Eigentlich haben Finn und ich uns heimlich vorgenommen Lars zum Langschläfer umzuerziehen. *zwinker* Heute Morgen hat die gesamte Crew der Perfect Match jedenfalls erst um 9h die Augen aufgemacht.
Aus dem Bett aufgestanden sind wir dann aber immer noch nicht. Mit unserem Eisbären (der begleitet Lars und mich schon vom ersten Tag an) waren wir zu viert in der Koje. Jeder durfte sich einen Kuschelpartner aussuchen. ;o)
Wir hatten Glück – Finns Wahl:

Für den Rest des Tages kann ich nur ein Wort finden, auf das Wolle das Copyright hält: EINGESONNT!
Bei traumhaftem Wetter lassen wir heute einfach nur die Seele baumeln. Wir hatten viele Dinge auf dem Zettel, die wir hätten tun können, z.B. eine Wanderung am Strand, kleinere Reparaturen am Boot, ein Bummel zum Supermarkt im Dorf…
Nichts davon haben wir geschafft.
Wir wurden so von der Sonne „eingepackt“, dass der Tag einfach so verging.
Ich gucke in der Sonne sitzend den Ablegemanövern zu:

Zu sehen gab es genug.
Der Hafen um 10h:

Außerdem kommt die Fähre ab und zu:

Da Hafenkino gucken hier so viel Spaß macht sorgt Lars für klare Sicht:

Im eingesonnten Zustand kann man nur noch spielen, lachen, lesen, chillen:

Abends gibt es Schnitzel mit Gemüse und Kartoffeln. *lecker*

Und damit beschließen wir den Tag bei einem Sundowner. Der Sonnenuntergang wird wieder genauso malerisch werden wie gestern. *freu*

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Antworten auf eingegangene Fragen:
Was bedeutet „ge-nerd-elt“?
Dies ist ein von uns geschaffenes Verb. Es leitet sich ab von dem Begriff „Nerd“.
Gem. Wikipedia: „Nerd [nɜːd] (engl. für Fachidiot,Computerfreak, Sonderling, Streber /Geek, Außenseiter) ist ein gesellschaftliches Stereotyp, das besonders für in Computer, Science-Fiction oder andere Bereiche aus Wissenschaft und Technik vertiefte Menschen steht. … Am häufigsten sind Computerenthusiasten gemeint. Während der Begriff ursprünglich negativ, insbesondere im Sinne von sozialer Isolation, besetzt war, hat er sich in Internetcommunitys und unter Computerspielern und -freaks zu einer selbstironischen Eigenbezeichnung gewandelt.[1]“
Ich nenne Lars manchmal liebevoll meinen „Nerd“, wenn er wieder mal in eine technische Spielerei versunken ist. Den Ausdruck meine ich dabei stets anerkennend und wertschätzend. „Nerd-eln“ nenne ich dann die Tätigkeit, die zu einem meist schwarzen Computerbildschirm voll mit kryptischen weißen Zeilen führt. ;o)
Kann man mit Baby Spi segeln?
Grundsätzlich kann man wohl alles mit seinem Baby machen, wenn man sich dabei wohlfühlt und es dem Baby dabei gut geht. Wir handhaben es beim Segeln so, dass wir nur das machen, was auch einer allein beherrschen kann. Damit sind wir sicher, dass Finn immer zu seinem Recht kommt, d.h. jederzeit gestillt, bespaßt, gewickelt etc. werden kann. Wir wollen ja, dass er das Segeln mag und tolle Gefühle und später auch Erinnerungen damit verknüpft. ;o)
Beim Spi-Segeln, wenn es nicht total flau ist, sind häufig vier Hände besser als zwei, daher baumen wir in diesem Jahr eher die Genua aus. Das ist einfacher. *zwinker*



