Heute weht es ordentlich draußen, dazu regnet es immer wieder. Die ganze Familie dreht sich immer wieder um und kommt erst um 8:30h langsam aus dem Bett.
Finn und ich legen nach dem Wickeln noch eine weitere Kuschelstunde ein, während Lars unter die Dusche springt.
Im Anschluss machen Finn und Lars sich mutig auf den Weg zum Kaufmann.

Zugegeben, Finn muss für die Ausfahrt nicht wirklich mutig sein, da er mit einer Mütze bedeckt, kuschelig unter seiner Decke im Kinderwagen liegt. Das Regenverdeck schützt ihn vor Nässe und so kann er prima schlafen. Lars braucht eher etwas Mut, denn er wird bei dem Ausflug definitiv nass. Aber das Schicksal ist selbst gewählt ;o)
Normalerweise sage ich immer, dass es beim Segeln kein falsches Wetter gibt, sondern nur falsche Kleidung. Heute ist aber ein Ausnahme-Tag, denn bei diesem Regenwetter mit permanenten 6 Windstärken, in Böen gern mehr (bis zu 30kn Wind haben wir auf dem Windmesser gesehen), möchte ich nicht so gern segeln gehen.

Wir verbringen den Tag also unter der Kuchenbude. Ich habe manchmal eine Wolldecke über den Beinen, weil das so schön kuschelig ist.
Die Bordheizung läuft aber die gnaze Zeit auf kleiner Stufe, es ist also überall schön warm. Finn soll sich ja wohlfühlen und in seinem Tag nichts vermissen.
Der Tag in ein paar Bildern:
Ausgedehntes Frühstück:

Telefonat mit Heidi:

Spielen – der Eine am PC, der Andere auf der Krabbeldecke:

Oh, Lars hat da etwas verwechselt, er spielt auch auf der Krabbeldecke ;o)

(Einbau eines neuen Steckers von der Selbststeueranlage. Der Alte war kaputt gegangen. Die Anlage wird von uns aber auch sehr stark genutzt.)
Noch mehr spielen:

Wir liegen immer mal abwechselnd bei Finn und spielen mit ihm. Ich bin in diesem Urlaub nur die Fotografin und daher seltener auf den Fotos. *zwinker*
Am Nachmittag bekommen wir Besuch von der Crew des Nachbarschiffs:

Ein Folkeboot mit vier junden Studenten/innen (2 Pärchen). Die Armen frieren bei diesem Wetter ordentlich, daher haben wir sie zum Tee unter unsere warme Kuchenbude eingeladen.
So vergeht der Tag und wir kommen – man glaubt es kaum – zu nichts.
Eigentlich wollte ich zumindest eine Waschmaschine anmachen, aber Tunø hat – ich hätte es nie gedacht – keine Waschmaschine. *da kann man nichts machen*
Am Abend gibt es Pizza und einen Film aus der „Bord-Videothek“. :o)

Wir schaffen zwei Pizzen, die dritte geht an unsere Studenten-Crew. Die freuen sich :o)
Und dann kommt doch noch kurz die Sonne raus…

PS: Wenn man nicht bis zum Kaufmann gehen möchte, dann kann man hier am Hafen die frische Ernte vom Feld kaufen. *lecker*
(Bilder sind von gestern)





