Urlaubsabschluss (Damp – Laboe)

Hier in Damp hatten wir Glück. Der angesagte Sturm hat uns nicht erwischt. *freu*
In der Nacht von Freitag auf Samstag gab es starken Süd-Ost-Wind. Die Segler unter Euch wissen, dass das die einzige Richtung ist, bei der man in Damp aufgrund der in den Hafen laufenden Wellen sehr unruhig liegt. Wir hatten aber Glück, da wir so weit im Hafen lagen, dass wir nur sanft geschaukelt wurden. Dazu gab es in der Nacht von Freitag auf Samstag ordentliche Gewitter mit einer großen Menge Regen, aber keine Orkanböen o.ä.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag – für die die großen Sturmböen angesagt waren – gab es hier in Damp in der Spitze nur 16 Knoten Wind. Wir haben also nichts gemerkt und hervorragend geschlafen. :o)))

Es gab aber auch andere Erlebnisse. Freunde von uns berichteten zum Beispiel, dass sie ihren Blog-Eintrag, wenn sie denn einen Blog schreiben würden *zwinker*, heute „Rodeo-Reiten“ genannten hätten. Sie haben wohl leider ordentlich Wind und Geschaukel im Hafen erlebt. *wir schicken allen, die eine durchwachte Nacht hatten einen lieben Gedanken*

Nicht zu Letzt weil wir in Damp in den letzten zwei Tagen wie in Abrahams Schoß lagen, war es eine super Idee hier her zu kommen. Wir hatten ganz viel Sonne und haben das Damper Angebot mit Finn sehr genossen (Spielplatz, Strand etc.).
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Als es mal geregnet hat waren wir mit Finn in der Sport-und-Fun-Halle – ein klasse Angebot für Kinder!
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Die meiste Zeit haben wir aber am Strand verbracht. Hier werden gerade die U17-Beach-Volleyball-Meisterschaften ausgetragen. D.h. schön etwas zu gucken für uns und Spiel/Spaß inkl. Musik für Finn. TOP!
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Lars hat die Zeit natürlich auch wieder genutzt, um etwas an PerfectMatch zu verschönern. Unsere Holzleiste glänzt jetzt wie neu:
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Finn hat sich das mit dem Sauber machen abgeguckt. ;o) *sehr gute Erziehung*
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Zur „Belohnung“ für seine Arbeit durfte Finn dann auch Enten füttern. Hätte er auch so gedurft, er freut sich dabei so süß, aber das verraten wir Finn nicht *zwinker*
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Sehr Schade, dass unser Elternzeit-Sommer zu Viert (= Lars, Ivonne, Finn und PerfectMatch) jetzt zu Ende geht. Es war traumhaft!
Aber die ersten Termine sind vereinbart. Morgen wollen wir in Laboe sein, am Mittwoch habe ich einen Termin in Hamburg und nächste Woche beginnt der Job wieder…

Wir freuen uns auf Hamburg (ein Bißchen *zwinker*), könnten aber auch noch problemlos so weiter leben und segeln.
Lars und ich haben gestern Abend resümiert. Finn fehlt es an gar nichts. Er ist total glücklich hier an Bord. In unserer Zeit hier hat er Laufen und „Mama“ sagen gelernt, zwei Zähne dazu bekommen und sicher noch ganz viele Erfahrungen mehr gemacht, die hoffentlich sein Wertesystem auf „das Leben auf dem Wasser lieben“ gepolt haben.

Lars und ich sind auch total glücklich auf dem Wasser. Wenn wir ganz, ganz tief in uns hineinhorchen, dann freuen wir uns nach den zwei Monaten auf
– unsere Familie und Freunde (unersetzbar!)
– einen Geschirrspühler (Luxusproblem – wir bilden einfach Finn zum Geschirrspühlen aus *zwinker*)
– mir: etwas mehr Platz in der Koje (o.k., brauche ich nicht wirklich)

Die Liste ist also sehr kurz. Wir könnten, soblad wir unsere Freunde getroffen/ gesprochen haben, wieder los. *grins*

In diesem Sinn, dieser Blog wird weiter leben!

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Starthafen: Damp
Zielhafen: Laboe (voraussichtlich noch heute Abend)
Tagesmeilen: 13 sm

Gesamtmeilen 774,83 sm

Urlaub auf der Schlei (Schleimünde – Kappeln – Damp)

Wir haben einen wunderschönen Tag in Schleimünde verbracht:
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Mittlerweile kann Finn, wenn er sich konzentriert, auf den unterschiedlichsten Untergründen laufen. Klasse!

Es gibt aber tatsächlich einen Umstand, der es schafft uns von unserem Lieblingsort zu vertreiben. Die Giftbude hat einen neuen Betreiber und damit nur noch zwei (!)Hauptgerichte auf der Karte. Ein Fischgericht (Lars mag keinen Fisch) und Frikadellen. *unglaublich*
Auf den letzten Metern unseres Urlaubs haben wir nicht mehr wirklich Lust zu kochen, da man aber von den Angeboten der Giftbude nicht leben kann, ohne dass die Stimmung an Bord auf den Tiefpunkt sinkt *zwinker*, haben wir uns entschlossen nach Kappeln weiter zu fahren.
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Die Schlei ist ziemlich voll,
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aber die Fahrt ist wunderschön.
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In Kappen haben wir einen (den letzten freien) Liegeplatz vor der Brücke bekommen.
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Es gibt also genug zu gucken und auch kulinarisch waren wir Bestens versorgt.

Den ersten Tag gab es für Lars die obligatorische Rippe. Die Stimmung war damit wieder top! *zwinker*
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Und am nächsten Tag gab es für mich super leckeren Fisch von Norbert, geliefert direkt an Bord. *Danke Tamara für diesen tollen Tipp!*
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Wir hatten tolles Wetter – Finn konnte tagsüber im Cockpit baden:
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Natürlich waren wir auch in Kappeln unterwegs. Haben uns unter anderem leckeres Mett für unser erstes deutsches Frühstück seit zwei Monaten gekauft.
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Wir kennen jetzt auch einige Spielplätze von Kappen. ;o)

Unser Schiff wurde für meine Männer natürlich auch wieder zum „Spielplatz“.
Es wurde gebastelt/ optimiert:
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Wir haben jetzt einen neu überarbeitetes Eingangsbrett. :o)

Heute haben wir dann Kappeln verlassen und uns nach Damp verholt.
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Tschüß Schleimünde!
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Keine Currywurst mehr in der Giftbude. ;o(
Wir können es immer noch nicht glauben!

Es gibt eine Orkanwarnung. In Damp liegen wir ganz weit drin im Hafen und werden den Wind, der da kommt, abwettern. Wir werden berichten.

Fundstücke:
Finn versucht sich im Leben auf großem Fuß:
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Lars telefoniert mit Nils – ein Schiff fährt vorbei mit einer „BOB-Flagge“ ;o)
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Basti, diese Plakat haben wir in Kappeln gesehen. Wir mussten sofort an Dich denken. Liebe Grüße und toll, dass es solche Menschen wie Dich gibt!
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Starthafen: Schleimünde
Zielhafen: Kappen, dann zwei Tage später Damp
Tagesmeilen: 13,34 sm

Gesamtmeilen 761,83 sm

Schleimünde!

*Herzlichen Glückwunsch lieber Helmut!!!*
Heute Morgen beim Frühstück haben wir mit Kaffee auf Dich angestoßen. Wir hoffen, Du hast einen schönen Tag.

Der Tag heute ist sonnig, aber wie vorhergesagt, sehr windig. Fast durchgängig zeigt unser Windmesser sechs Windstärken. Finn zeigt seinem Teddy die neue Umgebung:
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Dabei erzählt er die ganze Zeit ;o)
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Wir haben einen schönen Platz mit Blick auf die vorbeikommenden Schiffe der Schlei und werden den heutigen Tag hier genießen.

Abschied von den „DiDa(s)“ (Marstal – Schleimünde)

Heute Morgen hat Finn uns kurz nach 7 Uhr geweckt. Ich habe ihm den Platz neben Lars in unserer Koje überlassen und bin mit müden Augen zur Dusche gegangen. Auf meinem Weg habe ich tatsächlich schon Menschen frühstücken, ablegen und Eltern mit ihren Kindern auf dem Spielplatz spielen sehen. Um kurz nach 7 Uhr!!!
*DANKE lieber Finn, dass Du uns das nicht abverlangst und so ein entspannter Zeitgenosse bist – KUSS*

Den Vormittag haben wir entspannt verbracht. Finn hatte es super gut. Erst hat er ein neues „Spielzeug“ bekommen – eine coole Parkgarage mit Autos drin *zwinker*
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dann durfte er das Entertainmentprogramm von Karin genießen:
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Und mit seinem Charme hat er Karin dann auch noch überzeugt, dass sie uns auf den Spielplatz begleitet. Mit zwei Blondinen (Karin und Mama) an der Seite macht Schaukeln, Wippen und Karussellfahren ja noch mal viel mehr Spaß ;o)
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Nach Finns Mittagsschlaf, den wir im ausgiebigen Plausch mit Karin und Gerd (und einer Flasche Martini) *vielen Dank dafür!* verbracht haben, sind wir dann noch einmal zum Einkaufen im Ort gewesen.
Lars und Finn folgen der Marstal-Muddi-Gang *zwinker*
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Im Ort angekommen bekommt Lars in einem Laden sogar eine Ersatzschraube für unseren defekten Backskistenverschluss *freu*
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Wir hatten keine Lust bei der Eisdiele anzustehen – die Schlange war endlos lang und wir mögen es ja eh lieber herzhaft. Statt dessen wurde daher die Idee geboren heute doch einfach etwas früher zu grillen. Wir haben es getestet, eine sehr gute Idee!
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Der nahe Spielplatz hat allerdings dazu geführt, dass Finn sich dauernd auf Abwege begeben hat. Ich durfte ihn immer wieder einsammeln *grrr*
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Aber auch für dieses „Problem“ fand sich eine klasse Lösung.
Karin und Gerd haben sich auf ein Bier zu uns gesellt
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und Finn hat sich kurzer Hand Karin geschnappt und ist mit ihr losgezogen. *entspanntes Wein-trinken für Mama – herrlich! :o)*
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Die Zeit in Marstal war traumhaft und die „DiDa(s)“ – Finn nennt Karin und Gerd „DiDa“ – sind uns sehr ans Herz gewachsen. Aber man soll gehen, wenn es am Schönsten ist und bevor wir noch die Marstal-Ehrenbürgerschaft angeboten bekommen *zwinker* haben wir uns entschieden uns noch heute auf den Weg zu machen.

Die Wettervorhersage, die für die nächsten Tage immer viel Wind voraussagt, nötigt uns leider zum Aufbruch. Wenn wir das flaue Zeitfenster des heutigen Abends nicht nutzen, dann laufen wir Gefahr noch einige Tage in Marstal einzuwehen, da die Bedingungen für ein entspanntes Segeln mit Finn die nächsten Tage nicht optimal sein werden.

Karin fasst noch tatkräftig beim Aufklaren mit an, indem sie Finn weiter bespaßt. Unglaublich wie schnell man ein Schiff seeklar bekommt, wenn man sich nicht zeitgleich um Finn kümmern muss. Wir staunen und sind nach 30 Minuten klar zum Auslaufen. Um kurz nach 19 Uhr geht es los. Karin schafft es gerade noch von unserem Schiff zu springen – wir hätten sie gern mitgenommen ;o)
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„Tschüß liebe „DiDa(s)“, bis zum nächsten Treffen!“ – Finn winkt zum Abschied.

Marstal – wir kommen wieder, versprochen!
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Finn ist beim Auslaufen schon ziemlich müde (19:30h ist ja seine Bettzeit), daher bringe ich ihn direkt nachdem wir den Hafen verlassen haben nach unten.
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Es ist noch etwas wellig, daher schnalle ich Finn zunächst lieber in seinem Schlafanzug in seinem Sitz unter Deck fest. Er ist Sekunden später eingeschlafen. Ins Bett legen wir ihn später, wenn er schon tief und fest schläft.
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Lars und ich genießen die Überfahrt nach Schleimünde.
Ein romantischer Abend zu Zweit :o)
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Der Himmel liefert tolle Bilder zu der Stimmung:
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Irgendwann holen wir die dänische Gastlandsflagge ein – Deutschland hat uns wieder
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und nach ca. 3,5 Stunden erreichen wir „unser“ Schleimünde
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Als wir ankommen ist es nahezu windstill und einige Crews haben ein Schleimünde-Open-Air-Kino eingerichtet:
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In der tollen Stimmung trinken wir noch ein Einlaufbier und gehen dann glücklich ins Bett.

Fundstück:
In Marstal haben wir das Auto von diesen Massageterapeuten gesehen. Das Angebot scheint nicht gut frequentiert zu sein – da musste wohl ein zweites Standbein her ;o)
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Starthafen: Marstal
Zielhafen: Schleimünde
Tagesmeilen: 22,53 sm

Gesamtmeilen 748,49 sm

Ankunft im Heimatrevier (Strynö – Marstal)

Man merkt es deutlich, wenn man im Heimatrevier angekommen ist – ich fotografiere weniger, da mir alles so bekannt und vertraut vorkommt. Es ist trotzdem schön hier!

Von Strynö sind wir vorgestern nur kurze 7 Seemeilen bis Marstal gesegelt. Wir hatten an dem Tag ausgeschlafen und am Morgen etwas getrödelt, so dass unsere Segelzeit ein wenig in Finns Mittagsschlafzeit reinragte. Ich konnte ihn noch eine Zeitlang mit einem Buch und seinem Nucki ablenken:
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Kurz vorm Hafenmanöver – zum Glück ist die Einfahrt in den Hafen von Marstal lang – habe wir Finn dann statt in seinen Sitz direkt ins Bett gesteckt. Er war total müde und hat seinen Mittagsschlaf lange ausgedehnt, auch als wir schon fest im Hafen lagen.

Hier in Marstal haben wir Nils und Anke wieder getroffen.
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Darüber hinaus kamen über das Wochenende viele bekannte Segler, so dass es immer etwas zu reden und zu sehen gab.

Finn hat die vorbeikommenden Segler unterhalten, indem er auf unserem Schiff saß und Faxen gemacht hat:
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Unsere lieben Nachbarn – die nun auch schon den dritten Tag mit uns zusammen hier sind – haben Finn auch ins Herz geschlossen und schon fast „adoptiert“ *zwinker*
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Lars hat das gute Wetter genutzt, um Finns Spuren (und die Spuren des Sturms von Anholt mit der ganzen Gischt) auf der Srayhood und Kuchenbude wegzupolieren.
Finn beobachtet seine Arbeit kritisch und sorgt im Anschluss natürlich für frische Spuren *zwinker* Aber wir haben endlich mal wieder einen klaren Durchblick!
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In Marstal waren wir natürlich auch unterwegs.
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HotDog essen, einkaufen (hier gibt es einen großen, gut sortierten Supermarkt)…
Ich habe am Freitag die Fußgängerzone von Marstal mal richtig belebt erlebt (leider hatte ich keinen Fotoapparat dabei). Ab Samstag Mittag waren dann wieder alle Geschäfte bis auf der Supermarkt und der Bäcker geschlossen, aber mit Menschen und Trubel hat der kleine Ort noch einmal einen ganz anderen Charme gezeigt. *schön*

Sonst verbringen wir die Zeit mit Finn auf dem Spielplatz
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Herrlich – hier spielen viele Kinder und es gibt viele Geräte, so dass Finn lauter neue Sachen entdecken kann und wir mit anderen Eltern plauschen können. Eine sehr gute Kombination!

Ole ist mit seiner Familie und seinem neuen Schiff auch hier – wie schön!
*Wir wünschen Euch einen schönen Urlaub!*

Gestern Abend haben wir dann schön gegrillt.
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Anke hat mir erklärt, wie ich die frischen, dänischen Maiskolben grillen kann. Man legt sie zunächst etwas in Wasser ein und packt sie dann einfach auf den Grill. Die äußeren Blätter dürfen ruhig so schwarz werden, wie auf dem Bild oben. Der Maiskolben verbrennt dabei nicht und ist wirklich richtig, richtig lecker! Ich bin ein neuer Fan von dem Gemüse auf dem Grill :o)
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Heute ist es bewölkt und jetzt gerade regnet es. Am Vormittag – bis zu Finns Mittagsschlaf – war es noch trocken, so dass wir die Zeit wieder auf dem Spielplatz verbringen konnten. Ich habe einen leichten Drehwurm, da Finn leider am Liebsten auf den sich drehenden Karussels spielt. *grrr*

Wir bleiben noch einen Tag hier. Es ist so schön hier, um uns herum nette Menschen… Heute werden wir – wenn das Wetter so bleibt – heute essen gehen und es uns so schön machen. Darüber hinaus laufen gerade die letzten beiden Waschmaschinen für diesen Urlaub.

PS: Leider geht an so einem Schiff auch immer mal etwas kaputt. Vorhin habe ich beim Verstauen des Kinderwagens unseren Verschluss von der Backskiste getötet. *schuldig guck* Lars und Finn versuchen den Schaden zu beheben:
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Starthafen: Strynö
Zielhafen: Marstal
Tagesmeilen: 6,97 sm

Gesamtmeilen 725,96 sm

Sonne satt auf der verträumten Insel (Lundeborg – Strynö)

Nachdem wir gestern einen entspannten Hafentag in Lundeborg verbracht haben, sind wir heute wieder weitergezogen. „Tschüß Lundeborg – es war super schön!“
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Wir wollen nach Rudköbing. Lars und Finn navigieren:
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Wenn Finn gerade nicht „navigiert“, dann setzt er sich auf „meinen“ Stammplatz im Cockpit und freut sich, dass er mich ausgetrickst hat. *grrr*
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Unterwegs verrät uns das AIS, dass X-Forward unseren Weg kreuzt. Wir nehmen etwas das Gas weg, damit sich unsere Wege wirklich direkt kreuzen und halten einen kleinen Plausch mit Nils:
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Als wir Rudköbing erreichen lockt uns die Stadt nicht wirklich zum Anhalten.
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Naturhäfen liegen uns einfach mehr, daher entschließen wir uns noch ein kleines Stück weiter auf die Inseel Strynö zu fahren:
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Der Hafen hat viel Flair. Es sind neben uns jedoch nur zwei andere deutsche Schiffe hier. Der Hafen scheint wohl eher ein dänischer Geheimtipp zu sein.

Wir bekommen einen schönen, geschützten Liegeplatz direkt bei der Hafeneinfahrt und Finn wird nicht wach als wir den Motor ausstellen. Zwei Glücksfälle auf einmal – das Einlauf-Bier/ den Einlauf-Sekt haben wir uns verdient.
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Als wir ausgetrunken und aufgeklart haben meldet sich Finn. Lars holt ihn aus seinem Bett. Er hat gute Laune, hängt aber noch etwas an seinem Traum:
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Wir kennen diesen Zustand und stecken Finn daher in seine Karre.
So können wir uns die Insel und das Dorf ansehen und er kann noch etwas entspannen bis er wirklich wach ist. ;o)
Der Hafen:
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Das Dorf ist malerisch und typisch dänisch. Es gibt drei Restaurants, einen kleinen Kaufmann und einen Campingplatz:
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Den Rest des Tages verbringen wir spielend.
Finn „tanzt“ auf der Brücke vor unserem Schiff, Lars muss allerdings sicherstellen, dass Finn nicht auch baden geht. ;o)
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Heute haben wir den Tag über soviel Sonne gehabt, dass wir freiwillig aufs Grillen verzichten, um aus der Sonne zu kommen. Wir essen heute an Bord, im Schatten der Kuchenbude. *puh*

Am Abend treibt Finn sein Spielchen „Ich-mache-Mama-ihren-Platz-streitig“ auf die Spitze. Er setzt sich nicht nur auf meinen Platz, er nimmt sich darüber hinaus auch noch meinen Kindle:
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Das Problem ist, dass er so süß dabei ist, sich so diebisch freut und dann auch noch „Mama“ ruft, damit ich es auch sicher sehe… Ich kann ihm einfach nicht böse sein und muss mit ihm lachen. Ich fürchte – Finn bekommt „meinen“ Platz. *grrrr*

Fundstücke von der Insel:
Ob es hier wirklich Elche gibt?
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Wir schwören unserer PerfectMatch – so „gesichert“ werden wir sie NIE ins Winterlager stellen:
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Ein paar Schnappschüsse vom gestrigen Hafentag:
Lundeborg:
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Meine Männer holen Brötchen:
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Finn kann die Brötchentüte leider noch nicht tragen, sonst könnten wir ihn fast allein losschicken zum Brötchen holen *zwinker*

Während wir frühstücken turnt Finn übers Schiff und winkt allen auslaufenden Schiffen:
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Wenn Finn am frühen Morgen zu Handfeger und Schaufel greift, dann ist das ein deutliches Zeichen dafür, dass wir noch zu viel Anholt-Sand im Schiff haben, oder?
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Starthafen: Lundeborg
Zielhafen: Strynö
Tagesmeilen: 15,79 sm

Gesamtmeilen 718,99 sm

Entschleunigung (Nyborg – Lundeborg)

Heute Nacht hatten wir 14 Grad im Schiff. *brrrr* Sommer geht definitiv anders.
Zum Glück wurden wir heute Morgen von der Sonne geweckt und uns wurde schnell warm, so dass sich die Erinnerung an die kalte Nacht schnell verflüchtigt hat.

Wir beginnen den Morgen wie wir es uns vorgenommen haben – im Entschleunigungsmodus.
Ich genieße einen heiße Dusche, hinterher treffe ich Finn vorm Schiff:
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Zugegeben, Lars ist auch dabei. Bei den Treppen darf Papa beim Laufen nämlich noch sehr gern helfen – das zeigt Finn an in dem er die Hand ausstreckt und Hilfe erwartet *zwinker*
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Lars und Finn waren noch einmal im Shoppingparadies einkaufen – Grillfleisch für die nächsten Tage und einen Kuchen, den ich so sehr liebe *lecker*
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Nach dieser ersten Großtat wird gemütlich gefrühstückt und dann aufgeklart zum Starten. Finn achtet wieder darauf, dass wir auch alle eingecremt sind zum Aufbruch:

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Wir verlassen den Osthafen – er liegt dichter an der Innenstadt und hat uns gut gefallen
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und fahren in den Westhafen (= Yachthafen von Nyborg)
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Zum Einen wollten wir uns diesen Hafen auch einmal ansehen, zum Anderen müssen wir tanken und hier gibt es eine Tankstelle.
Der Hafen ist sehr groß, dennoch aber auch nett angelegt. Es gibt in beiden Hafenecken große, scheinbar attraktive Spielplätze:
Der erste Spielplatz:
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Der zweite Spielplatz:
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Nachdem Finn alles fürs Tanken vorbereitet hat *zwinker*
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tanken wir:
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Im Anschluss starten wir gemütlich zu unserem kurzen (10 Seemeilen) Segeltörn:
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Lars „arbeitet“ etwas, Finn bekommt eine kleine Zwischenmahlzeit:
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Dann macht Finn seinen Mittagsschlaf und wir dürfen einfach etwas segeln und dabei Kaffee und Kuchen genießen *perfect day*
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Wir kommen um ca. 14 Uhr in Lundeborg an und bekommen einen tollen Platz mit direktem Blick auf die Hafeneinfahrt. Wir liegen total geschützt, können aber alle ankommenden Schiff sehen. Klasse!
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Direkt vor uns liegt Matthias (1,5 Jahre aus Dänemark) mit seinen Eltern. Wir laden die Drei auf eine Spielzeit und Bier/ Wein bei uns im Cockpit ein. Ein super schöner Nachmittag:
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Als sich der Nachmittag gen Abend neigt und die Konzentration der beiden kleinen Kerle etwas nachlässt verabschieden sich unsere Gäste.
Wir beschließen vor unserem Schiff zu grillen. Um alles schnell fertig zu bekommen „arbeiten“ Lars und ich parallel. Ich wickle Finn (wie immer auf dem Salontisch), Lars funktioniert den Kartentisch zur Küchenzeile um und bereitet Schafskäse fürs Grillen vor. *lecker*
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Beim Grillen möchte Finn dann unbedingt wie ein Großer mit am Tisch sitzen – seinen Hochstuhl brauchen wir wohl nicht mehr lange *freu*
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Im Anschluss wird Finn noch gebadet. heute mal nicht in der Ostsee, sondern richtig in warmen Süßwasser:
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Finn ist total beschäftigt dabei und hat wenig Verständnis, dass wir versuchen ihn wirklich einmal komplett abzuwaschen. ;o)
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Am Ende geht aber ein sauberes und total müdes Kleinkind ins Bett und schläft sofort ein:
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Finn und uns gefällt die Entschleunigung. Wir freuen uns auf Morgen. Vielleicht bremsen wir komplett und bleiben noch einen Tag in Lundeborg?!

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Starthafen: Nyborg
Zielhafen: Lundeborg
Tagesmeilen: 9,40 sm

Gesamtmeilen 703,20 sm

Quick-Stop und erfolgreiche Pampers-Mission (Ballen – Nyborg)

Nach dem verdienten Mittagsschlaf in Ballen, der wegen der vorausgegangenen Nachttour etwas länger ausgefallen war, haben wir etwas zu Essen „gejagt“.
Unser Wunsch nicht kochen zu müssen wurde erfüllt. Wir haben ein Restaurant gefunden, welches um 16:30 Uhr – eine scheinbar untypische Essenszeit (in unseren Tagesrhythmus passt die Uhrzeit perfekt, aber in Dänemark sind zu der Zeit die meisten Restaurantküchen geschlossen *komisch*) – zumindest Burger angeboten hat. Alle anderen Gerichte gab es nur bis 15 Uhr oder wieder ab 19 Uhr. *grrrr*
Naja, zum Glück mögen wir Burger und diese waren auch noch wirklich gut:
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Finn hatte in dem Restaurant auch sehr viel Spaß und das, obwohl wir ihn während unseres Essens in seine Karre gesteckt haben, damit er uns nicht dauernd stiften geht. Er hat uns einfach mit seinen „DöDö-Lauten“ unterhalten und sich dabei köstlich amüsiert:
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Übrigens, Finn kann seit drei Tagen neben seinen Lauten und „JaJa“ auch „Mama“ sagen. *freu*
„Papa“ sagt er auch schon ab und zu, es kommt aber noch nicht ganz so klar, gezielt und häufig wie „Mama“. Lars hat mir zugestanden, dass Finns erstes, echtes Wort damit wirklich „Mama“ ist. :o)))))

Nach dem Essen sind wir noch eine kleine Runde durch Ballen gelaufen.
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Es kündigten sich aber Regenwolken an, daher haben wir schnell den Weg zurück zum Schiff genommen. Den Flair des Hafens konnte man trotzdem sehen – Strand und viele Spiel- und Grillmöglichkeiten für Kinder in der direkten Umgebung:
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Der Hafen ist immer voll – während wir da waren lagen viele Schiffe in 10er-Päckchen.IMG_9462_I
Für Perfect haben wir einen perfekten Platz, eingekeielt wie in Abrahams Schoß, gefunden:
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Dennoch beschließen wir es bei einem „Quickstop“ auf Ballen zu lassen und am nächsten Morgen weiterzufahren. Unsere Pampers-Mission muss ja noch zu einem Erfolg geführt werden. ;o)

Das Wetter am Montag sah optimal aus, um noch einmal einen größeren Schlag zu machen. Wir verlassen daher Ballen bei traumhaft blauem Himmel, Finn winkt zum Abschied:
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Es ist ein wunderschöner Segeltag, der auch Finn sehr viel Spaß macht – das Schiff läuft und wir haben kaum Welle oder Schräglage
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Finn macht außerdem einen super langen Mittagsschlaf unterwegs (3,5 Stunden), er wurde scheinbar so schön sanft im Schlaf geschaukelt, dass die Zeit wie im Flug vergeht. Die knappen 40 Seemeilen merken wir fast gar nicht.
Finn trimmt die Segel nach:
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Lars sucht den perfekten Weg, um die Strömung optimal auszunutzen – auf dem Laptop lässt er sich die aktuellen Strömungsdaten anzeigen:
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Wir kommen glücklich am frühen Abend in Nyborg an.
Finn sitzt wie immer zum Anlegemanöver in seinem Autositz unter Deck:
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Zum Glück haben wir so ein geduldiges Kind, denn in dieser Position musste Finn diesmal länger als gewöhnlich ausharren. Ein Traditionssegler versperrte durch sein ewig dauerndes Anlegemanöver die Hafeneinfahrt *grrrr*
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Es dauerte und dauerte…
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Als wir endlich fest lagen und Finn sich wieder frei an Bord bewegen durfte war sein Gesichtsausdruck etwas angespannt und könnte er ganze Sätze sagen, dann hätte er sicher so etwas gesagt wie „Mama, lass endlich Abendbrot rüber wachsen!“
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Statt dessen hat er nur aufmerksam durchs Fenster beobachtet, ob ich auch wirklich als erstes den Abendbrei fertig mache:
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Nachdem Finns Hunger gestillt war haben wir uns direkt auf die Suche nach Windeln begeben. Dies war ja unsere eigentliche Mission, die uns in diese größere Stadt geführt hat. Lars und ich mögen ja eigentlich lieber die kleinen, kuscheligen Häfen – um Städte machen wir gern einen Bogen. Nyborg scheint aber wirklich schön zu sein und noch viel wichtiger:
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Es gibt einen großen Supermarkt, der ein riesiges Babysortiment hat. Endlich neue Pampers für Finn – die kommenden Tage sind gerettet. :o)

Nach dem erfolgreichen Einkauf suchen Lars und ich uns noch etwas zu Essen und dann ist der Tag schon wieder zu Ende. *unglaublich*
Wir nehmen uns vor jetzt wieder etwas zu entschleunigen, d.h. weniger Seemeilen und mehr in den Tag hinein bummeln. Morgen fangen wir damit an. ;o)

Fundstück von der Sowieso – meine Mutter vor einem VolvoOceanRacer
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Ich fand die Dimensionen so beeindruckend, dass ich Euch das Bild zeigen musste.
Ich hoffe, die Sowieso-Crew ist einverstanden damit und gibt mir die Bildrechte dafür?!

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Starthafen: Ballen
Zielhafen: Nyborg
Tagesmeilen: 36,87 sm

Gesamtmeilen 693,87 sm

Tschüß Anholt (Anholt – Ballen)

Unglaublich wir haben fast eine ganze Woche auf Anholt verbracht und hätten es problemlos noch eine weitere Woche „ausgehalten“. Es war soooo schön.
Wir können uns vorstellen, dass Anholt in den nächsten Jahren ein öfter ausgiebig besuchtes Reiseziel von uns wird.

Wir hatten uns optimal eingependelt:
– schlafen bis Finn uns zwischen 7-8 Uhr weckt
– Finn zum Spielen in unsere Koje holen
– duschen/ baden
– Frühstück (erst für Finn, dann für uns)
– Spielzeit mit Finn (meist im Sand, mit dem Ball auf einer Wiese oder ein Lauftraining bei Sturm *zwinker*)
– Finns Mittagessen und Mittagsschlaf (= Relaxzeit für uns)
– gern ein HotDog für uns nachdem Finn ausgeschlafen hat
– einkaufen
– Finns zweite Spielzeit und/oder Joggen für die Familie
– Finns Abend essen und danach gemeinsames Grillen
– 19:30h ging Finn ins Bett uns es blieb Elternzeit übrig :o)

Ein paar Impressionen – alle mit dem Handy fotografiert, da ich die Kamera bei dem feinen Anholtsand gar nicht rausgeholt habe:
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Lars geht schwimmen, Finn geht mit mir baden:
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Beim Grillen war Finn immer mit seinem Sandspielzeug dabei:
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Es gab zwischendurch auch mal einen Sturmtag:
IMG_9329_I(Windstärke 8 geht bis 40kn)
Da wir beim Grillen weggeflogen wären waren wir an dem Tag essen:
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Leckeren Fisch für mich, Lars hat sich lieber für einen Hamburger und ein Bier entschieden. Finn ist auf der Terrasse um uns herumgelaufen. ;o)
An dem Abend haben wir dann nicht gegrillt, sondern es uns im Cockpit gemütlich gemacht.
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Finn liest eine Geschichte vor ;o)
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Wenn wir unseren Mittag-HotDog essen, sieht das ungefähr so aus:
Zwei HotDogs und ein Quetschi für Lars und Finn, ich esse einen HotDog und brauche die gleiche Zeit, wie die Beiden zusammen *weiß auch nicht wieso*
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Unser Schiff mit dem Jogger davor:
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Der Jogger eignet sich übrigens super für die Sandwege von Anholt. Ich bin froh, dass wir ihn neben der normalen Karre auch dabei haben.

Noch ein echtes Highlight in der letzten Woche war unsere neue Bugleiter. Sie hat das Auf- und Absteigen bei den Schwimmstegen wirklich deutlich erleichtert. Klasse!
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Finn bekommt sein Mittagessen – Lars beobachtet dabei Hafenmanöver der ankommender Schiffe:
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Die Zeit auf Anholt war wirklich wunderschön!

Nur ein „Shoppingwunsch“ konnte uns nicht erfüllt werden – nicht mal im Supermarkt im Ort zu dem Lars an einem Abend noch einmal extra geradelt ist:
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Es gab keine Pampers  auf Anholt *grrr*
Finn trägt statt dessen nun ein dänisches „No-Name-Produkt“, welches leider nicht ansatzweise an das Fassungsvermögen von den gewohnten Pampers heranreicht. Tagsüber ist das kein Problem, wir müssen nur etwas aufmerksamer sein bzgl. des Füllgrades. Aber nachts hält die Windel echt nicht trocken und das ist unangenehm. Wir haben noch für 4 Nächte echte Pampers und beschließen daher die Insel auf der Suche nach einem größeren Supermarkt zu verlassen. Es soll ja jedem Crewmitglied gut gehen, außerdem mögen wir unsere störungsfreien Nächte *zwinker*

Heute Nacht haben wir uns dann schweren Herzen von Anholt „losgerissen“ und sind begleitet von toller Livemusik, die aus dem Hele schallte, ausgelaufen:
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Der Windpark vor Anholt hat die Diskobeleuchtung dazu geliefert.
Als wir an ihm vorbei waren wurde es dann eine dunkle Nacht, ohne schönen Sonnenaufgang:
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Bis in den frühen Morgen war es außerdem recht kalt. Finn und ich waren froh, dass wir nicht die ganze Nacht draußen sein mussten. Aber auch am frühen Morgen mussten wir uns noch warm anziehen:
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Ist das wirklich unser Sommer? Gestern waren wir doch noch baden…

Um kurz nach 10 Uhr sind wir auf Ballen angekommen. Das war jetzt unsere letzte größere Etappe und damit wahrscheinlich auch unsere letzte Nachttour. Die kurzen Strecken ab hier können wir gut mit Finn bzw. in seiner Mittagspause segeln, das wird wieder einfacher.

In Ballen gibt es erstmal ein leckeres Frühstück – zugegeben, für Lars gibt es HotDogs – und dann stürmen wir den Supermarkt.
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Leider gibt es auch hier keine Pampers… ;o(

Wir werden sehen – ob wir dann Morgen schon weiter fahren…
Kommt Zeit, kommt Rat.
Jetzt ist erstmal Zeit für den Mittagsschlaf – heute für die ganze Crew.

Schnappschuss von Anholts „Harpunier-Verein“… Was die wohl jagen?
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Starthafen: Anholt
Zielhafen: Ballen
Tagesmeilen: 60,34 sm

Gesamtmeilen 657,00 sm

Entspannt eingeweht (Anholt)

Ups, mit Erstaunen habe ich eben festgestellt, dass heute schon Mittwoch der 08. Juli ist. Wir sind doch eben erst auf Anholt angekommen. *wunder*
Hmm, Zeit für einen Blogeintrag, obwohl ich gestehen muss, dass ich hier wenig fotografiert habe…

Erstaunlich wie schnell die Tage ins Land ziehen können, obwohl man doch eigentlich gar nichts macht. Wir lassen uns so dahin treiben, machen immer etwas, aber eigentlich nichts außer uns zu entspannen. ;o)

Hier ist es manchmal so richtig heiß. Dann stellen wir Finn den Pool auf,
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gehen alle zusammen gut „behütet“ einen HotDog essen
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oder an den Strand:
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Ja, selbst ich war hier schon baden!

Montag war ein super windiger Tag. Der Himmel war zwar häufig blau, aber wir sind fast weggeflogen. An dem Tag hat Finn dann Laufen bei Starkwind geübt – das brauch ein kleiner Seemann ;o)
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Die Kick, die uns gegenüber lag,
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ist an dem Tag tatsächlich ausgelaufen.
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Draußen waren echt harte Bedingungen.
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Dazu kam, dass es Probleme mit dem Vorsegel gab. Sie sind dann zum Glück wieder reingekommen und erst am nächsten Tag bei besseren Bedingungen erneut ausgelaufen.

Wir haben gar nicht erst mit dem Gedanken gespielt Anholt zu verlassen.
Die Wellen schauen wir uns lieber von der sicheren Hafenmole aus an:
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Am Dienstag ist das Wetter wieder traumhaft schön. Unsere lieben Nachbarn – Petra und Frank – verlassen uns gen Schweden. „Wir wünschen Euch einen schönen Urlaub und freuen uns, Euch in der Heimat wiederzusehen. Liebe Grüße!“
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Gestern waren wir joggen – knappe 8 Kilometer für die Familie. Ok, Finn hilft in seinem Babyjogger nicht wirklich mit. Wir waren aber joggend beim Supermarkt im Ort und durften alle Lebensmittel in Finns Jogger verstauen.
Finn hat dafür einen Fußball abgestaubt:
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Es gibt also genug zu erleben, wenn wir mal nicht im Sand sitzen ;o)
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Im Hele hatten wir auch schon Glück. Tolle Livemusik auf der Terrasse – so kann es weiter gehen. Heute träumt Lars von einem großen Cup Danmark (Vanilleeis mit heißer Schokoladensoße) im Hele. ;o)
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Abends waren wir bisher jeden Abend auf dem Grillplatz. Das ist so schön einfach, denn der Grill wird vom Hafenmeister angeschmissen
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und man braucht nur sein Fleisch mitbringen und kann loslegen. Dazu hatten wir jeden Abend Glück – nette Gespräche und Spiel-Spaß für Finn und den tollen Blick auf den Hafen:
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Aktuell ist Anholt noch klar in dänischer Hand,
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aber man trifft auch immer wieder sehr nette Deutsche für einen Plausch.

Wir haben uns wetterbedingt darauf eingestellt noch bis Samstag zu bleiben. Heute Nacht soll es noch mal so richtig viel Wind geben – wir werden doppelte Leinen ausbringen zur Sicherheit.
Es ist aber wunderschön hier und die Wolken, die vorbeikommen halten sich an der flachen Insel ja nicht fest, sondern ziehen schnell weiter. Daher ist immer einen Augenblick später auch wieder die Sonne da.

Ein guter Ort um entspannt einzuwehen. :o)

Wieder eine „Nachtwanderung“ (Vinga – Anholt)

Die Wetterbedingungen sind perfekt – spiegelglattes Wasser, kein Wind.
Lars und ich schieben uns 0:30 Uhr in der Dunkelheit aus dem Hafen. Nur der Leuchtturm von Vinga weißt uns den Weg:
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Nach dem Auslaufen gehe ich nach unten und „bewache“ Finn. Wir würden Finn durch die Motorengeräusche im Cockpit nämlich nicht hören, wenn er schreit. Aufstehen und Bescheid sagen kann er ja noch nicht. Daher lese ich unter Deck und lausche Finns Schnarchen ;o)
Dafür weiß ich jetzt bei meinem Buch wer der Mörder ist *zwinker*

Lars „Cockpit“ für die Nachtfahrt sieht so aus:
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Rechts die Navigationsecke mit Bedinungselement für die Selbststeueranlage, elektronische Seekarte auf dem IPad inkl. AIS…
Links die „Bord-Animation“ – er guckt einen Film auf dem Laptop

Ausgestattet mit Kaffee, Tee, Schokolade und Frikadellen geht es uns nachts also nicht schlecht bei der Überfahrt. ;o)

Die ersten großen Pötte, die uns auf der Schifffahrtsstraße begegnen sind:
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Je weiter der Tag erwacht, desto mehr Schiffe sieht man auf dem AIS:
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Der Sonnenaufgang:
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Am frühen Morgen ist es noch etwas dunstig,
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aber die Sonne braucht nicht lange, um aufzuklaren.
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Finn und ich stehen um 7 Uhr auf. Nach Finns Frühstück gibt es für Lars und mich noch leckere Pfannenkuchen und dann sind wir schon da. Um 10 Uhr fest auf Anholt *unglaubllich*

Hier ist es super, super heiß. Wir gehen mit Finn direkt an den Strand und Lars stürzt sich erstmal in das total klare Wasser.
Nach einer Spielzeit und dem Mittagessen für Finn schläft die Crew nun in der verdienten Mittagspause.

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Starthafen: Vinga
Zielhafen: Anholt
Tagesmeilen: 56,80 sm

Gesamtmeilen 596,66 sm

Endlich Vinga (Rörö – Vinga)

Gestern Morgen war es soweit. Wir haben uns von unserem geliebten Rörö und damit leider auch von meinen Eltern verabschiedet. Wir wollen uns langsam gen Süden treiben lassen.

Der Plan stand schnell. Vinga wurde als nächstes Ziel ausgesucht.
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Von dort ist die Distanz nach Anholt nicht ganz so lang und außerdem wurde uns Vinga von vielen Seiten empfohlen. Nachdem wir den Hafen im letzten Jahr nicht kennengelernt haben, soll es dieses Jahr klappen.

Wir starten direkt nach dem Aufstehen um ca. 8Uhr, ohne Frühstück. Finn bekommt nach dem Auslaufen dann als erstes sein Frühstück. Wir nehmen nur einen Kaffee und warten bis zur Ankunft, um dann dort gemütlich zu frühstücken.
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Beim Auslaufen aus Rörö war noch sehr starker Seenebel zu sehen. Unterwegs sehen wir die Nebelfelder auch noch, aber Innen (= im Schärengarten, da wo wir langfahren) ist die Sicht absolut klar. Der Nebel scheint nur über der offenen See zu sein.
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Finn erinnert uns daran, dass wir uns eincremen und wendet sich erst wieder seinem Spiel zu nachdem Lars und ich sonnengeschützt sind ;o)
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Kurz vor Vinga holt uns der Nebel dann doch noch ein.
Vinga liegt bei unser Ankunft auch stark im Nebel:
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Vinga ist ein sehr, sehr kleiner Hafen. Es gibt eigentlich nie auf Anhieb freie Plätze.
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Das ist auch der Grund, warum wir im letzten Jahr hier nicht festmachen konnten.
Unsere Ankunftszeit in diesem Jahr ist perfekt gewählt. Wir sind um kurz nach 10h vor Ort und müssen nur kurze Zeit in einem Päckchen am Fähranleger warten, bis ein schöner Platz mit eigener Muringleine für uns frei wird.
Passend zu unser Ankunft am Liegeplatz reißt der Himmel auf und wir können einen Gang über die Insel unternehmen.

Die beiden Hafeneinfahrten:
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Wir laufen zum Wahrzeichen von Vinga – dem Leuchtturm mit dem roten „Kegel-Haus“ daneben.
Ivonne und Finn im Taube-Museum auf der Insel:
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Auf den Leuchtturm kann man steigen, allerdings ist dieser Aufstieg mit/für Finn aus Sicherheitsgründen nicht erlaubt. Lars und ich wechseln uns also ab. Einer besteigt den Leuchtturm, der andere hört mit Finn den Seemannsliedern zu, die live in dem roten „Kegel-Haus“ dargeboten werden:
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Man muss oben auf dem Leuchtturm für den Ausblick eine Leiter besteigen und dann durch eine Bodenklappe klettern. Das wäre in der Tat mit Finn nicht so einfach gewesen:
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Die Aussicht auf die Insel ist jedoch klasse:
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Richtung Göteborg klare Sicht:
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Richtung Kattegat sieht man noch die Nebelbänke:
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Nach dem Besuch auf dem Leuchtturm drehen wir noch eine Runde über die Insel – der Hafen ist wieder bis auf den letzten Platz gefüllt:
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Am Nachmittag bekommt Finn sein eigenes „Pool-Deck“ mit privater Pool-Party.
Es ist einfach so warm, dass eine Abkühlung notwendig ist:
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Im Anschluss – schade, dass die tollen Momente immer so schnell vorbei gehen – wird ohne Pool im Cockpit gespielt. Finn ist genügsam, eine Wäscheklammer und eine leere Flasche sorgen auch für Spaß ;o)
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Am Abend gibt es bei uns dann nur schnelle (aber super leckere!) Nudeln und dann gehen wir früh ins Bett, denn Lars und ich stehen schon um kurz nach 24h wieder auf, um die Nachttour nach Anholt in Angriff zu nehmen…

Unser Fazit zu Vinga: Der Hafen ist wirklich süß und hat seinen eigenen Charme. Der Leuchtturm und das „Kegel-Haus“ sind ein tolles Fotomotiv, die Menschen hier lieben ihre Insel und der Hafenmeister, der hier den Überblick behält, ist besonders sehenswert.
Wir kommen wohl dennoch nicht so schnell wieder. Die Tatsache, dass man selten auf Anhieb einen Platz bekommt macht es kompliziert und es gibt einfach so viele schöne Orte und Schären hier in der Nähe. Wir würden in der Hauptsaison eher eine andere Anlaufmöglichkeit beim nächsten Mal wählen. Es war aber schön Dich kennengelernt zu haben, Vinga!

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Starthafen: Rörö
Zielhafen: Vinga
Tagesmeilen: 12,03 sm

Gesamtmeilen 539,86 sm

Hafen mit Suchtpotential (Rörö)

Rörö gefällt uns sehr, sehr gut. Dieser Hafen hat alles was man sich wünscht. Schären, Strand, Supermarkt, Ausrüster, Spielwiese, Restaurant, Cafe, Eisladen, Sanitäreanlagen inkl. Waschmaschine und Trockner, tolle Grillplätze, eine tolle Atmosphäre… Das wissen auch die Schweden. Hier sind fast nur Einheimische und auf jedem Schiff gefühlt mind. 3 Kinder.
Für Finn gibt es unheimlich viel zu erleben und zu entdecken. Der perfekte Ort für Hafentage, daher konnten wir nicht widerstehen und waren die letzten zwei Tage hier.

Die Zeit haben wir sehr genossen.
Mit Finn auf der Wiese:
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Eis essen:
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Spazieren- oder Einkaufen gehen:
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Grillen (@Ole: Exkurs zum Cob-Grill siehe unten):
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Finn führt auch gern Oma und Opa aus ;o) und übt dabei Laufen
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Hier hat Finn sich in den Kopf gesetzt, dass er den Einkaufskorb auch noch tragen will:
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Irgendwann war es ihm dann aber doch lieber, dass Opa den Korb weiter trägt ;o)
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Die Männer (ohne Finn, der macht Mittagsschlaf) basten:
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Und das Tolle ist, da wir die „KiTa-Sowieso“ dabei haben, bleibt für Lars und mich super viel freie Zeit übrig.
Z.B. zum Telefonieren mit Freunden und zum Lesen:
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zum Klettern auf den Felsen:
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Der Weg führte uns zu einem tollen Blick auf den Hafen und auf die Schären:
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Der Hafen von der anderen Seite:
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Dieser Ort ist ein echter Tipp! Unbedingt hinfahren!!!

@Siggi: Alles, alles Liebe und Gute zu Deinem Geburtstag!
Finn wollte Dir ein Ständchen singen, leider haben wir Dich nicht erreicht, aber das Ständchen findest Du auf Deinem Anrufbeantworter:
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@Ole: Anbei ein paar Detail-Bilder von unserem getunten Cob-Grill (wir werden oft beim Grillen diesbezüglich angesprochen):
Wir haben eine Grillplatte, die eigentlich zu einem Webergrill gehört, aber perfekt auf den Cob-Grill passt (http://www.onlinedeal24.de/detail/index/sArticle/600).
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Um das Grillrost zu fixieren (= das seitliche Abrutschen zu verhindern) hat Lars drei Schellen angebracht:
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Wir grillen mit normaler Kohle – nicht mit den speziellen Cob-Brikets:
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Insgesamt bleibt der Grill weiterhin anfassbar/ tragbar. Er wird aber heißer. Auf unser Teakdeck würden wir ihn mit den Modifikationen nicht stellen. Das ist uns aber auch nicht so wichtig, wie richtig viel Power beim Grillen zu haben.

Schnappschüsse:

Schwedische Segel-Früh-Erziehung:
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Pures Kinderglück – drei Kinder nach dem Spielen am Strand, völlig fertig, jeder mit einer Chipstüte beobachten das Hafentreiben:
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Souvenir aus Marstrand (Marstrand – Rörö)

Nach einem leckeren Frühstück auf der Sowieso haben Lars und ich heute Morgen frei.
Finn ist mit Oma und Opa auf dem Spielplatz bei seiner „Lieblingsrutsche“.
*Die Bilder sind von unserem gestrigen Besuch bei der Rutsche:
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Finn liebt diese Rutsche, da er es nach einigen Übungsrunden raus hatte, ganz allein zu rutschen.
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Lars und ich nutzen unsere freie Zeit und gucken uns noch einige Regatten an.
Wir suchen uns einen tollen Platz auf der Mole, direkt bei der Start- und Ziellinie.
(Heute müssen wir ja nicht darauf achten, dass Finn in der Nähe gut spielen kann *zwinker*)
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Es finden „Sponsoren-Regatten“ statt, d.h. die Boote segeln keine 1:1-Match-Races, sondern alle Boote starten gleichzeitig und segeln einmal up-and-down.
Start:
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Dann eine Kreuz zur Tonne und im Anschluss wird der Spi gesetzt:
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Um 11 Uhr ist das Spektakel vorbei, die Schiffe fahren zurück in den Hafen und wir „begleiten“ sie:
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Lars kauft sich noch schnell *so schnell kann nur ein Mann sein* Schuhe und dann treffen wir unsere drei Spielplatzbesucher – glücklich, zufrieden und müde ;o)
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Finns Mittagspause nutzen wir, um Marstrand zu verlassen.
Wir bringen ein „Souvenir“ mit – Sowieso *grins*
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Gemeinsam fahren wir durch den engen Kanal Richtung Rörö:
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@Helmut: Ich habe heute (fast) den ganzen Tag einen Sonnenhut getragen.
*lieb, dass Du an uns denkst*
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In Rörö waren wir vor ca. einer Woche schon mal. Der Hafen hat es uns angetan. *so schön*, daher mussten wir noch einmal herkommen.

Rörö ist eine Schäreninsel mit Strand!
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Hafeneinfahrt:
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Der Hafen ist – anders als letzte Woche – richtig voll.
Wir bekommen aber zwei schöne Plätze (Heckanker), dicht neben einander.

Direkt nach der Ankunft merken wir wie schön es ist einen „Souvenir“ (=Oma und Opa) dabei zu haben. Finn wird zum Strand entführt:
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Lars nutzt den Freiraum unter Deck und wechselt das Öl von unserem Motor.
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Im Anschluss geht auch er baden.
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Die „Ausbeute“ von Finns Nachmittag mit Oma und Opa am Strand:
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Viele nasse Klamotten, Windeln wurden nicht gebraucht, nackig ist es viel schöner *zwinker* und ein definitiv super glückliches Kind :o) DANKE!

Den Abend runden wir ab, in dem wir schön grillen:
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Es ist traumhaft hier. Die Abendstimmung im Hafen beginnt und wird getopt von einem Schweden, der in seinem Cockpit für uns alle Gitarre spielt und singt.

PERFEKT!

Schnappschüsse aus Marstrand:

Wir haben die Crew der Möwe wieder getroffen. Wie schön Euch zu sehen!
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Ein mobiler Geldautomat *Gibt es so etwas auch in Deutschland?*:IMG_0358 IMG_0359

Während die Sponsoren am Vormittag segeln durften, mussten die Profis Interviews geben. Die waren sicher froh am Nachmittag wieder selbst aufs Wasser zu dürfen:
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Ein „Puzzel“ für Männer – ein 40-Fuß-Cat zum zusammensetzen ;o)
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PS: Am Ende des gestrigen Beitrags habe ich noch einige Fotos eingefügt.

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Starthafen: Marstrand
Zielhafen: Rörö
Tagesmeilen: 9,55 sm

Gesamtmeilen 527,83 sm