Angekommen! (Schleimünde – Laboe – Hamburg)

Dieser letzte Eintrag lies etwas auf sich warten, aber natürlich möchte ich meinen Reisebericht noch gebührend abschließen. Es ist ungewohnt nicht mehr jeden Abend zu schreiben. Mir hat es viel Spaß gemacht, ich hoffe, Euch auch!

Am letzten Tag – Samstag, den 13.09.2014 – sind wir bei Kaiserwetter gestartet.
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Das Wetter wurde dann jedoch immer bedeckter, so dass es an unserem Ziel so aussah:
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Wir danken an dieser Stelle dem Wetter, denn es hat uns das „Nach-Hause-Kommen“ stark erleichtert.

Die Ankunft in Laboe war genau so, wie wir uns das gewünscht haben.
Irgendwie haben wir an dem Tag/ Abend jedoch vergessen zu fotografieren. *komisch*
Daher gibt es nur einige, wenige Impressionen vom Willkommensbier:
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Finn hat sich gleich an Anna „gekuschelt“ ;o)
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Zeit für mich, um meine liebe Freundin zu umarmen
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und ganz besondere Gäste zu begrüßen
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Der Abend wurde für unsere Verhältnisse noch recht lang…
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Aber eine Reise wie diese muss ja auch gefeiert werden. :o)
Eine kurze Zusammenfassung:

Wir sind am 01.07.2014 gestartet, waren insgesamt 75 Tage (2,5 Monate bis zum 13.09.2014) unterwegs und haben unsere Rückkehr wirklich bis zum letzten Tag ausgereizt.

Reiseroute: Teil 1 – Ost-Schären bis Stockholm, Teil 2 – Götakanal, Teil 3 – Dänemark, Teil 4 – Auspendeln im Heimatrevier.

Auf unserer Tour hatten wir nur 10 Regentage *traumhaft* und ca. drei Sturm-Wochen direkt am Stück, in denen wir einmal die Top-Windgeschwindigkeit von 36kn (Tour: Arhus – Julesminde) bezwungen haben.

Insgesamt haben wir
– 1462,33 Seemeilen im Kielwasser gelassen
– 58 Orte besucht
– 53 Brücken passiert
– 65 Schleusen bezwungen
– 17 Hafentage gemacht

Kullinarsch waren wir immer bestens versorgt *Danke Lars*
– allerdings haben wir nur 3x gegrillt
(Fazit: mit einem so kleinen Baby, bei dem man noch stark auf Sonneneinstrahlung, Zug etc. achtet, grillt man etwas weniger. Hoffentlich wird das die nächsten Jahre wieder mehr)
– wir haben 13x das Essen aus Restaurants genossen, davon nur 2x im Restaurant, sonst jeweils „to go“ *klasse Erfindung – erleichtert das Leben mit Baby ungemein!*
– unseren ersten, echten, dänischen HotDog haben wir erst am 11.08., d.h. nach sechs Wochen, gegessen – Lars hatte bereits den Glauben daran, dass wir es überhaupt noch schaffen, verloren
– über die Anzahl der gegessenen HotDogs und Kuchen auf der Reise schweigen wir uns aus

Kürzeste Strecke: Kappeln – Schleimünde 4,31sm (12.09.14)
Längste Strecke Oesterby (Læsø) – Hals sm 54,30 und das auch noch hoch-am-Wind :o(
Die meisten Hafentage haben wir auf Lyø und Schleimünde verbracht – jeweils vier Tage.

PerfectMatch – Schadensliste „Wo gehobelt wird, da fallen auch Spähne.“
Folgende Schäden – es sind zum Glück nicht viele – haben wir zu beklagen:
– Verlust eines Zeisers (beim Setzen des Groß an einem Starkwindtag)
– gebrochene Bootsharken-Spitze (beim Schleusen im Götakanal)
– ein zerriebener vorderer Festmacher (eingeweht auf Utklippan)
– 2 überbeanspruchte Plastikteile an unserer Rollanlage (dies ist dem Starkwind und unser Unachtsamkeit zuzuschreiben *grrr*)

Finns Entwicklung:
– Finn ist bei unserer Rückkehr 4 Monate und zwei Tage alt
– Er war damit 3/4 seines Lebens auf unserem Schiff zu Hause *so eine tolle Lebensbilanz bekommt er nie wieder hin ;o)*
– Gestartet ist er mit Kleidergröße 56 und 5 kg, zurückgekommen ist er mit Kleidergröße 68 und 6,7 kg

Ein paar seiner Meilensteine:
– Am 05.07.14 (in der 8ten Lebenswoche) gelingt ihm das Drehen vom Bauch auf den Rücken. Diese Fähigkeit hat er für ca. vier Wochen, dann vergißt er den Bewegungsablauf wieder. *ups* Hoffentlich kommt das Wissen irgendwann wieder. *zwinker*
– In der zwölften Lebenswoche gelingt ihm das Greifen reproduzierbar (ab 28.07.14)
– Auch in der zwölften Lebenswoche vollbringt er die erste Drehung vom Rücken auf den Bauch am (30.07.14). Auch diese Fähigkeit vergisst er noch einmal wieder. Seit dem 14.09.14 kann er das aber wieder. *freu*
– Am 04.08. bekommt Finn das schönste Geschenk auf der Reise: sein ActivityCenter.
Es ist bis heute beliebt.
– Nach drei Monaten (ab dem 12.08.14) entdeckt er seine Füße und damit ein neues, tolles Spielzeug, welches man immer dabei hat *man muss sich nur die Socken ausziehen (zwinker)*
– Bis er seine Füße in den Mund steckt hat es noch etwas gedauert. Am 06.09.14 war es dann so weit. (Heute passen sogar beide Füße gleichzeitig in den Mund.)
– Dazwischen lag noch die Erkenntnis, dass es auch blöde Sachen im Leben gibt – Finn hat seine ersten Zahnschmerzen am 25./26.08.14 *armes Baby*

Es war eine traumhafte Familienzeit auf engstem Raum und wir freuen uns schon auf unseren Urlaub im nächsten Jahr.

Jetzt genießen wir aber zunächst unsere – wie wir erstaunt festgestellt haben – traumhaft schöne Wohnung. Die Räume sind so riesig und es gibt so viel Luxus hier, z.B. überall Stehhöhe, Geschirrspühler, eigenes Bad, Herd mit vier Platten…

Finn hat die Umstellung ohne Anpassungsschwierigkeiten gemeistert und schläft seit der ersten Nacht in Hamburg wie ein großes Baby in seinem eigenen Bett, in seinem eigenen Zimmer. D.h. ganz viel Elternzeit! *superbaby*

Warum beenden wir unseren Urlaub noch mal? (Kappeln – Schleimünde)

Im Ernst, einen schöneren Urlaubsabschluss hätte man uns gar nicht schenken können. Es ist noch einmal ein echter Hochsommertag. *freu*

Wir bekommen am Morgen die Brücke in Kappeln um 9:45h.
Das war für uns eine sportliche Leistung!
Dafür sind wir dann auch eine Stunde später in Schleimünde und können relaxen.
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Henning und Janne Mittelmann mit Kids liegen auch (noch) hier. Es bleibt noch Zeit für einen kleinen Plausch, bevor sie nach Marstal aufbrechen.
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Im Anschluss gleicht Lars erstmal unsere „Bilanz aus“ – ganz im Zeichen des Beitragtitels von heute Morgen. Er putzt Perfect.
Damit steht es jetzt 1:1 bei dieser Tätigkeit zwischen uns Beiden und wir kommen mit einem sauberen Schiff nach Hause. *freu*
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Die ersten Schiffe laufen ein, unter anderem unsere „kleinere Schwester“ – Grappa.
*so ein schönes Schiff*
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Und es ist Zeit für die erste entspannte Pause in der Giftbude :o)
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Von Pausen muss man sich auch gebührend erholen. Das tut jeder auf seine Weise:
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Als nächstes entdeckt Lars Tim Adler, einen ehemaligen Segler der Germann-Crew. Wenn das nicht ein guter Grund ist für ein nächstes Bier ;o)
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Mittlerweile hat sich der Hafen gut gefüllt
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und neben uns legen Dirk & seine Frau an. Die Beiden kennen wir aus dem Göta-/ Trollhätte-Kanal *so klein ist die Welt*
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Gegen Abend – die „Quitsch-Zeit“ von Finn – holen wir uns unser Abendbrot lieber an Bord. Zum Kochen haben wir keine Lust, aber die Giftbude gibt uns die Tellergerichte gern mit zum Schiff. Finn lässt uns heute sogar ganz in Ruhe essen. *großartig*
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Ein traumhafter Tag, Abendessen bei einem wunderschönen Panorama…
*mehr geht nicht*
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Doch, eins geht noch: Unser Baby wird auch noch „landfein“ gemacht. ;o)
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Ein traumhafter Urlaub geht Morgen zu Ende:
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Wir freuen uns auch ein Wenig auf zu Hause. Vor allem auf die vielen, lieben Menschen, die wir jetzt lange nicht gesehen haben.
Darüber hinaus auf die kleinen Annehmlichkeiten des täglichen Lebens, wie z.B. unsere Geschirrspühlmaschine, mehr als zwei Flammen beim Kochen und ein eigenes Badezimmer.
Für Finn und mich wird es spannend die befreundeten Kinder in seinem Alter und Mütter/ Eltern dazu wieder zu treffen und bei Lars stapeln sich schon so einige Themen auf dem Scheibtisch.

Dennoch, schön war’s und mit der anderen Seite unseres Herzens können wir es gar nicht erwarten bald wieder in See zu stechen. ;o)

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Starthafen: Kappeln / Startzeit: 9:40 Uhr

Zielhafen: Schleimünde / Ankunftszeit: 10:30 Uhr

Tagesmeilen: 4,31 sm / Gesamtmeilen 1.444,33 sm

Durchschnittsgewindigkeit: 5,17 kn / Speedmax: 6,48 kn

tatsächlicher Wind: ? kn

Hafengeld: 11,- EUR

Auspendeln mit ausgeglichener Bilanz (Kappeln)

Langsam lassen wir unseren Urlaub auspendeln.
Den gestrigen „Strohwitwen-Tag“ in Kappeln haben Finn und ich ganz ruhig verbracht.
Lars hatte den Fotoapparat mit, daher gibt es nur ein Bild vom Tag, nämlich von dem Moment als Lars sich verabschiedet hat:

Finn: „Papa, kommst Du gleich wieder?“
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Unser Frühstück an Bord ist jetzt wieder richtig lecker, denn wir haben den neuen Honig von Britts Mann an Bord.*freu*
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Abends hatten wir dann gleich zweimal Glück.
Direkt vor unserem Schiff fanden drei Schiffstaufen statt. Lars kannte dort einige Segler, so dass es eingeselliges Treffen wurde.
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Im Anschluss haben wir uns dann Essen „to go“ im ASC-Restaurant bestellt.
Wir bekamen das Essen auf Tellern zum Schiff serviert. *Wahnsinn!*
Dieser Hafen ist mit Baby – in der Zeit ist Essen gehen ja nicht so einfach – ein Geheimtipp. *freu*
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Heute sind wir wieder bei blauem Himmel aufgewacht. *herrlich*

Wir werden es genießen und für eine „ausgeglichene Bilanz“ sorgen.
Schließlich kann es ja nicht sein, dass wir vier Nächte auf Lyø, aber nur drei Nächte in unserem absoluten Lieblingshafen „Schleimünde“ verbracht haben.

Da es für uns keinen schöneren Ort für den letzten Urlaubstag gibt geht es nach dem Frühstück durch die Brücke. *freu*
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Familientreffen Teil 2 (Schleimünde – Kappeln)

Heute Morgen starten wir den Tag mit einem leckeren Frühstück auf der Sowieso.
*ein Schelm ist, wer glaubt, dass wir uns nur um den Abwasch drücken wollten ;o)*
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Im Anschluss machen wir einen Familienspaziergang über die Insel.
Die Distanzen auf der Lotseninsel passen zu einer Seglerfamilie
*wir sind halt keine Dauerläufer ;o)*
Dennoch genug Zeit für Finn, um sich in der Manduca auszuruhen.
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Relax-Plätze der Giftbude *traumhaft*
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Nachdem der Spaziergang an Land beendet ist, starten wir einen gemeinsamen Ausflug mit den Schiffen. Wir gucken uns den Fortschritt in Port Olpenitz an.
In der Hafeneinfahrt kommt uns tatsächlich ein Arbeitsschiff entgegen:
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Es gibt ein paar schöne Ecken und ein schönes Haus haben wir auch gesehen:
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Aber unterm Strich ist das Projekt noch sehr weit am Anfang, Arbeiten sieht man nur sehr punktuell und man braucht viel Phantasie, um sich das Ganze vorzustellen.
Wann wohl Leben in diesen „Hafen“ kommt?
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Aktuell fühlen sich eher die Vögel als die Menschen und Schiffe in diesem Hafen wohl, daher steuern wir schnell wieder den Ausgang an:
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Danach verabschieden wir uns endgültig von Oma, Oma und Opa, denn für die geht es zurück nach Laboe, während wir nach Kappeln abbiegen:
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Kappeln erreichen wir heute schnell.
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Hier liegen wir im ASC, mit Cockpit-Blick auf die Brücke.
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Warum Kappeln?
Lars fährt Morgen mit dem Leihwagen einmal zur Arbeit. Finn und ich können uns hier daher sehr gut die Zeit vertreiben. Außerdem gibt es heute Abend leckere Rippen aus der Bierakademie, darauf freut sich Lars schon den halben Urlaub. ;o)
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Obwohl Finn heute recht „quitschig“, d.h. betreuungsintensiv ist, war es ein super schöner Tag. *freu*

Fundstücke:
Auch die weiteren zwei Brötchentüten aus der Giftbude haben uns erfreut.
Sie sehen jedesmal etwas anders aus. :o)
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Der Drachenkopf hat mich beeindruckt.
Wißt Ihr wo ich ihn auf der Insel gefunden habe?
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@Mareike: Ich schicke Dir einen lieben Gedanken!
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Sowieso – wie wir sie am liebsten sehen: Hinter uns! *frech grins*
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Auf dem Weg nach Kappeln hat Lars eine Film-Crew entdeckt.
Was gedreht wird konnten wir leider nicht erkennen.
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Starthafen: Schleimünde/ Startzeit: ? Uhr

Zielhafen: Kappeln/ Ankunftszeit: ? Uhr

Tagesmeilen: 8,34 sm / Gesamtmeilen 1.440,12 sm

Durchschnittsgewindigkeit: ? kn / Speedmax: 6,72 kn

tatsächlicher Wind: ? kn

Hafengeld: 14,- EUR

Familientreffen (Schleimünde)

Auf das Familientreffen haben wir uns mit ganz viel Ruhe vorbereitet.
Ausschlafen und lange Kuscheln:
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Am frühen Nachmittag dann noch ein Manduca-Spaziergang mit der Möglichkeit für Finn noch etwas Schlaf zu tanken:
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Und dann kamen sie – Finns Großeltern :o)
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Nicht nur Finn hat es gut getroffen. Er wird natürlich geherzt und lieb gehabt.
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Aber Lars und ich haben es auch richtig gut. Wir bekommen leckeren, selbstgebackenen Kuchen
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und den Abwasch übernehmen die Omas auch noch *perfekt*
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Um 18h (in der „Babyzeitrechnung“ heißt es eigentlich „nach dem nächsten Stillen“) wechseln wir dann gemeinsam in die Giftbude.
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Finn sitzt mit seinem „Kinderwagen-Hochstuhl“ mit am Tisch und guckt sich das Treiben ganz genau an.
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Nein, es fährt kein spannendes Schiff vorbei…
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sondern die Speisekarte wird studiert, die steht draußen auf der Terrasse ;o)
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Finn ist hoch zufrieden mit der Speisenauswahl.
Papa bekommt eine Suppe und er eine Currywurst mit Pommes. *zwinker*
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Ein lustiger Abend! Großartig, dass wir uns hier getroffen haben!
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Lars spendet für den Erhalt von Schleimünde und erhält dafür eine geprägte Münze:
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Die Speisekarten (Tages- und Abendkarte) der Giftbude.
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Das Essen ist wirklich sehr lecker und auf den Tellern auch richtig schön angerichtet. (Das Auge ißt ja mit *zwinker*) Die Portionen sind nicht ganz so groß, aber damit kann man aus unserer Sicht gut leben. Die Betreiber sind sehr nett.
*in der nächsten Saison unbedingt hingehen!!!*

Schlei-Segeln (Missunde – Schleimünde)

Heute Morgen begüßte uns der Tag mit einem phantastischen blauem Himmel.
Da schmeckte das Frühstück doch gleich doppelt so gut.
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Finn hat sich zu uns auf den Schoß „gequitscht“.
Danach war er wieder müde und hat in Ruhe sein Vormittags-Schläfchen gehalten.
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Letzteres war uns sehr recht, denn das bedeutet Zeit fürs Segeln. :o)
Wir starten um 10:15h damit, dass wir zunächst noch weiter in die Schlei fahren.
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Vorbei am ehemaligen Winterliegeplatz von Familie Reinke,
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auf die große Breite:
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Wir sind dann aber doch nicht mehr bis nach Schleswig gefahren, denn dort sah es ziemlich ungemütlich aus. *brr*
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Hmm, da drehen wir doch lieber um und segeln der Sonne entgegen. :o)
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@Maja: Ist das Euer Heimathafen?
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Als wir durch die Enge zurück fahren ging aber auch in Schleswig bereits wieder die Sonne auf:
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Auf der großen Breite war ziemlich viel Wind, so dass wir zügig unterwegs waren.
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Danach ging es im gemächlichen Tempo mit achterlichem Wind (mal ausgebaumt, mal nicht) die Schlei entlang.
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Leider zog es sich auch über uns irgendwann etwas zu, so dass Lars sein Ölzeug nicht erspart blieb:
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Auf beiden Bildern ist Lars übrigens im Rennen mit der Schlei-Princess zu sehen. Sie hat uns zwischen der Linaunis-Brücke und der Brücke in Kappeln nicht gekriegt. *freu*
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Dies ist übrigens die neue Schlei-Princess:
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Die Alte haben wir auf einem „Abstellgleis“ entdeckt:
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Ein richtiger Regenschauer ist Lars zum Glück erspart geblieben. Ich sage an dieser Stelle bewusst „Lars“, da ich mich heute sehr viel um unseren „Hein Quitsch“ unter Deck kümmern durfte.
Finn kämpft – so nehmen wir an – mit seinen Zähnen bzw. deren Anlage und ist heute leider wirklich nicht gut drauf. Zum Glück gab es von diesen Tagen in den letzten 9 Wochen nur ganz wenige. Wenn ich versuche mich zu erinnern fallen mir 3 ähnlicher Tage ein. Mit der Quote können wir sehr gut leben. *superbaby* Wir nehmen sie als Benchmark für die Zeit zu Hause. Sollte die Marke gerissen werden ist es erwiesen, dass unsere Familie auf ein Schiff gehört. ;o)

In Schleimünde angekommen – wir liegen hier mit drei anderen Schiffen hier (kaum zu glauben, dass wir hier gestern noch in Zweier-Reihen lagen) – reißt der Himmel wieder auf. *wunderschönes Fleckchen Erde*
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Morgen treffen wir uns hier mit unseren Eltern. *freu*
Hoffentlich haben wir Glück und es zeigt sich auch Morgen ein Stück blauer Himmel. Wenn nicht, dann probieren wir uns einfach quer durch die Karte der neuen „Giftbude“. *Leben könnte schlimmer sein ;o)*

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Starthafen: Missunde/ Startzeit: 10:15 Uhr

Zielhafen: Schleimünde/ Ankunftszeit: 14:30 Uhr

Tagesmeilen: 23,67 sm / Gesamtmeilen 1.437,55 sm

Durchschnittsgewindigkeit: 5,57 kn / Speedmax: 7,50 kn

tatsächlicher Wind: 15-26 kn

Hafengeld: ? EUR

Urlaub vom Urlaub: Entspannung auf der Schlei (Schleimünde – Missunde)

Heute Morgen lag Schleimünde und die Schlei noch in dichtem Nebel.
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Selbst Hannes Schlie konnte nicht weit gucken.
Ob er wohl schon gewusst hat wie das Wetter heute wird?
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Dafür hat das Frühstück ein Strahlen in den Tag gebracht.
Die Brötchen-Tüten, die man hier bekommt, lassen einem das Herz aufgehen und die Crew der Perfect Match ist sowieso gut drauf. :o)
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Wir beschließen heute in die Schlei zu fahren und starten nach dem Frühstück um 10:20h.
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Uns kommen vertraute Gesichter aus Laboe entgegen.
*schön wieder „zu Hause“ zu sein*
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In Kappen stoppen wir, nicht um dem Gottesdienst beizuwohnen, der sich allerdings großer Beliebtheit erfreut,
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sondern um noch einmal für unsere letzte Urlaubswoche ein paar Getränke zu kaufen und „Heizöl“ nachzutanken.
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Wir schaffen eine Punktlandung und legen direkt zur Brückenöffnung wieder ab.
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Der ASC hat sich geschmückt, da hier die Speckregatta an diesem Wochenende ausgetragen wird:
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Als nächstes passieren wir die Germann.
„Liebe Grüße! Wir denken an Euch und freuen uns Euch am 19ten zu sehen!“
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Lars fährt uns entspannt durch die Schlei.
Es gibt viel zu gucken – Heimfahrer, Regattaboote, Urlauber, Fähren…
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Wir entdecken auch ein namensverwandtes Boot von unseren lieben Freunden:
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„Hans, Chrischi, Jutta, wir denken sofort an Euch und freuen uns auf ein Wiedersehen!“

Da Lars viele Jahre auf der Schlei gesegelt hat sieht er viele alte Bekannte:
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Bei der Lindaunis-Brücke haben wir heute richtig viel Glück:
1. weil sie überhaupt öffnet
Sie war vor nicht all zu langer Zeit kaputt und viele Schiffe wurden für mehrere Tage unfreiwillig ausgebremst.
2. weil sie nicht gemäß Fahrplan, sondern 10 Minuten später, aufgeht
Wir schaffen daher die Brücke ohne Wartezeit. :o)
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Als nächstes passieren wir Stauertwedt:
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„Ganz liebe Grüße an Maja und Crew! Währt Ihr dagewesen hätten wir 100%ig angehalten. Das versuchen wir im nächsten Jahr, einverstanden?! ;o)“

Den ganzen Tag war es nicht wirklich kalt, so dass man gut in kurzer Hose unterwegs sein konnte. Jetzt reißt zusätzlich noch der Himmel auf und wir beschließen dieses schöne Fleckchen Erde einfach etwas zu genießen.
Wir drosseln unsere Geschindigkeit noch einmal,
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fahren vorbei an Bohnert (hier hat die Biga von Lars Eltern früher gelegen)
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und ankern im Windschatten der „Liebesinsel“.
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Wir machen eine „Mittagspause“, lassen die Schlei mit ihren Schiffen einmal an uns vorbeiziehen und genießen die Ruhe und Sonne. Lars geht sogar baden. ;o)
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Nach zwei Stunden lichten wir den Anker und fahren noch ein Stück bis Missunde.
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Hier schlafen wir heute. Zu sehen gibt es auch hier genug. Der Schleidampfer fährt fast durch unser Cockpit, die Fähre setzt immer wieder über…
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Finn möchte auch mal gucken was draußen so los ist:
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Was für ein schöner Tag auf der Schlei!
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Starthafen: Schleimünde/ Startzeit: 10:20 Uhr

Zielhafen: Missunde/ Ankunftszeit: 16:00 Uhr

Tagesmeilen: 18,69 sm / Gesamtmeilen 1.413,88 sm

Durchschnittsgewindigkeit: 5,03 kn / Speedmax: 7,07 kn

tatsächlicher Wind: 8 kn

Hafengeld: 12,- EUR

Von Lieblingshafen zu Lieblingshafen (Lyø – Schleimünde)

Es war wunderschön auf Lyø. So viel Hafenkino, wie wir hier zu sehen bekommen haben, hatten wir lange nicht. Wir wurden sehr, sehr gut unterhalten.

Das Aufbrechen fiehl daher gar nicht so leicht, es ist nicht einfach einen ähnlich schönen Hafen nach diesen traumhaften Tagen zu finden.
Wir haben uns entschieden unserem absoluten Lieblingshafen anzusteuern: Schleimünde!

Dort bekommt man eben so viel zu sehen, wir lieben die zwei Häuser mit dem Leuchtturm und da das Wetter auch schlechter werden soll sind wir in der Schlei auch in einem sehr geschützten Gewässer.

Um 10:15h brechen wir auf – noch ein Segeltag in kurzen Hosen. *traumhaft*
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Wir segeln bei 12kn Wind mit moderater Schräglage.
Die sanften Wellen reichen jedoch aus, um Finn in den Schlaf zu schaukeln.
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Um kurz vor 15h erreichen wir Schleimünde.
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Dem Leuchturm ist man ganz schön zu Leibe gerückt.
Hoffentlich geht die Restauration schnell und mit einem guten Ergebnis zu Ende.
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Schleimünde ist, wie immer am Wochenende in der Saison, rappel dicke voll.
Die Stimmung ist klasse. Wir bekommen einen schönen Liegeplatz in zweiter Reihe mit Zugang direkt zu einem Steg. Perfekt!
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Kaum angelegt stand Lars auf dem Steg, um sich ein frischgezapftes Bier zu kaufen.
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Derweil war Finn noch einmal eingeschlafen.
Zum Glück, denn heute ist er leider ein Bißchen quängelig.
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Beide Männer zufrieden, dann ist auch meine Welt in Ordnung und ich habe Zeit in der Sonne zu sitzen, noch diverse Anlegemanöver zu gucken und ab und zu etwas zu lesen. :o)

Als Finn aufwacht holen wir ihn zu uns ins Cockpit.
Es gelingt ihm heute das erste Mal seinen Fuss in seinen Mund zu stecken. :o))
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(Mit dem Foto war ich eine Sekunde zu spät)
Finn hat sich so doll erschreckt über das neue Körperteil in seinem Mund, dass er sofort angefangen hat zu weinen. *kleiner Schussel*
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(Es kann nicht daran gelegen haben, dass der Fuss dreckig war, denn Finn war gestern in der Badewanne. *zwinker*)
Zum Glück konnte man ihn immer schnell wieder ablenken, so dass er sofort sein Lachen wieder ausgepackt hat.
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Abends zogen dann die angesagten Gewitter auf. Wir waren aber durch mit dem Essen (noch in der Sonne), die Kuchenbude war aufgebaut und der Strom gelegt.
Der Regen kann unser Idyll also nicht mehr stören. ;o)
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Wir lassen unseren Urlaub jetzt hier in der Schlei ausklingen.
Es ist schön wieder hier „zu Hause“ zu sein!

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Starthafen: Lyø/ Startzeit: 10:15 Uhr

Zielhafen: Schleimünde/ Ankunftszeit: 15:00 Uhr

Tagesmeilen: 29,13 sm / Gesamtmeilen 1.395,19 sm

Durchschnittsgewindigkeit: 6,13 kn / Speedmax: 7,26 kn

tatsächlicher Wind: 12 kn

Hafengeld:

Shopping! (Lyø – Faaborg – Lyø)

Abgemacht, war abgemacht – Heute brechen wir auf!

Wir wollen nach Faaborg. Keine wirklich nennenswerte Distanz, das wissen wir, aber…
Ich würde gern einmal gucken, ob ich für Finn ein paar neue Klamotten finde.
Er ist wirklich aus fast allem rausgewachsen was wir dabei haben.
Lars reizt mehr der Schiffsausrüster, der in Faaborg wirklich gut sortiert ist. ;o)

Um 10:45h starten wir.
Beim Wettrennen mit der Fähre müssen wir uns allerdings geschlagen geben. *zwinker*
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Auf dem Weg nach Faaborg liegt noch ein kleiner Hafen „Dyreborg Skov“.
Da wir kleine Häfen deutlich lieber mögen als Stadthäfen und diesen noch nicht kennen, fahren wir dorthin einen Abstecher.
Wir wollen gucken, ob wir alternativ auch dort heute Abend liegen könnten.

Die Bucht:
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Der Hafen sowie seine Einfahrt ist sehr klein:
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Wir fahren wieder raus, hier werden wir heute Abend nicht schlafen.
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Auf geht es nach Faaborg…
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Faaborg hat zwei Waschmaschinen und zwei Trockner für Yachties. *freu*
Das nutzen wir sofort und stellen eine helle und eine dunkle Wäsche an.
Damit müssten wir mit Waschen bis zum Urlaubsende durch sein. :o)

Danach geht es in die Stadt:
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Leider habe ich für Finn keine neuen Sachen gefunden.
Das wird nun eine meiner ersten Amthandlungen in Hamburg werden. ;o)
Dennoch sahen wir auf unserem Rückweg so aus:
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Nein, wir haben Finn nicht gegen Lebensmittel eingetauscht. *zwinker*
Finn musste aber leider Platz machen, damit wir unsere Einkäufe zum Boot fahren konnten. Finn sitzt dafür sicher bei mir in der Manduca und kommt natürlich auch wieder mit an Bord. ;o)

Nachdem die Wäsche getrocknet und Lars auch beim Bootsausrüster fündig geworden ist, überlegen wir wo wir den Abend verbringen wollen.
Hier in Faaborg liegt ein großes Schiff, welches mit seinem Generator ziemlichen Lärm macht. Hier wollen wir nicht bleiben.

Avernakø wäre eine Option. Wir gucken uns an und sagen gleichzeitig, dass wir Lyø aber doch viel schöner finden…
Dann fahren wir halt zurück nach Lyø. Wir lieben es dort!
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Zurück auf Lyø genießen wir wieder die Sonne im Cockpit und den traumhaften Ausblick. Es ist einfach zu schön hier!

Bei mir schläft Finn:
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Bei Lars lacht er:
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*ohne Worte*

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Starthafen: Lyø/ Startzeit: 10:45 Uhr

Zielhafen: Faaborg, es wurde aber wieder Lyø/ Ankunftszeit: 16:30 Uhr

Tagesmeilen: 10,02 sm / Gesamtmeilen 1.366,06 sm

Durchschnittsgewindigkeit: ? kn / Speedmax: 7,15 kn

tatsächlicher Wind: 8-13 kn

Hafengeld: 130,- DK/Tag

Eingesonnt II (Lyø)

Wahnsinn, wir haben einen weiteren Tag einfach mit Entspannen verbracht.
Der Hafen ist sehr belebt, es gibt immer etwas zu sehen und das Wetter ist phantastisch…
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Ich habe Euch vorgestern versprochen Lyø einmal in Bildern vorzustellen.
Heute haben wir es tatsächlich geschafft spazieren zu gehen ;o)
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Auf geht es – vorbei an dem Spielplatz mit direktem Zugang zum Strand:
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Ins Dorf:
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Der Dorfeich ist eine wichtige Marke, denn rechts davon ist der Kaufmann:
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Nach dem Kaufmann kommt man noch an der Kirche von Lyø vorbei:
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Und landet dann am zentralen Platz des Dorfes: dem Fussballfeld mit Dorf-Café
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Im Anschluss sind wir dem Wegweiser zurück gefolgt:
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Vorbei an den Kühen mit der besten Aussicht von Lyø:
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Damit bleibt dann noch der Hafen:
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Mit seinen Versorgungsräumen (z.B. Dusche, WC, Seglerküche, Grillplätze)
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Zurück auf dem Boot war Lars so warm, dass er erstmal für Abkühlung sorgen musste:
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Ich habe in der Zeit Spaß mit Finn gemacht.
Er trägt heute seine neue Hose, die ihm Oma Heidi geschenkt hat.
Endlich wurde er erhört, denn auf der Hose steht „Captain“!
Wir wissen jetzt also wer hier an Bord das Sagen hat ;o)
Außerdem kann man, wenn man die Hose an hat, weiterhin so herrlich mit seinen Füßen spielen. Die hat Oma super ausgesucht! *DANKE!!!*
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Das mit dem Kapitän gilt übrigens auch, wenn Finn schläft, nicht das da falsche Hoffnungen aufkommen. ;o)
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Haben wir ein Glück, dass wir mit unserem Kapitän auch kuscheln dürfen:
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Ein super schöner Tag!
Ob wir es wohl Morgen einen Hafen weiter schaffen?
(3 Bilder von gestern Abend)

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Fundstücke:
Man muss nicht mit dem Schiff anreisen, es gibt Alternativen:
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Falls jemand aussteigen möchte: Der Kaufmann hier im Ort sucht einen Nachfolger!
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Eingesonnt (Lyø)

Eigentlich haben Finn und ich uns heimlich vorgenommen Lars zum Langschläfer umzuerziehen. *zwinker* Heute Morgen hat die gesamte Crew der Perfect Match jedenfalls erst um 9h die Augen aufgemacht.
Aus dem Bett aufgestanden sind wir dann aber immer noch nicht. Mit unserem Eisbären (der begleitet Lars und mich schon vom ersten Tag an) waren wir zu viert in der Koje. Jeder durfte sich einen Kuschelpartner aussuchen. ;o)
Wir hatten Glück – Finns Wahl:
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Für den Rest des Tages kann ich nur ein Wort finden, auf das Wolle das Copyright hält: EINGESONNT!
Bei traumhaftem Wetter lassen wir heute einfach nur die Seele baumeln. Wir hatten viele Dinge auf dem Zettel, die wir hätten tun können, z.B. eine Wanderung am Strand, kleinere Reparaturen am Boot, ein Bummel zum Supermarkt im Dorf…
Nichts davon haben wir geschafft.
Wir wurden so von der Sonne „eingepackt“, dass der Tag einfach so verging.

Ich gucke in der Sonne sitzend den Ablegemanövern zu:
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Zu sehen gab es genug.
Der Hafen um 10h:
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Der Hafen um 12h:
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Der Hafen um 18h:
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Außerdem kommt die Fähre ab und zu:
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Da Hafenkino gucken hier so viel Spaß macht sorgt Lars für klare Sicht:
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Im eingesonnten Zustand kann man nur noch spielen, lachen, lesen, chillen:
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Abends gibt es Schnitzel mit Gemüse und Kartoffeln. *lecker*
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Und damit beschließen wir den Tag bei einem Sundowner. Der Sonnenuntergang wird wieder genauso malerisch werden wie gestern. *freu*
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Antworten auf eingegangene Fragen:

Was bedeutet „ge-nerd-elt“?
Dies ist ein von uns geschaffenes Verb. Es leitet sich ab von dem Begriff „Nerd“.
Gem. Wikipedia: „Nerd [nɜːd] (engl. für Fachidiot,Computerfreak, Sonderling, Streber /Geek, Außenseiter) ist ein gesellschaftliches Stereotyp, das besonders für in Computer, Science-Fiction oder andere Bereiche aus Wissenschaft und Technik vertiefte Menschen steht. … Am häufigsten sind Computerenthusiasten gemeint. Während der Begriff ursprünglich negativ, insbesondere im Sinne von sozialer Isolation, besetzt war, hat er sich in Internetcommunitys und unter Computerspielern und -freaks zu einer selbstironischen Eigenbezeichnung gewandelt.[1]
Ich nenne Lars manchmal liebevoll meinen „Nerd“, wenn er wieder mal in eine technische Spielerei versunken ist. Den Ausdruck meine ich dabei stets anerkennend und wertschätzend. „Nerd-eln“ nenne ich dann die Tätigkeit, die zu einem meist schwarzen Computerbildschirm voll mit kryptischen weißen Zeilen führt. ;o)

Kann man mit Baby Spi segeln?
Grundsätzlich kann man wohl alles mit seinem Baby machen, wenn man sich dabei wohlfühlt und es dem Baby dabei gut geht. Wir handhaben es beim Segeln so, dass wir nur das machen, was auch einer allein beherrschen kann. Damit sind wir sicher, dass Finn immer zu seinem Recht kommt, d.h. jederzeit gestillt, bespaßt, gewickelt etc. werden kann. Wir wollen ja, dass er das Segeln mag und tolle Gefühle und später auch Erinnerungen damit verknüpft. ;o)
Beim Spi-Segeln, wenn es nicht total flau ist, sind häufig vier Hände besser als zwei, daher baumen wir in diesem Jahr eher die Genua aus. Das ist einfacher. *zwinker*

Baby versus Spi-Segeln (Søby – Lyø)

Herrlich, der Sommer ist wieder zurück! :o)
Dazu gibt es heute Morgen ganz besondere Brötchen aus „Finns Bagerie“.
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Und falls Ihr gedacht habt, dass wir Finn in dreckigen Stramplern herumlaufen lassen – weit gefehlt! Lars erste Amtshandlung, sogar noch vor seinem morgendlichen Bad in der Ostsee, war es heute die Waschmaschine anzuwerfen.
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Während der Trockner läuft drehen wir eine Runde durchs Dorf.
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Zurück im Hafen stellt sich die Frage: Bleiben oder weiter segeln?
Meine Beiden Männer besprechen das Thema und fällen eine Entscheidung:
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Es geht nach Lyø!
Das Wetter ist so schön, da ist ein wenig Segeln genau das Richtige, außerdem lieben wir den kleinen, idyllischen Hafen mit der Aussich, die ihres gleichen sucht.

Um 12:30h laufen wir aus.
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Traumhaftes Wetter mit wunderbarem Segelwind:
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Das Einzige was Lars etwas wurmt:
„Bei diesen Bedingungen hätten wir früher schon lange den Spi gezupft…“
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Wir lassen es für Heute jedoch gut sein. Finn schläft gerade seelenruhig in seinem Berg aus Fuchteltüchern und wir genießen einfach die Idylle.
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Wenn Finn aufwacht hört man es mittlerweile übrigens sofort, denn als erstes schlägt er mit seinen Händen an das Glöckchen über ihm. ;o)
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Um 14h kommen wir in Lyø an.
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Es ist uns Heute tatsächlich gelungen unser niedrigstes Etmal von 9sm noch einmal zu unterbieten. Das hätte uns bisher kaum einer zugetraut. ;o)
Diese „lange“ Seereise verlangt nach einer Stärkung. Es gibt Würstchen mit Kartoffelsalat bei traumhafter Aussicht.
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Den restlichen Nachmittag verbringen wir mit unserem keinen „Hein Quitsch“.
*Wir nennen Finn so, weil er seine Stimme häufig ausprobiert und dabei sehr lustige Quitsch-Laute von sich gibt.*
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Finni und sein Lieblings-Fuchtel-Tuch:
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Abends wird direkt vorm Schiff gegrillt. Finn ist mit von der Partie.
Ihm gefällt es zur Zeit am Besten, wenn er uns beim Essen zugucken darf.
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Vom Cockpit aus können wir etwas später den Sonnenuntergang genießen.
Das ist ein „Eltern-Zeit-Moment“, denn Finn schläft bereits die erste Runde unter Deck.
Perfect Match!
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Meine beiden Männer haben den Tag über wieder die Köpfe zusammen gesteckt und entschieden: Wir bleiben noch einen weiteren Tag hier, weil es so schön ist. :o)
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Daher zeige ich Euch Morgen Lyø in Bildern. ;o)

Unser aktueller Standort auf einer Karte, hier klicken

Starthafen: Søby/ Startzeit: 12:30 Uhr

Zielhafen: Lyø/ Ankunftszeit: 14:00 Uhr

Tagesmeilen: 8,72 sm / Gesamtmeilen 1.355,86 sm

Durchschnittsgewindigkeit: 5,81 kn / Speedmax: 6,58 kn

tatsächlicher Wind: 8-13 kn

Hafengeld: 130,- DK/Tag

2 Monate unterwegs (Marstal – Søby)

Beim Frühstück heute – wir waren etwas spät dran, da unser natürlicher Wecker (Finn) aktuell ein Langschläfer ist – konnten wir wieder „traumhafte“ Ablegemanöver beobachten. Es liegen in dieser Zeit zwar nicht viele Gastlieger in den Häfen, dafür ist die Quote der gecharterten Boote hoch. *zwinker*

Bei dem Entertainmentangebot kommen wir selbst erst um 11:20h aus dem Hafen.
Dabei erwischen wir ein trockenes Zeitfenster an diesem eher grauen Tag.
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Es läuft gut. Wir entschließen uns nach Søby zu segeln.
Mir gefällt unsere Art unterwegs zu sein. Wir fahren nie mit einem festen Ziel, sondern eher mit einer groben Richtung aus dem Hafen. Unterwegs entscheiden wir, abhängig von den Bedingungen draußen, der Stimmung der gesammten Crew etc., wo es hingehen soll. Bisher haben dadurch Dauer und Ziel jedes Törns sehr gut zu uns gepasst.

Das heutige Wetter ist gar nicht so schlecht, wie man denken könnte. Es bleibt den ganzen Tag trocken und ist dabei nicht wirklich kalt. Wir haben achterlichen Wind und gleiten mit ausgebaumter Genua gemütlich dahin.
Sogar Finn kann beim Segeln mit im Cockpit sitzen. Sehr zu meiner Freude, denn unter Deck ist es dem kleinen Mann zu langweilig. Es fehlen die Wellen, die ihn sonst immer so schön in den Schlaf schaukeln.
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Um 14h kommen wir in Søby an.
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Langsam sickert unser langsamer Modus auch in mein Blut.
Wir müssten eigentlich eine Waschmaschine anmachen. Schnell kommen wir aber überein, dass zunächst Espresso- und Kuchen-Zeit ist und die Wäsche auch bis Morgen warten kann. *herrlich*

So beobachten wir vom Cockpit aus einfach gemütlich das Anlegen der Fähre:
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An Land gehen wir natürlich auch ganz kurz, aber nicht zu weit. ;o)
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Søby begrüßt einen sehr gastlich. Der Hafenmeister ist ein echtes Original mit außreichend Zeit für ein kleines Pläuschchen.
Und wenn man von den Stegen kommt sieht man zu erst eine für Dänemark typische „Verkaufsstation“. *herrlich*
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Außerdem hat Søby einen wunderschönen Kinderspielplatz, einen direkten Zugang zum Strand und einen tollen Grillplatz. Ein wirklich emfehlenswerter Hafen!
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Mit dem heutigen Tag sind wir genau zwei Monate unterwegs.
Eine Bilanz ziehen wir erst am Ende der Reise, aber zwei Dinge können wir jetzt schon sagen:
1. An das Ende unserer Reise mögen wir aktuell noch gar nicht denken.
2. Die ersten Grundpfeiler bei Finn sind gelegt: Er hat mittlerweile auch seine Liebe zum Tauwerk entdeckt. ;o)
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Unser aktueller Standort auf einer Karte, hier klicken

Starthafen: Marstal/ Startzeit: 11:20 Uhr

Zielhafen: Søby/ Ankunftszeit: 14:00 Uhr

Tagesmeilen: 16,08 sm / Gesamtmeilen 1.347,14 sm

Durchschnittsgewindigkeit: 6,03 kn / Speedmax: 7,51 kn

tatsächlicher Wind: 14-22 kn

Hafengeld: 130,- DK/Tag