind: 15-36 kn

Hafengeld: 150,- DK/Tag

Hafentag (Aarhus)

Lars und ich stellen immer wieder fest, dass wir (mit dem Schiff unterwegs) keine Stadtmenschen sind. Die Häfen sind groß und anonym und die Aussicht aufs Shoppen lockt uns nicht wirklich.
Wir bleiben dennoch heute hier, denn wir liegen wirklich direkt an einem Waschcenter, die verfügbaren Fahrräder vergrößern unseren Radius, (damit möchte ich mir nachher das Zentrum ansehen) und eine Straße weiter ist eine Pizzeria, d.h. fürs Abendessen ist gesorgt. *ohne Abwasch – freu*

Aber der Reihe nach:

Heute geht der Preis an mich – ich bin vor Lars wach, gehe duschen und als ich zurück kommen liegen meine beiden Männer noch im Bett. Ja, das gibt es auch. ;o)
Ok, ein kleiner Preis geht auch an Lars, denn er badet noch immer morgens täglich in der Ostsee und braucht nicht wie ich morgens eine warme Dusche.

Danach gab es ein leckeres Frühstück bevor wir uns dem Alltag des Lebens widmen. Lars bringt zwei große Ladungen Wäsche ins Waschcenter und besorgt während die Wäsche läuft Grundnahrungsmittel wie zB Wasser. Endlich ist unser „Vorratskeller“ wieder gefüllt.
Ich kümmere mich in der Zeit um Finn, erledige am Rechner meine Post, tätige Überweisungen etc.

Nachdem die Pflicht erledigt ist beginnt der schöne Teil des Tages.
Wir machen einen Familienausflug nach Aarhus-City.
Der große Kirchturm in Aarhus Zentrum:
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Wir haben uns für eine Kinderwagentour entschieden.
Finn guckt sich die Stadt ganz interessiert an:
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Unser Reiseführer
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führt uns direkt zu
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Internet-/ Telefonshops.
Dafür lieben wir ihn, denn ohne Lars hätten wir kein so großartiges Internet an Bord und ich könnte z.B. nicht täglich bloggen. *mein Held*
Dennoch freue ich mich, wenn wir bald mit Finn in die Läden seines Interesses gehen können:
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Natürlich gibt es zwischendurch etwas zur Stärkung.
Das Foto schießt Lars, denn der ist wieder vor mir fertig. ;o)
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Natürlich haben wir uns auch etwas die Stadt angeguckt:
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Finn ist dabei eingeschlafen:
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Zurück am Schiff beginnt die Finn-Familien-Zeit.
Spielen mit Mama:
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Spielen mit Papa:
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Und dann wird gebadet:
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Am Abend gibt es für uns dann tatsächlich Pizza, ohne Abwasch machen zu müssen.
So ein Hafentag kann echt schön sein!

PS1: Lieber Hans, bei dem Wegweiser haben wir sofort an Dich gedacht.
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Vielen Dank für den Museums-Tipp. Mit Finn haben wir heute darauf verzichtet, aber wir kommen wieder und dann…

PS2: Ganz liebe Grüße Tamtam, wir denken an Dich!
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Auf in die Stadt (Tunø – Aarhus)

Heute Morgen pfeift der Wind noch immer heftig im Rigg. Ich schlafe wieder schön bis 8:30h. Finn habe ich nach dem Stillen um 6:30h in Lars Obhut gegeben.
Die Männer schlafen aber auch noch einmal ein.

Finn hat die letzten zwei Tage ein paar Einschlafschwierigkeiten. Das kennen wir von unserem Schlaf-Baby so gar nicht. Gestern durfte ich ihn zum Einschlafen wiegen, denn in seinem Bett wollte er auf keinen Fall alleine bleiben. Zum Glück lies er sich aber ablegen nachdem er eingeschlafen war.
Heute Nacht haben wir auch nach dem Stillen gekuschelt, damit das mit dem Wiedereinschlafen klappt.
Beim Frühstück heute Morgen konnten wir nur abwechselnd essen, da Finn unbedingt „mitsitzen“ wollte. Danach hat Lars einen Manduca-Spaziergang mit ihm gemacht, damit er noch zu seinem Vormittagsschlaf kommt.

Wir sind gespannt welche neue Fähigkeit Finn da jetzt gerade „ausbrütet“. ;o)
*natürlich haben wir unser Baby trotzdem ganz doll lieb*
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Da das mit dem Spaziergang so gut geklappt hat drehen Lars und ich (Finn weiterhin in der Manduca) gemeinsam noch eine Runde über den Strand.
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(Luv-Seite der Insel)
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(Blick auf den Hafen)
Als wir die Landzunge mit Blick auf die Lee-Seite der Insel (windgeschützte Seite) erreichen kommen wir zu unserem Entschluss:
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(Lee-Seite der Insel)

„Nach Aahus führt ein guter Kurs (110 Grad Windeinfall). Die Wellen sind auf dem Kurs vertretbar und dorthin wollten wir sowieso in diesem Jahr.
Das könnte auch mit Baby segelbar sein…“

Zurück im Hafen beobachten wir das Wetter noch eine Weile, dann machen wir uns segelklar.

Die Studenten-Crew läuft auch aus. Die haben sich einen Hoch-am-Wind-Kurs ausgesucht, da sie nach Deutschland zurück müssen.
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Wir wünschen Ihnen von Herzen eine gute und sichere Reise!

Um 13:30h laufen wir auch aus.
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28kn Wind – wir fahren nur mit Genua über 8 Knoten. Das läuft ;o)
Im Ernst, wir fühlen uns sicher bei dem gewählten Kurs. Sogar der Autopilot kann den Ruderdruck ohne Probleme halten und Finn schläft seelenruhig.
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Kurz vor Aarhus zieht noch ein Gewitter an uns vorbei. Es erwischt uns aber zum Glück nicht. :o)
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Um 16:30h erreichen wir Aarhus.
Zuerst sehen wir die große Containerverladung,
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dann die charakteristischen Bauten und den Anleger der Schnellfähren
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bevor wir in den Yachthafen einbiegen.
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Der Yachthafen besteht aus vielen kleinen Häfen (jeweils eigene Communities).
Es gibt nur ganz wenig freie Plätze und keinen Gastliegersteg. *sehr gewöhnungsbedürftig*

Wir drehen noch eine kleine Runde durch den Hafen.
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Dabei entdecken wir Fahrräder, die man sich kostenlos ausleihen kann.
Mit denen fahren wir Morgen in die Stadt *freu*
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Damit haben wir unser Tagewerk für heute auch wieder getan.
Lars kocht uns noch etwas leckeres zu Essen aus Tunø-Zutaten. *lecker*
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(natürlich gab es dazu Fleisch *zwinker*)

Morgen machen wir einen Hafentag.
Die zweitgrößte Stadt Dänemarks will erobert werden, außerdem ist für Morgen Starkwind angesagt (bis zu 9 Windstärken) – dafür liegen wir hier sehr sicher.

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Starthafen: Tunø/ Startzeit: 13:30 Uhr

Zielhafen: Aarhus/ Ankunftszeit 16:30 Uhr

Tagesmeilen: 20,64 sm / Gesamtmeilen 1.150,99 sm

Durchschnittsgewindigkeit: 6,28 kn / Speedmax: 8,45 kn

tatsächlicher Wind: 18-28 kn

Hafengeld: 100,- DK/Tag

Erster „Wolldecken-Tag“ (Tunø)

Heute weht es ordentlich draußen, dazu regnet es immer wieder. Die ganze Familie dreht sich immer wieder um und kommt erst um 8:30h langsam aus dem Bett.
Finn und ich legen nach dem Wickeln noch eine weitere Kuschelstunde ein, während Lars unter die Dusche springt.

Im Anschluss machen Finn und Lars sich mutig auf den Weg zum Kaufmann.
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Zugegeben, Finn muss für die Ausfahrt nicht wirklich mutig sein, da er mit einer Mütze bedeckt, kuschelig unter seiner Decke im Kinderwagen liegt. Das Regenverdeck schützt ihn vor Nässe und so kann er prima schlafen. Lars braucht eher etwas Mut, denn er wird bei dem Ausflug definitiv nass. Aber das Schicksal ist selbst gewählt ;o)

Normalerweise sage ich immer, dass es beim Segeln kein falsches Wetter gibt, sondern nur falsche Kleidung. Heute ist aber ein Ausnahme-Tag, denn bei diesem Regenwetter mit permanenten 6 Windstärken, in Böen gern mehr (bis zu 30kn Wind haben wir auf dem Windmesser gesehen), möchte ich nicht so gern segeln gehen.
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Wir verbringen den Tag also unter der Kuchenbude. Ich habe manchmal eine Wolldecke über den Beinen, weil das so schön kuschelig ist.
Die Bordheizung läuft aber die gnaze Zeit auf kleiner Stufe, es ist also überall schön warm. Finn soll sich ja wohlfühlen und in seinem Tag nichts vermissen.

Der Tag in ein paar Bildern:
Ausgedehntes Frühstück:
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Telefonat mit Heidi:
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Spielen – der Eine am PC, der Andere auf der Krabbeldecke:
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Oh, Lars hat da etwas verwechselt, er spielt auch auf der Krabbeldecke ;o)
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(Einbau eines neuen Steckers von der Selbststeueranlage. Der Alte war kaputt gegangen. Die Anlage wird von uns aber auch sehr stark genutzt.)

Noch mehr spielen:
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Wir liegen immer mal abwechselnd bei Finn und spielen mit ihm. Ich bin in diesem Urlaub nur die Fotografin und daher seltener auf den Fotos. *zwinker*

Am Nachmittag bekommen wir Besuch von der Crew des Nachbarschiffs:
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Ein Folkeboot mit vier junden Studenten/innen (2 Pärchen). Die Armen frieren bei diesem Wetter ordentlich, daher haben wir sie zum Tee unter unsere warme Kuchenbude eingeladen.

So vergeht der Tag und wir kommen – man glaubt es kaum – zu nichts.
Eigentlich wollte ich zumindest eine Waschmaschine anmachen, aber Tunø hat – ich hätte es nie gedacht – keine Waschmaschine. *da kann man nichts machen*

Am Abend gibt es Pizza und einen Film aus der „Bord-Videothek“. :o)
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Wir schaffen zwei Pizzen, die dritte geht an unsere Studenten-Crew. Die freuen sich :o)

Und dann kommt doch noch kurz die Sonne raus…
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PS: Wenn man nicht bis zum Kaufmann gehen möchte, dann kann man hier am Hafen die frische Ernte vom Feld kaufen. *lecker*
(Bilder sind von gestern)
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Ein perfektes Kleinod (Øer – Tunø)

Heute gehen wir es ganz ruhig an.
Wir frühstücken gemütlich, sogar mit dem Hamburger Abendblatt. *Luxus*
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Im Anschluss werfen wir einen Blick auf die Törnplanung.
Einer verschläft diesen Tagesordnungspunkt ;o)
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Um 11h laufen wir aus. Die Jungs von der Juxbox (die Crew haben wir bereits auf Læsö getroffen) helfen uns ganz nett beim Ablegen.
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An der Schleuse machen wir noch einen Stillstopp für Finn. Dem ist nämlich aufgefallen, dass er seine Mahlzeit verschlafen hat. *für Babys gibt es dann natürlich Sonderfütterungszeiten*
Danach gehen wir in die Schleuse, wieder begleitet von der Juxbox-Crew.
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Draußen sieht es windig aus. Der Wind weht mit 5-6 Windstärken und in der Fahrrinne von Øer steht eine ordentliche Welle.

Nachdem wir die Wellen in der Fahrrinne überwunden haben, die sowohl für Lars als auch für mich eine Dusche bereitgehalten haben, wird es etwas ruhiger.
Wir motoren noch ein kleines Stück gegen an.
Danach können wir Tunø anliegen mit 60 Grad Windeinfall.
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Wir sind mit dem zweiten Reff und der Genua unterwegs.

Finn ist bereits wieder eingeschlafen. Er mag dieses Wetter ;o)
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Dann liegt Samsøs Küste hinter uns und Tunø liegt voraus.
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Um 14h liegen wir fest auf Tunø. Man merkt deutlich, dass die Nachsaison beginnt. Wir bekommen ohne Probleme eine Box und dabei ist es eher so, dass wir einen Augenblick Zeit brauchen, um uns für eine der Boxen zu entscheiden.
Das ist wie, wenn man auf einen leeren Parkplatz fährt – plötzlich weiß man nicht mehr wo man parken soll ;o)
Der Blick aus unserem Cockpit:
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(Dieses Bild widme ich Jutta. DANKE!)

Wir lieben beschauliche Orte, wie Tunø einer ist.
Wenn sie dann noch so wunderschön sind, wie diese kleine Insel, dann ist es perfekt!
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Wir freuen uns schon auf den Tag an dem wir mit Finn diese Krebsrennbahn bespielen können.
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Bis zu dem Tag genießen wir das Hafenkino aus dem Cockpit – es kommen noch mehrere Schiffe an, so dass es immer etwas zu sehen gibt.
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Es ist so schön, dass wir beschließen zu bleiben, mindestens noch den morgigen, vielleicht auch noch den übermorgigen Tag.

Perfekte kleine Welt!

PS1: Lars telefoniert mit der Heimat. „Liebe Grüße an Wolle und Mutsch!“
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PS2: Von Finn soll ich sagen, dass er heute nicht nur geschlafen hat.
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Außerdem hat er in den unterschiedlichsten Momenten immer wieder geprüft, ob seine Füße wirklich noch da sind:
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Das ist nicht so einfach, wenn man sich entscheiden muss, ob man spielen oder auf seine Füße aufpassen möchte…
Dabei kann man schon mal wieder einschlafen, aber „Psst“ – das habe ich nicht erzählt ;o)
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Starthafen: Øer/ Startzeit: 11:20 Uhr

Zielhafen: Tunø/ Ankunftszeit 14:00 Uhr

Tagesmeilen: 16,58 sm / Gesamtmeilen 1.130,54 sm

Durchschnittsgewindigkeit: 6,22 kn / Speedmax: 6,55 kn

tatsächlicher Wind: 17-28 kn

Hafengeld: ?,- DK/Tag

Endlich wieder eine Schleuse! (Grenaa – Øer)

Der Beitrag hätte auch den Titel „Reise in Lars Vergangenheit“ heißen können, aber mehr dazu später.

Heute Morgen dachte ich es wäre Herbst. Der erste Weg zur Dusche war echt frisch.
Als dann die Sonne etwas höher kam wurde es aber schnell warm.

Der Wind weht heute deutlich milder als gestern und die letzten Tage. Diese Tatsache haben scheinbar viele zum Anlass genommen auszulaufen. Als ich heute Morgen aufgestanden bin war der Hafen bereits zu 2/3 leer. Unglaublich!
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Lars hat berichtet, dass er die ersten Motoren von ablegenden Schiffen bereits um 4h morgens gehört hat und seit dem glaubt wir hätten verschlafen. Der Arme!
Wahrscheinlich brechen viele auf, die am Montag wieder arbeiten müssen und wegen der Stark-Wind-Lage der letzten Tage nicht losgekommen sind.

Wir frühstücken erstmal in Ruhe kuschelig unter der Kuchenbude.
Irgendwann legen Fifty-Fifty und die Lumme um uns herum ab. Die Leiden an irgendeiner Bettflucht *zwinker*
Wahrscheinlich sehen wir uns in diesem Jahr nicht mehr, denn ihr Urlaub neigt sich ja dem Ende zu und damit ist der Wunsch größer weiter Richtung Heimat zu kommen. Schön war’s! Macht’s gut Ihr Lieben!

Wir fahren nach dem Aufklaren noch tanken.
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Wir tanken „off-road Diesel“
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Das ist auch richtig so, denn nach den Wellen der letzten Tage können wir das gebrauchen. ;o)

Um 10h verlassen dann auch wir Grenaa und lassen einen noch leereren Hafen zurück. Kaum zu glauben, dass der Hafen gestern noch voll war mit nur vereinzelt ein paar leeren Plätzen.
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Draußen ist ganz ruhiges Wasser.
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Das ist fast ein Bißchen ungewohnt nach den letzten Tagen.

Der Wind weht mit 13-18kn. Wir binden zunächst dennoch das erste Reff ein – vielleicht sind ja noch Drücker in der Luft. Rausnehmen können wir es ja zu jeder Zeit.

Wir segeln schön die Küste runter.
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An der Ecke nehmen wir dann den Motor zur Unterstützung, zum Kreuzen haben wir heute keine Lust.

Wie immer sind wir losgefahren ohne genau festzulegen wohin die Reise gehen soll. Tunø oder Øer standen zur Auswahl.
Ich merke heute jedoch schon ziemlich früh, dass ich nicht so lange segeln möchte. Meine Muskeln sind von den letzten beiden Tagen doch recht beansprucht. Ich bin erschöpft, daher fällt die Entscheidung leicht: Wir fahren nach Øer.

Die Einfahrt nach Øer ist ein Tonnensuchspiel ;o)
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Die grünen Tonnen ragen nur max. 40cm aus dem Wasser.

Dann geht es in die Schleuse (wie haben wir das vermisst), die sich direkt öffnet als wir ankommen.
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Der nette Schleusenwärter hilft sogar beim Befestigen der Leinen.

Danach erreichen wir „Lars Hafen der Kindheit“.
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Nach einem „Mittags-Menu-der-Kindheit“
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(Heidi hat früher HotDogs für ganz viele Kinder auf der kleinen Biga gezaubert.)
haben wir die Anlage entdeckt:

Die Sporthalle in der Lars früher Basketball gespielt hat.
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Das Schwimmbad in dem die Jungs sich ausgetobt haben. (Nicht ganz, denn das ist das neue Schwimmbad von Øer, das Alte wurde stillgelegt.)
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Ein Gang durch die Ferienhäuser an den Kanälen, die zum Teil bewohnt, zum Teil aber leider auch völlig verlassen aussehen.
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Die Anlage sieht wenig ausgelastet aus. Schwinmhalle, Sporthalle und Kiosk sind top in Schuß. Mit Kindern sicher ein schöner Hafen zum Spielen, Schlauchboot fahren…
Aus unserer Sicht hat das Konzept eigentlich Potential um zu funktionieren, aber es scheint leider nicht zu laufen.

Unser Weg führt uns weiter zum Strand und dann etwas weit von der Anlage weg. Auf dem Rückweg müssen wir diese Treppe mit Kinderwagen passieren.
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Zum Glück schreckt uns ja nichts ab und weil wir das wissen haben wir so ein ultraleichtes Kinderwagenmodell gewählt. :o)

Nach dem „Gewaltmarsch“ (ich habe Lars währenddessen mehrmals gefragt ob wir bis Amerika gehen *zwinker*) sind wir froh unser Boot wieder zu sehen. Wir sind halt Segler und keine Langstreckenläufer.

Der Rest des Tages geht einfach so ins Land – endlich mal etwas Ausspannzeit.
Lars liest das Abendblatt und telefoniert, ich „WhatsAppe“ und lese, Finn spielt.

Wir freuen uns auf die nächste Zeit, denn die kommenden Segel-Etappen werden jetzt kürzer werden. Damit beginnt der nächste Teil der Reise: „Familien-Entspannungs-Zeit“

Fundstück:
Hier ein plastisches Anschauungsobjekt von dem Sprichwort
„Wer im Glashaus sitzt soll nicht mit Steinen werfen.“
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Starthafen: Grenaa/ Startzeit: 10:00 Uhr

Zielhafen: Øer/ Ankunftszeit 14:00 Uhr

Tagesmeilen: 23,64 sm / Gesamtmeilen 1.113,96 sm

Durchschnittsgewindigkeit: 5,91 kn / Speedmax: 7,63 kn

tatsächlicher Wind: 13-18 kn

Hafengeld: 120,- DK/Tag

Geschwarderfahrt (Hals – Grenaa)

Heute Morgen ist Lars früh wach und voller Elan. Um 7h springt er bereits von der Badeplattform ins Hafenbecken. Danach beginnt er Frühstück zu machen.
Finn und ich wissen gar nicht wie uns geschieht.

Aber ich werde beim Zähneputzen mit einem tollen Regenbogen belohnt und Finn wird von Lars ganz lieb geweckt.
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Nach einem Luxusfrühstück mit Ei, Espresso und warmen Brötchen aus dem Backofen starten wir. Kaum zu glauben, es ist 8:40h und wir laufen aus.
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Die Lumme und die Fifty-Fifty sind aber bereits unterwegs. Ob die überhaupt schlafen?
Die Liberty läuft nur kurz vor uns aus.

Die Liberty mit Kurs auf das Schiffswrack vor Hals:
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Kleiner Scherz, das war natürlich die Liberty beim Segelsetzen.
Danach fährt sie an uns vorbei – Chance für eine Fotosession:
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Wir setzen auch die Segel und es wird mit einem Reff im Groß, bei 15-18kn Wind eine Rauschefahrt.

Beim Segelsetzen erhöhen wir unsere Schadensliste um 100%:
Lars weht ein Zeiser von Bord.
Zum Glück ist unsere Schadensliste bisher extrem kurz, so dass wir den Verlust des Zeisers verschmerzen können. Darüber hinaus haben wir nämlich bisher nur am Anfang der Reise einen Festmacher kaputt gemacht. Er ist stark abgescheuerter in dem Sturm, den wir auf Utklippan abgewettert haben.
Für 1000 Seemeilen sind wir mit dieser Bilanz sehr zufrieden.
Toi, toi, toi. Hoffentlich bleibt das so.

Wir passieren die große Fahrwassertonne vor Hals – sie ist fast ein Leuchturm ;o)
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Ich kann die ersten 1,5 Stunden steuern, da Finn fest schläft.
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Um 10:30h bekommt Finn sein zweites Frühstück, eine frische Windel und wir machen Spaß unter Deck. :o)
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Ich hätte gedacht, dass ich vom gestrigen Tag Muskelkater bekomme, da es schon körperlich anstrengend ist mit Finn (mittlerweile sicher 6 Kilo) bei Schräglage unter Deck zu hantieren. Eine Fütter-Wickel-Spaß-Einheit fühlt sich jedes Mal wie eine ganze Joga-Stunde an, da man sich mit voller Körperspannung bewegt und zB beim Stillen die ganze Zeit versucht die Wellen auszugleichen.
Der Muskelkater ist jedoch ausgeblieben. Scheinbar bin ich mittlerweile trainiert. ;o)

Der Segeltag ist großartig. Lars und ich wechseln uns mit dem Segeln ab. Teilweise sind ganz schöne Drücker in den vorbeiziehenden Wolken. Den stärksten Drücker mit 27kn Wind bekomme ich ab.
Lars trinkt erstmal ein Bier auf den genialen Tag :o)
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Um 14:30 erreichen wir den Leuchturm vor Grenaa.
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Dort schließen wir auch zur Lumme auf.
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Um 15:15h liegen wir fest in Grena.
Wir haben Glück und bekommen drei Liegeplätze nebeneinander.
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Ein großartiger Segeltag geht zu Ende. Wir beenden ihn mit einem leckeren Essen, natürlich netten Geprächen und einem Badespaß für den „Mini-Kapitän“.
Und nachdem Finn gewaschen ist wollen wir ihn außerdem wiegen. Ich in gespannt welches Gewicht wir da aktuell durch die Gegend wuchten ;o)

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Starthafen: Donsö/ Startzeit: 8:40 Uhr

Zielhafen: Læsö/ Ankunftszeit 15:15 Uhr

Tagesmeilen: 47,26 sm / Gesamtmeilen 1.090,32 sm

Durchschnittsgewindigkeit: xx kn / Speedmax: 8,09 kn

tatsächlicher Wind: 17-27 kn

Hafengeld: 155,- DK/Tag

Die 1000er geknackt! (Oesterby – Hals)

Heute Morgen kommen wir etwas langsamer aus dem Bett.
Ich weiß auch nicht warum. *zwinker*

Nachträge zum gestrigen Eintrag:
– In den Blogeintrag von gestern habe ich eben noch ein paar Fotos von gestern Abend eingefügt.
– An dieser Stelle auch ein herzliches Dankeschön an Mark. Das empfohlene Babyphone funktioniert super! So konnte ich nach dem Abendritual und etwas Einschlafwartezeit (in der ich den Blog von gestern veröffentlicht habe) auch wieder zurück auf die Liberty. *freu*
– Außerdem soll ich von Lars noch sagen, dass Finn nicht nur auf der Kühltruhe im Supermarkt seine ersten Stehversuche gemacht hat, sondern auf „Bacon“. Da die Details wichtig sind beim Laufen lernen ist es relevant, dass ich klarstelle, dass er nicht auf Tiefkühlgemüse gelaufen ist. ;o)

So, kommen wir nun zum heutigen Tag. Für mich fing er gut an, denn hier in Oesterby gibt es Waschräume, die jeweils wie kleine Badezimmer sind. Man hat also Dusche, WC, Waschbecken exklusiv für sich. Das habe ich genutzt für ein super langes Duschbad mit Haarkur etc. *herrlich*

Nach dem Frühstück starten wir. Heute also etwas später d.h. um 11h.
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Es weht mit 5-6 Windstärken aus SSO. Bis zur ersten Untiefentonne fahren wir mit Genua und einem Reff (ca 90 Grad Windeinfall), danach bilden wir das zweite Reff ein, da wir spitzer ran gehen.
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Finn schläft seelenruhig, obwohl die Welle (so eine schöne 1,5-2 Meter Kategatt-Welle) scheinbar genau von vorn kommt. Wir tanzen ganz schön, aber sein Bettchen wiegt sich nur leicht. Das Gepäcknetz federt alles hervorragend ab. Ich bin gespannt wie das erste Stillen wird ;o)

Eben hat Lars in letzter Sekunde eine Ansammlung von schwimmenden Fischernetzen entdeckt. Sie sind kaum zu sehen im Wasser:
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Wir fahren einen spontanen Bogen, um nicht darin stecken zu bleiben.

Jetzt sind wir wieder auf Kurs Richtung Küste. Mal sehen wo wir heute landen.
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Wir entscheiden uns nach Hals zu gehen. Leider erwischt uns kurz vorher noch ein Gewitter. Wobei, eigentlich erwischt das Gewitter Lars, denn ich bin gerade zum Stillen unten. Das ist ausgleichende Gerechtigkeit. Lars wird nass, während ich mich unter Deck beim Stillen jedes Mal wie in einer Waschmaschine fühle. ;o)

Unter Deck rauscht und platscht es, ich muss jeden Handgriff gut absichern, damit Finn und ich nicht von den Wellen hin und her geworfen werden. Finn stört das Ganze herzlich wenig. Er schläft super, trinkt gut und möchte aber natürlich auch immer mal wieder bespielt werden. Mit dem „Finn bespielen“ wechseln Lars und ich uns ab, damit jeder auch mal segeln darf.

Um kurz vor 19h sind wir endlich da. Der Törn hätte heute gern 2 Stunden eher zu Ende sein dürfen, aber so ist das halt machmal. Wir sind stolz, dass wir drei das so gut geschafft haben.

Im Hafen werden wir herzlich begrüßt, denn natürlich sind die Fifty-Fifty und die Lumme auch da. Die beiden sind heute aus Soeby gekommen.
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Wir sind jedoch die Ersten, die etwas zu Essen auf dem Teller haben:
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Etwas später kommt auch die Liberty:
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Damit sind wir wieder komplett. :o)

Wir haben mit dem Törn heute die 1000-Meilen-Marke in diesem Urlaub geknackt. Darauf trinken wir jetzt gleich ein Bier und einen alkoholfreien Sekt!

*Prost*

PS 1: Der Hochsommer ist jetzt wohl vorbei. Ich habe Heute das erste Mal meinen Vlies beim Segeln getragen. Jetzt kommen wir also zum gemütlichen, kuscheligen Teil des Urlaubs. Wir können unsere Wolldecken mal nutzen und vielleicht unsere Filmesammlung auspacken. Bisher haben wir beides noch nicht gebraucht. Ich freu mich drauf!

PS 2: Die Wuchtbrumme hat uns eine eMail mit Bildern von uns im Trollhätten Kanal geschickt. Vielen Dank!!!
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Starthafen: Donsö/ Startzeit: 11:00 Uhr

Zielhafen: Læsö/ Ankunftszeit 19:00 Uhr

Tagesmeilen: 54,30 sm / Gesamtmeilen 1.043,06 sm

Durchschnittsgewindigkeit: xx kn / Speedmax: 8,27 kn

tatsächlicher Wind: 17-24 kn

Hafengeld: 140,- DK/Tag

Endlich HotDog (Læsö – Oesterby)

Unser Dreier-Gespann:
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Heute Morgen verabschieden wir die Fifty-Fifty und die Lumme.
Beide müssen weiter, da sich Ihr Urlaub dem Ende zuneigt.
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Tschüß!!! Es war schön mit Euch! Bis zum nächsten Mal!

Wir entscheiden uns dafür zu bleiben, auch wenn das bedeutet, dass wir höchstwahrscheinlich Morgen ebenfalls hier verbringen werden, da für Morgen noch einmal starker Wind angesagt ist.
Læsö ist wunderschön, wir haben hier alles was wir brauchen und der Wind ist auch Heute noch knackig und vor allem aus der falschen Richtung. Bei sechs Windstärken gegen an zu segeln, dass müssen wir uns nicht geben. Wir haben ja Zeit. ;o)

Den Morgen genießen wir bei einem schönen Frühstück und einem Besuch bei der Liberty.

Um 12:30h nehmen wir dann den Bus und fahren nach Vesterby. Wir wollen doch auch den anderen Hafen von Læsö kennenlernen.
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Als wir angekommen sind besuchen wir als erstes…
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die HotDog-Bude. Endlich!!! :o)))
Ja, Lars ist großzügig. Eins der HotDogs ist auch für mich. ;o)
Finn ist ein braves Baby und schläft während wir unseren Snack verschpeisen.
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Danach gucken wir uns den Hafen an:
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Wir werfen auch einen Blick auf den Strand.
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Ein Gewitter zieht auf, daher beschließen wir uns im Supermarkt zu verstecken.
Meine beiden Männer vor dem Regal mit Kaffee:
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Finn: „Du Papa, ich glaube die haben hier keinen Espresso.“
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Lars: „Ist doch nicht so schlimm kleiner Mann, wir passen auch ohne Espresso-Unterstützung gut auf Dich auf.“
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Bei den Kühltruhen fällt meinen Beiden schon der nächste Unfug ein:
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Finn: „Guck mal, Mama, ich kann stehen. Den Papa, den brauchen wir dafür nicht mehr.“
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Finn: „Ups, doch noch nicht ganz… Kann der Papa doch bei mir bleiben?“ ;o)
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Als wir wieder aus dem Supermarkt kommen – Finn hat noch zwei dänische Damen bezirzt – sieht der Himmel beeindruckend aus:
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Auch zurück bei uns im Hafen in Osterby ziehen Gewitter auf.
Bisher hat uns aber noch kein Tropfen erwischt. Toi, toi, toi!
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Davon unbeeindruckt machen wir uns fertig für einen Besuch auf der Liberty.
Dort verbringen wir einen sehr, sehr netten Abend.
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Und es ist kaum zu glauben, aber die Beiden haben HotDogs für uns vorbereitet.
Volltreffer!
Zusammen mit der von uns mitgebrachten „Flammenkuchen-Pizza“ ergibt es ein fürstliches Abendessen. Das wir eigentlich nur zu einem Aperitiv eingeladen waren vergessen wir und es wird ein lustiger langer Abend. Danke!!!

Mit zweimal HotDogs an einem Tag haben wir unsere Bilanz jetzt deutlich verbessert. Klasse!

Ich bin gespannt was Morgen auf uns wartet.
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PS: Finn hat übrigens seit gestern seine Füße entdeckt. Eine typische Haltung von ihm sieht nun so aus:
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PS2: Auch sonst hat Finn ein prima Leben (Bilder sind von gestern).
Essen bei Mama:
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Kuscheln bei Papa:
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Endlich Dänemark! (Læsö)

Endlich Dänemark und noch immer keine HotDog-Bude für Lars…

Es ist kaum zu glauben, aber unsere HotDog-Bilanz war in keinem unserer bisherigen Segelurlaube so mies wie in diesem Jahr. Und dabei sind wir doch schon sechs Wochen unterwegs…  Zugegeben, davon waren wir bisher nur zwei Tage in Dänemark (Klintholm und Læsö), aber wer kann den ahnen, dass genau in diesen beiden Häfen keine HotDog-Bude steht?
Lars hat sich dennoch zu einem Hafentag überreden lassen. Er bekommt seine HotDogs einfach bei uns an Bord – mittlerweile sind wir ja mit allen Zutaten ausgestattet. *zwinker*

Im Ernst, wir machen heute einen Hafentag, denn es weht ordentlich mit 5-6 Windstärken, in Böen 7. Wir sind froh so schön geschützt hier zu liegen und die Sonne genießen zu können. Læsö gefällt uns wirklich gut und wir sind ja in sehr netter Gesellschaft:
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Die Liberty aus Laboe liegt ebenfalls hier im Hafen:
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Von einem Spaziergang habe ich ein paar typische Dänemark-/ Læsö-Bilder mitgebracht:
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Und heute Abend gibt es leckeren Fisch für mich und natürlich HotDogs für Lars – versprochen ist versprochen!
Gegessen wir wieder zusammen mit den anderen Crews (Bilder vom gestrigen Grillen):
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Sonnige Grüße aus dem schönen Læsö!

PS: Finn ist heute übrigens drei Monate alt geworden. Er hat bisher eine klasse Lebensbilanz, denn er hat mehr Lebenstage segelnd an Bord verbracht als an Land. :o)

Segelverrückte Familie (Donsö – Læsö)

Auszug aus dem Wetterbericht von Heute:

Kattegat:
Süd 4, südostdrehend, langsam zunehmend 6 bis 7, später Gewitterböen, See zunehmend 2 Meter.

Wir möchten gern nach Læsö oder Anholt. Die Windvorhersagen sind für Heute und auch für die nächsten fünf Tage dafür leider nicht optimal. Uns würde ein Kurs hoch am Wind mit wahrscheinlich noch einer ordentlichen Welle durch den Sturm von gestern erwarten. Auch die Küste weiter runter zu fahren macht bei den Wetterprognosen für die nächsten Tage keinen Sinn, da der Wind drehen soll.

Hmm, was machen wir mit der Vorhersage? Ohne Finn wären wir sicher losgefahren. Aber mit Baby bei Schräglage und Wellen 5 Stunden segeln zu gehen kann spaßig sein, kann aber auch anstrengend werden (Stillen, Windeln, Beschäftigung in den Wachphasen…).
Wir warten erstmal etwas ab und gucken wie sich das Wetter entwickelt.

Finn schläft heute aus. Um 9h meldet er sich erst. *unglaublich* Haben wir jetzt einen Langschläfer aus ihm gemacht?
Als er aufwacht begrüßen wir ihn im Tag. Lars wickelt ihn, ich sorge für das leibliche Wohl, danach wird ausgiebig gespielt *so ein Baby-Leben ist schon großartig*
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Dabei bleibt genug Zeit für uns Eltern um nachzudenken…
Wollen wir wirklich hier auf Donsö einwehen? Ok, Morgen könnten wir mit der Speedfähre nach Göteborg fahren. Aber wir sind doch gar keine Stadtmenschen und Shoppen empfinden wir auch eher als eine Notwendigkeit und nicht als ein Vergnügen. Bleibt die Möglichkeit etwas zu besichtigen… Mit Baby kann das Spaß machen, muss es aber nicht ;o)

Lars und ich reden in dieser Phase wenig miteinander. Jeder kennt die Gedanken des Anderen, die Vor- und Nachteile werden innerlich abgewogen.
Irgendwann gucke ich Lars an und sage: „Los!“
Er antwortet: „Ich denke das Gleiche, traue es uns und dem Schiff zu, aber am wichtigsten ist es, dass es Finn gut geht.“
Wir einigen uns darauf, dass wir es probieren. Wir gucken mal um die Ecke, stecken die Nase aus der geschützten Umgebung der Schäre und sehen dann weiter.
Finn ist doch ein Pampersmatrose, der in eine Seglerfamilie geboren ist. Außerdem haben wir schon vieles getestet, er liebt Wind und Welle und wir geben gut auf ihn acht.

Direkt nach dem Entschluss geht es schnell. Lars macht das Schiff klar, ich stille Finn erneut, ziehe ihm eine neue Windel und einen wärmeren Strampler an und bette ihn in seiner Babywanne.

Um 10:30h laufen wir aus.
Die Atlantis verabschiedet uns. Wir sehen uns spätestens auf der Hochzeit von Tim und Anna im September wieder und hoffentlich nicht auch noch einmal heute, weil wir doch wieder umdrehen. ;o)
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Draußen ist es gar nicht so wild wie erwartet. Aktuell haben wir vier Windstärken, der Himmel ist blau.
Es steht eine Welle, aber wir finden mit dem Groß und dem Motor einen Modus in dem Perfect gut durch die Wellen rutscht.
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Finn schläft tief und fest in seiner Babywanne und bekommt durch die Aufhängung nur ein leichtes Wiegen von den Wellen mit.
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Über UKW funkt uns die Fifty-Fifty an. Sie und die Lumme sind ebenfalls auf dem Weg nach Læsö. Wir verabreden uns zu jeder vollen Stunde einmal kurz eine Meldung auf UKW Kanal 6 zu machen.
Irgendwie schön zu wissen, das da noch ein paar Segelverrückte draußen sind ;o)
Lars hält Ausschau nach den Beiden:
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Lynby-Radio gibt über UKW eine „Gale-Warning“ heraus. Der Sturm mit bis zu 8 Windstärken soll in unserem Seegebiet am Abend ab ca. 21h durchziehen. Zu der Zeit wollen wir schon gemütlich unter unserer Kuchenbude auf Læsö sitzen und Pläne für unserem morgigen Hafentag machen. *zwinker*

Als wir auf Höhe der Fifty-Fifty sind und der Kurs nach Læsö mit einem 60 Grad Windeinfall segelbar wird ziehen wir ein Reff ins Groß und rollen die Genua aus.
Wir haben 18 kn Wind und blauen Himmel, dh gutes Segelwetter.

Leider kommt uns unser Vorsegel direkt nach dem Setzen entgegen. Es rutscht am Vorstag runter, aus irgendeinem Grund hat sich der Schäkel geöffnet. Fall und Wirbel von der Rollanlage sind oben im Mast. Als einzige Möglichkeit bleibt uns das Segel zu bergen.
Als wir das Segel im Cockpit haben, entfernen wir die Segellatten und „stauen“ das Segel provisorisch im Salon. Besser lässt sich das Ganze bei den aktuellen Bedingungen nicht lösen.
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Finn und ich werden beim Stillen schon einen Weg am Segel vorbei finden. ;o)
Aktuell schläft er allerdings immer noch tief und fest – schon seit 3 Stunden.

Wir fahren bis Læsö mit gesetztem Groß und Motorunterstützung.
Schade, es wäre so ein toller Segeltag gewesen.

Die Fifty-Fifty segelt direkt bei uns und zeigt uns wie man es genießen kann, wenn man ein Vorsegel hätte.
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Um 15h erreichen wir Læsö. Der Hafen ist erstaunlich leer.
Wir bekommen mit allen drei Schiffen gute Plätze längsseits.
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Nach einem ersten Einlaufbier klaren wir auf.
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Lars klettert in den Mast und löst unser Problem an der Genua.
Hans unterstützt beim Runterlassen.
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Ein aufregender Tag: Jetzt wird schön gegrillt mit den anderen beiden Crews.

PS: Ein Teil der Fahrt verbringt Finn bei uns an Deck:
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PS2: Spiel-Spaß mit Finn von gestern Abend:
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Starthafen: Donsö/ Startzeit: 10:30 Uhr

Zielhafen: Læsö/ Ankunftszeit 15:00 Uhr

Tagesmeilen: 34,28 sm / Gesamtmeilen 988,76 sm

Durchschnittsgewindigkeit: 7,62 kn / Speedmax: 8,25 kn

tatsächlicher Wind: 14-25 kn

Hafengeld: 200,- DK/Tag

Abwettern (Donsö)

Der Wetterbericht für Heute hat ab nachmittags schlechtes Wetter vorausgesagt.
Wir sind gestern daher schon mit dem Vorsatz ins Bett gegangen, dass wir heute einen Hafentag machen werden.

Nachdem wir gestern Abend noch nett mit Jelva und Jens bei uns im Cockpit gesessen und bei Wein (und alkoholfreiem Sekt) Seemannsgarn gesponnen haben, passt es sehr gut, dass wir heute ausschlafen können.
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Finn hält sich auch an den Wunsch und schläft herrlich bis 8h am Morgen. *tolles Baby*
Danach beginnen wir den Tag mit einem morgendlichen Bad und einem leckeren Frühstück im Schatten der Kuchenbude. Noch ist herrliches Wetter…
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Im Anschluss widmen wir uns der Technik,
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d.h. Laptop, Kindl, IPhone.
Lars ist fleißig und bearbeitet die Nachfragen zu unserem Elterngeldantrag. *mein Held*
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Die Waschmaschine läuft, d.h. auch ich habe das Gefühl produktiv zu sein und kann mich mit gutem Gewissen mit meinem Kindl in die Sonne setzen.
Finn spielt während dessen mit seinem Activity Center.
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Nach einiger Zeit müssen wir Finn das Activity Center immer mal wegnehmen, da das Spielen so viel Konzentration erfordert, dass er müde wird. Er fängt dann an zu quängeln, kann aber unter dem Activity Center nicht schlafen, weil es ja so spannend ist.
Also helfen wir ihm dabei in den Schlaf zu finden, damit er sich für die nächste Spielrunde erholen kann.
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Während Finn schläft machen wir auch eine Pause von dem anstrengenden Tag. *zwinker*
Es gibt Espresso und Kuchen. Heute hat selbst Lars mal Lust auf etwas Süßes, d.h. ich muss den Kuchen teilen. Natürlich mache ich das gern. ;o)
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Zu dieser leckeren Pause gibt es noch ein nettes Telefonat mit Wolle und Mutsch.
*ein perfekter Moment*

Um 16h kommt dann das angesagte schlechte Wetter. Heftiger Regen und der Wind nimmt merklich zu. Aktuell über 20kn Wind und das in der Abdeckung der Schäre. In den Böen sehen wir Wind von 30-33kn, d.h. gute 7 Windstärken.
Wir sitzen gemütlich in unserer Kuchenbude und hörem dem Plätschern des Regens zu. Lars liest die Yacht, ich bearbeite meine Post und schreibe den Blog.
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Heute Abend gibt es leckeres Essen aus einem der Restaurants hier am Ort „to go“ und im Anschluss machen wir die Heizung an und Finn wird gebadet.
Aus unserer Sicht trotz Regen und Wind ein perfekter Tag. :o)

Aber ob die Fifty-Fifty es heute wirklich noch bis zu uns schafft, wie es ursprünglich angedacht war? Wir hoffen, das Wetter hat sie nicht auf See erwischt, sondern dass sie in Göteborg geblieben sind.

PS: Und wieder ein Abschied… *schnief*
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Finn ist wieder aus zwei unserer Lieblingsstücke herausgewachsen. Der kleine Seemannsbody von Lis, Ralph und Silke – er sah darin immer zum Knutschen süß aus – und der Schlafsack, den er von Lars bekommen hat bevor er geboren wurde. Lars hat mich und Heidi auf eine Babymesse begleitet, zum Glück hat er es überlebt. *zwinker* Dort hat er Finn diesen Schlafsack gekauft.

Abendspaziergang (Donsö)

Wie jeden Abend machen wir uns irgendwann auf den Weg, um das Hafengeld zu bezahlen. Hier auf Donsö ist es – wie eigentlich fast überall – auch an einem Automaten zu entrichten.
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Warum hat Laboe eigentlich nicht so einen Automaten?

Im Anschuss drehen wir noch eine kleine Runde durch den Hafen der Insel.
Donsö ist, zumindest hier unten im Hafenbereich, eine autofreie Insel. Die Straßen, oder sollte ich lieber sagen, die Wege sind hier so schmal, dass die Inselbewohner hier nur Elektroautos, Golfcars oder Mopeds nutzen.
Vor diesem Hintergrund erkennen wir das als den „Groß-Parkplatz“ von Donsö,
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denn natürlich hat hier nahezu jeder Haushalt ein Boot, um von der Insel weg zu kommen.

Als nächstes folgen wir diesem Schild
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und landen auf den Schären Donsös mit einem wunderschönen Ausblick:
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Als wir auf dem Rückweg diese Hütte sehen denken wir wieder ganz lieb an unsere Familie zu Hause. *Liebe Grüße!*
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So klein ist die Welt… (Marstrand – Donsö)

Marstrand ist in diesem Jahr der nördlichste Punkt unserer Reise auf der Westseite Schwedens.
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Wir fahren zwar Heute noch etwas durch die Schären, aber dann sind wir auch froh wieder auf die offene Ostsee zu kommen. Das Schärensegeln – so sehr wir es auch lieben – ist mit Baby etwas anstrengender als bisher. Da ich mich um Finn kümmere und dadurch immer mal wieder unter Deck bin, muss Lars häufig an Deck alles allein machen. D.h. Segel trimmen, steuern und navigieren. In den Schären ist die Navigation jedoch deutlich anspruchsvoller, so dass ein zweiter Mann/ Frau an Deck nicht schlecht wäre.
Wir haben es in den Schären dennoch sehr genossen, werden jetzt aber umdrehen und freuen uns auf das schöne Dänemark, dort werden wir uns noch ganz viel Zeit lassen.

Heute Morgen starten wir aber erstmal ganz ruhig.
Wir haben Ole und seine Crew zu uns zum Frühstück eingeladen.
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Unser kleines Schiff hat ein extrem gemütliches Cockpit und spätestens als Lars den Milchkaffee mit Milchschaumhaube serviert war die Begeisterung auf ihrem Höhepunkt.

Irgendwann trennen sich jedoch unsere Wege. Die Nordstern will nach Göteborg zum Shoppen und um ein neues Crewmitglied am Samstag in Empfang zu nehmen.
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Wir fahren erstmal tanken
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unsere zweite Gasflasche tauschen (für Pizza, Brot etc. muss ja ausreichend Gas an Bord sein) und einkaufen auf der Festlandseite von Marstrand.
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Während dessen spielt Finn unter Deck.
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Im Anschluss starten wir ebenfalls. Es ist so ein schöner Segeltag :o)
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Wir motoren noch durch den Sund,
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dann setzen wir die Segel
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Finn ist auch mit an Deck, bis er so müde wird, dass er einschläft.
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Die Maro aus Laboe fährt an uns vorbei
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und die Wuchtbrumme sehen wir auch wieder
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Um 16h kommen wir auf Vinga an, unser Ziel für heute.
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Der Hafen – ein Tipp von Nils *Danke!* – sieht aus, als wenn er genau unseren Geschmack trifft. Leider ist er bereits so voll, dass uns der Hafenmeister keinen Platz mehr anbieten kann. Es gäbe die Möglichkeit bis 17:45h Kreise zu drehen, denn dann legt die letzte Fähre ab und hinterlässt freie Plätze für die Nacht. Wir entscheiden uns gegen diese Option und fahren weiter.

Sehr schade. Vinga, wir versuchen es erneut, versprochen!

Schnell muss ein neuer Plan her. Lars stellt sich dieser Aufgabe allein, da Finn lautstark sein Essen einfordert. Die Auswahl treffen wir dennoch gemeinsam. Lars stellt mir die  möglichen Alternativ-Häfen vor und wir entscheiden uns für Donsö. D.h. wir cruisen noch etwas durch die Schären.
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Donsö ist sechs Meilen entfernt. Wir kommen um 17h dort an.
Der Hafen sieht ebenfalls voll aus, aber wir sind uns einig:
Hier bleiben wir für heute, denn wir haben Hunger! ;o)

Als wir auf der Suche nach einem Platz in den Hafen einfahren entdecken wir die Atlantis von Jens und Jelva. Das ist doch der perfekte Platz für uns…
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Hier liegt unsere kleine „Perfect Match“ gut und sicher.
Die Wettervorhersage für morgen sagt Wind mit bis zu 32kn voraus.
Es könnte also sein, dass wir hier Morgen einen Hafentag einlegen.
Es könnte schlimmere Plätze geben ;o)

Fundstücke
Hausboot aus einem Container
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In Marstrand findet nächste Woche die Meisterschaft der RC44 statt. Die Vorbereitungen laufen. Die Schiffe sehen klasse aus:
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Starthafen: Marstrand / Startzeit: 12:30 Uhr

Zielhafen: Donsö / Ankunftszeit 17:45 Uhr

Tagesmeilen: 27,48 sm / Gesamtmeilen 954,48 sm

Durchschnittsgewindigkeit: 5,23 kn / Speedmax: 7,4 kn

tatsächlicher Wind: 7 kn

Hafengeld: 200,- SK/Tag

Heimspiel (Kungläv – Marstrand)

Bevor ich vom heutigen Tag berichte möchte ich Euch noch ein paar Bilder von gestern zeigen.
Spaziergang zur Burg:
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Abendstimmung im Hafen:
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Heute Morgen starten wir mit einen extrem leckeren Ausnahme-Frühstück.
Vitamine hatten wir ja gestern *zwinker*
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Pfannkuchen und Espresso *lecker*
Ok, ich trinke dazu außerdem noch einen Stilltee, da Finn mir gerade die Haare vom Kopf ißt, aber irgendetwas ist ja immer. ;o)

Nach dem Frühstück sieht Lars auf dem AIS, dass uns ein Frachter im Kanal entgegen kommt. In 59 Minuten wird er an der Brücke sein, die wir auch als erstes passieren müssen.
Da für den Frachter auch im Berufsverkehr sicher die Brücke geöffnet wird, beschließen wir ebenfalls zu der Zeit an der Brücke zu sein.
59 Minuten, das bedeutet noch genug Zeit für den Abwasch, Aufklaren und noch einen Kaffee in Ruhe.

Das AIS hat uns in diesem Urlaub schon viele gute Dienste erwiesen.
Super Anschaffung von Lars!

Wir legen pünktlich um 10h ab und werden dabei herzlich von den anderen Crews verabschiedet.
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Vielleicht sieht man sich wieder, wir würden uns freuen!
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An der Brücke angekommen meldet Lars uns auf Englisch an.
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Der Brückenwärter antwortet einen langen Text auf Schwedisch von dem wir nur verstehen, dass die Brücke in fünf Minuten öffnen wird. Auf unsere Bitte das Ganze noch einmal auf Englisch zu wiederholen kommt keine Antwort.
Ein paar Minuten später funkt uns der Kapitän des Frachters an – der kann scheinbar Englisch. Er erklärt uns, dass wir sofort wenn die Brücke öffnet mit vollem Speed durchfahren sollen, da er sehr groß ist und danach den kompletten Platz benötigt.

Wir befolgen die Anweisungen, kommen gut an dem Dampfer vorbei und bedanken uns bei dem netten Kapitän winkend.
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Danach geht es erstmal gemütlich weiter den Kanal entlang. Zeit für eine ruhige Tasse Tee. Ich trinke maximal einen Espresso am Morgen und das auch sehr selten – ich will Finn ja nicht aufstacheln ;o)

Heute ist unser Brücken-Glückstag. Auch die nächste Brücke öffnet sofort als wir kommen. *freu*
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Dann folgt eine letzte Brücke.
Diese ist geschlossen und es leuchtet ein rotes Licht. Wir beschließen nicht auf die Brückenöffnung zu warten, sondern so durchzufahren. Die Brücke ist 17,2 Meter hoch und wir müssten mit 15 Meter Durchfahrtshöhe auskommen.
Es ist trotzdem immer ein leicht komisches Gefühl an so eine Brücke heranzufahren, denn man kann von unten schwer einschätzen, ob es wirklich passt. Lars lässt mich fahren. Wahrscheinlich macht er das, damit ich schuld bin, wenn der Mast herunter kommt. Er hat ihn ja schon einmal herunter gesegelt. *zwinker*
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Natürlich geht alles gut :o)

Als wir durch Göteborg fahren kommen Gedanken an die Heimat auf. Mit der Stena schicken wir gedanklich Grüße nach Hause.
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Ein Stück weiter draußen, um 12:30h, setzen wir die Segel. Ein schönes Gefühl bei 14-17kn Wind erst mit halben, später mit raumschooten Wind so dahinzugleiten.
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Finn mussten wir fürs Segeln von seinem Spielplatz im Vorschiff in seine Babywanne legen. Das hat super geklappt, denn er schlief gerade, erschöpft vom Spielen an seinem Activity Center.
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Das Segeln durch diese Schären fühlt sich wie ein Heimspiel an. Alles ist so vertraut, die Wege bekannt. Als wir durch die enge Stelle Richtung Marstrand fahren macht Lars sich erstmal ein Willkommens-Bier auf.
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Und dann liegt sie vor uns, die Burg von Marstrand.
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Die Häfen sind hier deutlich voller als alles was wir bisher gesehen haben.
Dennoch ist es schön wieder hier zu sein. Um 15:45 liegen wir fest in Marstrand.

Natürlich wird geshoppt. Es ist „udsalg“ :o)
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Die beiden Männer warten vor der Tür während ich erfolgreich bin *freu*

Nach dem Shoppen folgt das zweite Heimspiel.
Ole und seine Crew kommen ebenfalls hier in Marstrand an. :o)
Erstes Treffen bei uns an Bord:
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Nachher treffen wir uns dann bei bei ihnen an Bord.
Wir haben das Babyphone aktiviert, mal sehen ob es klappt. *freu*

Anbei noch ein paar Bilder von Finns Tag.
„Mit Mama spielen ist großartig.“
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„Aber danach bin ich immer furchtbar müde.“
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„Mama, ganz ehrlich, ich bin kein kleines Baby mehr.“
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„Mir gefällt es immer noch nicht, dass auf meinem Shirt „Perfect Match Crew“ steht. Da müsste „Perfect Match Captain“ stehen!“ (Jetzt bin ich beleidigt)
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Starthafen: Kungälv/ Fästningsholmen/ Startzeit: 10:00 Uhr

Zielhafen: Marstrand/ Ankunftszeit 15:45 Uhr

Tagesmeilen: 31,58 sm / Gesamtmeilen 927 sm

Durchschnittsgewindigkeit: 5,49 kn / Speedmax: 7,51 kn

tatsächlicher Wind: 14-17 kn

Hafengeld: 300,- SK/Tag

Letzte Schleusen zu alten Bekannten (Spikön – Kungälv)

Das war wirklich fair von Finni, nachdem er uns gestern aus dem Bett gequarkt hat, hat er heute super lange geschlafen. Es verblieb richtig Elternzeit am Morgen *herrlich*

Als Finn aufgewacht ist (und natürlich gestillt wurde) sind die beiden Männer einkaufen gegangen.
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Wir haben jetzt neue Kräuter an Bord und eine Menge anderer Lebensmittel. Milch, Joghurt und frische Sachen, da ich immer Vitamine für Finn und mich einfordere –
die stecken ja bekanntlich leider nicht in HotDogs *schade eigentlich* – und vor allem Wasser. Dem Kinderwagen sei Dank ist der Transport recht einfach. Wir könnten gar nicht so viel Wasser bunkern, wie wir bei dem Wetter hier trinken.
Aber natürlich standen auch Kaffe und Nutella auf der Einkaufsliste. ;o)

Um 10:30h starten wir dann als wir hören, dass die Brücke direkt bei uns vorm Hafen geöffnet wird.
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Kurz nach der Brücke wartet die Schleusentreppe von Trollhättan auf uns.
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Die Sportschiffe liegen in der Schleuse im Päckchen.
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Insgesamt vier Schleusenkammern mit einem deutlich größeren Hub als beim Göta-Kanal.
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Beim Verlassen der Schleuse kann man mit einem Blick zurück die alten Schleusentreppen links von der neuen Schleuse sehen. Früher hat man noch mehr Schleusenvorgänge benötigt, um die Höhe zu überwinden.
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Wir liegen, da wir zu den kleineren Schiffen zählen, meist außen oder in der Mitte der Päckchen. Nie direkt an der Schleusenwand.
Lars hilft dann aber bei dem Schiff an der Schleusenwand mit dem Abhalten, Leinen führen etc.
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Bei der letzten Schleuse kommen uns direkt in der Schleusenkammer Schiffe entgegen. Jetzt verstehen wir auch die Vorschrift, das 25% der Wasseroberfläche beim Schleusen freibleiben muss. Diese Fläche wird zum Rangieren benötigt.
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Mein „Super-Schleusen-Kapitän“:
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Nach der letzten Schleuse geht es weiter im Kanal. Der Strom schiebt mit uns, daher sind wir mit 7,7-8,4 kn unterwegs.
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Der Trolhätte Kanal ist viel schöner als wir es erwartet haben.
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Ich habe nur etwas Sorge, dass Lars als unser Steuermann, heute Nacht von den Abstandswarnern träumt:
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Die kommen auf beiden Seiten des Kanals alle paar Meter.

Zwei Schleusenvorgänge haben wir längsseits von der Wuchtbrumne (X 412 aus Flensburg) verbracht. Sehr nettes Schleusen :o)
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Um 14:30h passieren wir die letzte Schleuse für diesen Urlaub. *schön*
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Und um 17h kommen wir in Kungälv/ Fästningsholmen an. Der Hafen ist versteckt im Schilf. Wir tasten uns rein. Teilweise zeigt das Echolot nur 1,70m, aber es ist ein schlammiger Untergrund, daher trauen wir uns weiter, obwohl wir einen Tiefgang von 1,90m haben.
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Im Hafen liegen alte Bekannte.
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Die Fifty-Fifty mit Hans und Chrischi, aber auch die First 36.7 von Thorsten (Audace) und die Lumme (Comfortina 35) liegen ebenfalls dort. Die Audace und die Lumme haben wir in Vadstena bereits getroffen.
Wir werden herzlich in Empfang genommen. *freu*

Dann geht bei uns zunächst jeder auf seinen Posten, d.h. ich stille, Lars kocht uns etwas leckeres. *freu*
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Anhang:
Ein Blick auf Lars Crew des heutigen Tages:
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O.k., das ist nicht ganz richtig, denn ich war auch an Deck:
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und Finn hat ein neues Activity-Center von uns bekommen. Da kann man schon mal müde werden, wenn man das den ganzen Tag bespielt…
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Man kann Finn übrgigens nicht ruhig unter dem Ding liegend fotografieren. Kaum ist das Ding angebracht fängt er wie wild an mit Händen und Füßen zu spielen. Das Gesicht ist dabei dann hoch konzentriert. :o)

 

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Starthafen: Trollhättan Spikön/ Startzeit: 10:30 Uhr

Zielhafen: Kungälv/ Fästningsholmen/ Ankunftszeit 17:00 Uhr

Tagesmeilen: 27,92 sm / Gesamtmeilen 895,42 sm

Tagesanzahl Schleusen: 5

Tagesanzahl Brücken, die für uns öffnen mussten: 2

Hafengeld: ? SK/Tag

 

Von Entenhausen in den nächsten Kanal (Läckö – Spikön)

Heute ist der Himmel bedeckt und es regnet immer mal wieder.
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Wir haben bei Spiegel-Online gelesen, dass es gerade ziemlich starke Waldbrände in Mittelschweden gibt. Vor diesem Hintergrund begrüßen wir die Wolken und den Regen natürlich sehr, denn die Natur hier ist so wunderschön und soll auf jeden Fall erhalten bleiben!

Wir sind wieder in unserem Familienrhythmus, heute allerdings etwas von Finn aufgezwungen. Aufgrund des Wetters hätten Lars und ich nämlich nichts dagegen gehabt uns um 8h noch einmal umzudrehen und etwas länger zu schlafen. Finn war aber langweilig im Bett, daher hat er so lange herumgequarkt bis wir aufgestanden sind. Dann war genug Aktion um ihn herum und er war wieder versöhnt.

Als wir am Frühstückstisch saßen ist der kleine Mann dann wieder seelenruhig eingeschlafen. *grrr*
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Dieses Mal haben wir übrigens das erste Mal Pech, denn wir haben so ein typisch schwedisches „Luft-Brot“ erwischt. Alle anderen Brote und Brötchen – das müssen wir an dieser Stelle unbedingt einmal erwähnen – waren sehr lecker und damit gar nicht so, wie wir es sonst aus Schweden kennen.
Wir sind in diesem Jahr sehr positiv überrascht von der Backkunst der Schweden!

Da wir nun schon mal wach sind starten wir zu unserer gewohnten Zeit, um 10h.
Die Ente von gestern hat uns beim Auslaufen verabschiedet.
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Wir motoren durch die Schären, da wir leider keinen Wind haben.
Finn konnten wir zusammen mit seinem Thron, schlafend unter Deck ins Vorschiff tragen.
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Plötzlich fällt aus Lars Jackentasche ein Zettel… Seht Ihr ihn?
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Der Zettel schwimmt in unserem Kielwasser. Lars stoppt auf. Es könnte sein, dass es sich um eine Quittung handelt, die noch für die Steuererklärung benötigt wird.
Wir fahren also rückwärts und ich fische den Zettel auf der Badeplattform stehenden aus dem Wasser. Was für eine Aktion in dem engen Schärenfahrwasser *puh*

Als nächstes passieren wir eine besonders enge Stelle.
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Die Schären hier sind wunderschön.
Mit blauem Himmel wäre es wahrscheinlich eine traumhafte Fahrt dadurch.
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Aber das Wetter wird mit jeder Seemeile etwas besser. Schon bald hört es auf zu regnen. Wir holen Finn für eine kleine „Spazierfahrt“ an Deck:
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Er ist zufrieden:
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Dann gibt es Mittagessen für die Erwachsenen:
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Um 16:00 erreichen wir den Trolhättenkanal. Wir passieren drei Brücken, zwei davon müssen für uns geöffnet werden, und die erste große Schleuse.
Das Ölzeug haben wir mittlerweile abgelegt, von den Klamotten darunter können wir uns noch nicht ganz trennen.
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Lars meldet uns per Funk bei den jeweiligen Brücken an
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Finn und ich gucken nach dem Stillen immer erstmal nach dem Rechten an Deck ;o)
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Danach fahren wir ein weiteres Stück auf dem Kanal und kommen durch eine imposante Hebebrücke.
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Um 18h erreichen wir Trollhättan Spikön.
Ein neu gebauter Hafen, der wieder nur mit ganz wenigen Booten belegt ist.
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Es fährt noch ein Göta-Kanal-Dampfer an uns vorbei.
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Wir fühen uns an die letzten Tage erinnert. Schön war’s hier!
Jetzt freuen wir uns aber auch wieder auf unsere schöne, salzige Ostsee :o)

Fundstücke

Diese Poller (Bild ist von gestern) haben wir nicht kaputt gemacht *ehrlich nicht*
Wir hatten aber die Hoffnung, das er unser Schiff noch für den Moment des Tankens hält:
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Finn im Glück:
Sein Fuchtel-Tuch, sein Schnuller und sein Greifring im Zugriff *besser geht es nicht*
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Starthafen: Läckö/ Startzeit: 10:00 Uhr

Zielhafen: Trollhättan Spikön/ Ankunftszeit 18:00 Uhr

Tagesmeilen: 47,30 sm / Gesamtmeilen 867,5 sm

Durchschnittsgewindigkeit: 5,91 kn / Speedmax: 7,20 kn

tatsächlicher Wind: ca 7 kn

Hafengeld: 150,- SK/Tag

Schloss am Väneren(-See) (Mariestad – Läckö)

Unglaublich, schon wieder blauer Himmel und gefühlte 30 Grad. Wir können gar nicht anders als immer weiter segeln. Im Hafen hält man die Hitze einfach nicht aus.

Zunächst wird aber im Schatten der Kuchenbude gefrühstückt. Heute sitzt Finn bei Lars und er ist mächtig stolz, denn er darf wie ein Großer auf der Bank sitzen ;o)
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Danach dauert es heute noch etwas bevor wir auslaufen können. Der Ausrüster hier vor Ort ist super sortiert. Lars nutzt die Chance und baut unseren Achterstagspanner um. Nein, wir tauschen nicht nur die Farbe von Mint-Grün *bäh* zu Weiß-Schwarz *yeah*, sondern wir erhöhen auch die Übersetzung, so dass auch ich das Achterstag problemlos bedienen kann.
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Derweil fülle ich unseren Wassertank auf und dabei kühle ich auch immer wieder meine Füße ;o)
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Finn ist es auch viel zu warm und er ist vor Erschöpfung wieder eingeschlafen.
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Im Anschluss an unsere Aktionen wird noch getankt.
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Dann geht es endlich aufs Wasser. Ein schöner Segelwind von 8kn bläst uns hoch am Wind, aber ohne Welle zu unserem Ziel.
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Finn konnte ich schlafend in seine Babywanne heben. Bei der Hitze hat er keine Energie zum Aufwachen :o)
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So könnte es weiter gehen. Mal sehen, ob wir noch ein Gewitter abbekommen.
Die Luft wirkt so, als wenn Druck drin ist.

Langsam ziehen ein paar Wolken auf. Wir erreichen Läckö, der Hafen liegt direkt vorm Schloss, aber noch trocken.
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Um 15:45 liegen wir fest . Zu unserer Freude ist der Hafen für uns gerade noch tief genug (2,40m). Wir bauen schnell wieder die Kuchenbude auf, diesmal nicht als Sonnen- sondern als Regenschutz.

Wobei, als erstes wird die Kuchenbude dann als „Enten-Schutz“ benötigt:
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Finn und Lars haben ganz verdattert geguckt, als die Ente so dicht bei ihnen vorbei geschaut hat…
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Dann kommt das angesagte Gewitter. Das Donnergrollen zusammen mit dem Schlosspanorama wirkt großartig.
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Wir entscheiden uns an einer Schlossführung teilzunehmen. Finn kommt in der Manduca mit, guckt sich alles mit großen Augen an und sagt aber kein Ton. *braves Baby*
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Als wir aus dem Schloss kommen ist das Gewitter vorbei.
Wir hätten aber nichts gegen einen beschaulichen Abend in unser Kuchenbude. Vielleicht gucken wir sobald Finn schläft einen Film?

Ob das mit dem Film klappt… Die Sonne ist zurück und damit ist das Wetter eigentlich zu schön für so einen „Lümmel-Abend“. Vielleicht wandern wir doch noch über die Schären und gucken uns den Sonnenuntergang an?
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Wir liegen wirklich direkt vor dem Schloss:
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Starthafen: Mariestad/ Startzeit: 12:00 Uhr

Zielhafen: Läckö/ Ankunftszeit 15:45 Uhr

Tagesmeilen: 21,62 sm / Gesamtmeilen 820,2 sm

Durchschnittsgewindigkeit: 5,77 kn / Speedmax: 6,79 kn

tatsächlicher Wind: ca 7 kn

Hafengeld: 150,- SK/Tag

Abschied vom Göta-Kanal (Lyrestad – Mariestad)

Gestern Abend haben wir uns mit einer groben Törnplanung für die nächsten Wochen beschäftigt. Es ist schön einen Überblick über unsere Möglichkeiten zu haben.
Wie immer wird die endgültige Route aber von Tag zu Tag entschieden.
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Heute Morgen starten wir um 10:10h. Man könnte denken, dass wir uns jeden Morgen den Wecker stellen. Mit Nichten, viel mehr ist es so, dass wir mittlerweile unseren Familienrhythmus gefunden haben. Um 10h sind wir meist alle gewaschen, satt und aufbruchbereit. Und das, obwohl Finn heute bis acht Uhr geschlafen hat. *freu*

Heute ist der Himmel bedeckt.
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Gar nicht schlecht, das Bad in der Sonnencreme entfällt, die Temperaturen passen deutlich besser zu uns, aber es ist immer noch kurze-Hose-Wetter.

Impressionen von der heutigen Kanal-Fahrt:
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In einer Abwärtsschleuse erwischt uns plötzlich ein Gewitter. Die Schleusen werden aus Sicherheitsgründen bei Gewitter angehalten, daher müssen wir liegen bleiben und warten bis das Unwetter vorbeigezogen ist.
Gefangen in einer Schleuse – das kennen wir doch schon ;o)
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Finn guckt, wann das Wetter wieder besser wird:
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Die Wartezeit verbringen wir unter Deck:
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Finn spielt, Lars telefoniert: „Liebe Grüße Heidi!“

Nach 15 Minuten ist der Spuck vorbei und der Himmel reißt wieder auf:
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Um 12:50h verlassen wir die letzte Schleuse des Göta-Kanals:
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Der Göta-Kanal hat uns richtig gut gefallen. Eine tolle Entscheidung ihn in diesem Jahr zu besuchen. Es war abwechslungsreich, wunderschön, aktiv und wir hatten die Chance Finn ganz dicht bei uns zu haben.

Ein besonderer Dank gilt dem Göta-Kanal-Personal
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Hier eine Mitarbeiterin exemplarisch für die vielen überaus freundlichen und hilfsbereiten Schleusenwäter/innen, die wir kennenlernen durften.

Unsere „must haves“ des Göta-Kanals:
– Sonderköping – schöner Ort in dem man übernachten sollte
– Berg – hier braucht man einfach eine Verschnaufpause, außerdem ist es schön mal anderen beim Schleusen zuzusehen
– Vadstena – total schöner Ort, unbedningt mit dem Schiff bis direkt zum Schloss durchfahren!
– Djäknesundet – Geheimtipp der Schweden vor Ort, wunderschöner Steg in der Schärenlandschaft

Sjötorp, der Endpunkt des Göta-Kanals, läd uns nicht so sehr zum Verweilen ein.
Wir entschließen uns weiter zu fahren. Um 14:20 erreichen wir Mariestad.
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Wir haben uns für eine Stadt entschieden, da das Wetter sich nicht wirklich entscheiden kann – Gewitter oder Sonnenschein. In einer Stadt sind wir dann bestens versorgt und liegen geschützt. Bisher hat sich die Sonne aber voll durchgesetzt.

Wir haben die Stadt einmal mit dem Kinderwagen erkundet. Unsere Kreditkarten konnten dabei ganz entspannt bleiben, denn heute ist Sonntag.
Für so einen langen Spaziergang braucht es auch eine Belohnung:
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Jetzt lassen wir es uns im Cockpit gutgehen.
Anbei noch ein paar Schnapschüsse von Finni:
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Eben hat sich doch das Gewitter durchgesetzt. Wir waren mit Finn in der Manduca noch einmal im Hafen unterwegs. Hier war so ein schönes Live-Konzert von zwei Sängerin, denen wir zugehört haben. Plötzlich gab es einen Wolkenbruch und wir mussten ganz schnell laufen, um noch einigermaßen trocken zum Schiff zu kommen.

Während ich den Text veröffentliche regnet es noch in strömen.
Finn schläft in der Manduca vor meinem Bauch und Lars kocht uns etwas Leckeres.
Tolles Leben, auch wenn wir die 800-sm-Marke heute knapp verfehlt haben.

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Starthafen: Lyrestad/ Startzeit: 10:10 Uhr

Zielhafen: Mariestad/ Ankunftszeit 14:20 Uhr

Tagesmeilen: 14,77 sm / Gesamtmeilen 798,58 sm

Tagesanzahl Schleusen: 7 / Gesamtanzahl-Schleusen: 58

Tagesanzahl Brücken, die für uns öffnen mussten: 4 / Gesamtanzahl Brücken: 46

Hafengeld: 120,- SK/Tag

13x Abwärtsschleusen (Vassbacken – Lyrestad)

Heute Morgen ist es wieder so richtig heiß. Nach unserem Frühstück
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macht Lars ein paar Wasserspiele im Cockpit, angeblich haben wir das ganz dreckig gemacht ;o)
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Noch ein Wort zum Frühstück:
Bei uns ist der Notstand ausgebrochen. Der super leckere Honig von Britts Mann ist alle. ;o(
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Es geht also nicht nur mit den Schleusen im Göta-Kanal abwärts, sondern auch mit unserer Versorgung ;o) Falls jemand von Euch gerade in Laboe ist:
„Bitte reserviert ein Glas Honig bei Britt für uns. Danke!!!“

Um 10:15h starten wir. Es geht direkt durch eine Brücke.
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Wir lassen wieder unsere Kuchenbude aufgebaut, um wenigstens einen Schattenplatz im Cockpit zu haben, außerdem können wir Finn so auch mal mit zu uns ins Cockpit nehmen.
Der Weg geht vorbei an Feldern, diversen Brücken, Kühen und sogar einem Eisladen als „Sail in“
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Dann kommen 9 Abwärtsschleusen, die ganz dicht aufeinander folgen.
Das Abwärtsschleusen ist auch mit größerem Hub weniger spektakulär als das Aufwärtsschleusen. Wir sind während des Schleusens beide an Bord und bedienen jeder eine Leine, das „Berg-hoch-Laufen“ entfällt für mich. *freu*
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Anbei der Hub veranschaulicht an Lars:
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Finn ist heute etwas anhänglich. Er findet es nur ok, wenn er auf Lars oder meinem Arm/ Schoß ist. Alles andere (inkl die Manduca) wird mit Geschrei bestraft. *grrr*
Damit haben wir wieder die benötigte Herausforderung beim Schleusen, denn wir müssen das Boot möglichst schnell vertäuen, damit einer von uns beide Leinen bedienen und der andere Finn auf den Arm nehmen kann.
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Sehr clever der kleine Pampersmatrose, weiß er doch, dass es seinen Eltern ohne Herausforderung zu langweilig wäre ;o)

Um 14:30h sind wir nach insgesamt 14 Brücken und 13 Schleusen in Lyrestad angekommen.
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Wir beschließen hier für heute Schluss zu machen und nehmen unseren „Terror-Zwerg“ in die Manduca (diesmal bei mir) und gehen einkaufen.
Finn schläft nach den ersten Schritten seelenruhig ein, als wäre nichts gewesen. *ohne Worte*
Direkt neben dem Supermarkt ist eine Pizzeria. Wir können nicht wiederstehen, es gibt leckere Pizza im Cockpit.

Den Rest des Tages wird gechillt, gebadet (Lars und ich!), gelesen…
Finn ist wieder ausgeschlafen und super gut drauf.
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Aber keine Fotos, keine Autogramme – 29 Grad sind für uns einfach zu viel :o)

 

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Starthafen: Vassbacken/ Startzeit: 10:15 Uhr

Zielhafen: Lyrestad/ Ankunftszeit 14:30 Uhr

Tagesmeilen: 12,21 sm / Gesamtmeilen 783,81 sm

Tagesanzahl Schleusen: 13 / Gesamtanzahl-Schleusen: 51

Tagesanzahl Brücken, die für uns öffnen mussten: 14 / Gesamtanzahl Brücken: 42

Hafengeld: ./. SK/Tag

Dem Himmel so nah – Viken (Djäknesundet – Vassbacken)

Nach der heutigen Nacht kann ich berichten, dass das Drehen von Finn kein Zufallsprodukt war. Es ist seine neuste Errungenschaft!
Grundsätzlich freuen wir uns über Fortschritte, aber heute Nacht…
Finn hat neben mir geschlafen. Leider musste er immer, wenn er aufgewacht ist, probieren ob das mit dem sich drehen noch funktioniert. Das führte dazu, dass er immer aus seinem Bettchen gekullert ist. Da er die Bewegung noch nicht rückgängig machen kann fängt er an zu quicken (= Unzufriedenheitsbekundung) wenn er genug in der Seiten- oder Bauchlagenposition gelegen hat, er es ungemütlich findet halb im Bettchen und halb draußen zu liegen oder er findet, dass er Applaus verdient hätte, weil die Drehung besonders flüssig war. Ich wurde also super oft geweckt *grrr*
Nur fürs Protokoll, ich hab mein Baby furchtbar lieb, aber so eine Nacht durchschlafen hätte auch mal wieder etwas *zwinker*

Heute Morgen ist eine leichte Wolkendecke am Himmel. Wir verlassen die wunderschöne Ankerbucht nach einem guten Frühstück um 10h. Damit sind wir fast das letzte Schiff, die Schweden sind deutlich vor uns auf den Beinen.
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Wir segeln nach Karlsborg.
Ich weiß nicht, ob es der Schlafmangel aus der letzten Nacht ist oder die leichte Bewölkung. Lars und mir ist etwas frisch. Wir tragen heute unsere Funktionswäsche unter den kurzen Hosen.
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Nicht super modisch, aber damit zerstören wir unseren Schnitt wenigstens nicht, denn wir tragen weiterhin unsere kurzen Hosen. D.h. in diesem Urlaub hatten wir bisher keine lange Hose an. ;o)

Wir segeln hoch am Wind mit vollem Groß und Genua bei 16kn Wind. Obwohl der Wind ablandig ist kommt uns eine nicht unerhebliche Welle entgegen. Dieser See ist wirklich erstaunlich.

Seit die Segel oben sind schläft Finn wieder seelenruhig in seiner Vorrichtung.
Schlaf nachholen *ohne Worte*
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Um 11h kommt die Sonne raus und wie auf Knopfdruck ist der Wind weg.
Ich bin die Erste und ziehe meine Funktionswäsche wieder aus.
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Gut dass Lars heute Morgen getankt hat, so können wir ohne Sorge auf unseren Motor zurück greifen. Wir haben es auch nicht mehr weit. Um 11:20h erreichen wir Karlsborg und biegen damit wieder in den Kanal ein.
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Tschüß Vättern!
Du hast uns beeindruckt durch Deine tolle Schärenlandschaft und Dein klares Wasser, welches – wie uns die Schweden gestern stolz erzählt haben – sogar Trinkwassserqualität hat.

Direkt hinter der Brücke in Karlsborg bunkern wir Diesel und Wasser. Finn ist mit dabei.
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Während sich der Wassertank füllt, schaut Lars welchen Zielhafen wir anpeilen sollten.
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Nach dem Stopp passieren wir die Schleuse bei Forsvik, die älteste Schleuse des Kanals. Wir müssen das Schiff erstmal wieder aufs Schleusen umrüsten. Dies machen wir diesmal besonders sorgfähltig, da bei dieser Schleuse die Wände nicht gerade sind und das Risiko einer Wandberührung damit noch einmal größer ist.

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Die Schweden, die wir gestern getroffen haben, haben uns den Tipp gegeben auf der Steuerbord-Seite zu schleusen, da diese glatter ist. Der Tipp war gut. Wir passieren die Schleuse ohne Schwierigkeiten.

Nach der Schleuse fahren wir durch ein wunderschönes Stück des Kanals.
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Teilweise ist es sehr eng:
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Dann erreichen wir den Viken.
Der See ist der höchste Punkt des Kanals –> „dem Himmel so nah“
Ein Blick zurück:
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Nachdem wir die Brücke bei Brosundet passiert haben machen wir Mittagspause.
Für uns heißt das: HotDog-Time
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Finn hält derweil ein Schläfchen:
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Dann geht es auf den größeren Teil des Viken mit wieder traumhafter Landschaft:
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Den Abschluss des Tages bildet die erste Abwärts-Schleuse:
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Es handelt sich um eine „Übungsschleuse“, denn der Hub beträgt nur 80cm.
Dennoch ist die Schleuse besonders, denn sie arbeitet handbetrieben und Lars muss mit anfassen, um uns zu schleusen:
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Noch ein kurzes Kanalstück, dann sind wir in unserem heutigen Hafen angekommen.
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Die Häfen hier sind alle überschaubar gefüllt. Wir sind zwar in der Hauptsaison unterwegs, aber es scheint das Ende der Hauptsaison zu sein.
Auch in Vassbacken liegen nur acht Schiffe, obwohl der Hafen sicher für ca. 25-30 Schiffe ausgelegt ist.
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Dennoch bekommen wir zum Essen ein Livekonzert, welches wir direkt aus dem Cockpit sehen und hören können:
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Während ich den Blog hier vervollständige sitzen meine beiden Männer im Cockpit und hören weiter dem Konzert zu:
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Und danach wird Finni gebadet… :o)

PS: Anbei noch ein paar Finn-Bilder von einer seiner Spielphasen
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Nachtrag: Baden fand Finn wieder großartig!
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Starthafen: Djäknesundet/ Startzeit: 10:00 Uhr

Zielhafen: Vassbacken/ Ankunftszeit 16:45 Uhr

Tagesmeilen: 27,12 sm / Gesamtmeilen 771,60 sm

Tagesanzahl Schleusen: 2 / Gesamtanzahl-Schleusen: 38

Tagesanzahl Brücken, die für uns öffnen mussten: 3 / Gesamtanzahl Brücken: 28

Hafengeld: ./. SK/Tag