Gestern begann der traumhafte Sonnen-Tag mit einem leckeren Frühstück auf Omö.

Im Anschluss haben wir uns von Omø nach Lundeburg verholt. Leider wehte kein Wind, so dass die Diesel-Genua zum Einsatz kam.
In Omö lag eine X-99 mit defektem Motor, denen wir angeboten haben sie ein ein Stück mitzunehmen.
Beim Ablegen mussten wir schnell sein, denn die Omö-Fähre war gerade im Anflug.

Mit der X-99 im Schlepptau haben wir es aber dennoch gut und rechtzeitig aus dem Hafen geschafft.

Damit sie das Fahrwasser mit den großen Frachtern gefahrlos passiert, haben wir die X-99 noch ein Stück weiter mitgenommen. Wir hätten sie auch gern bis Lundeburg geschleppt, aber die Crew wollte es nach dem Fahrwasser auf eigenem Kiel nach Bagenkop versuchen. Hoffentlich hat das geklappt, so richtig können wir uns das nicht vorstellen…
Während des Abschleppens (und natürlich auch danach) waren wir total entspannt.
Wir haben für Finn den Pool aufgebaut, so dass er schön während der Fahrt baden konnte.

Peer hat die meiste Zeit der Überfahrt unter seinem Mobile geschlafen :o)


In Lundeburg haben wir dann natürlich nach dem Anlegen

noch den Spielplatz unsicher gemacht

und es wurde begeistert gekeschert.
Lars besorgt die Köder für die Krabbenangel:

Finn fasst mutig einen Krebs an:

Lars und Finn fangen auch gemeinsam diverse Krebs:

Am Ende der Kescher-Aktion hat sich Finn beim Freilassen der Krebse den Wassereimer leider fast komplett selbst über die Hose gekippt. Lars hat beim Ausziehen geholfen und zurück an Bord ging es dann einfach nur noch in Windel und Schwimmweste. *grins*

Der Sommertag aus dem Bilderbuch endete mit einem leckeren Essen im Cockpit.
So könnte es weiter gehen!
Leider hat es in der Nacht angefangen zu regenen und heute Morgen war draußen alles nass. Der Sommer macht eine kurze Pause.
Zum Glück ist für Morgen und die nächste Woche wieder gutes Wetter angesagt, so dass uns die paar Regentropfen nicht wirklich stören. Wir ändern einfach unsere Pläne (eigentlich wollten wir ein Hafentag in Lundeborg machen) und fahren heute ein Stück weiter.
Wir Segler ziehen bei Regen ja einfach Ölzeug an und fahren los.
Dann merkt man schlechtes Wetter gar nicht. *zwinker*

Unterwegs haben wir dann den Zielort festgelegt – Svendborg.
Die Familie beim gemeinsamen Blick ins Hafenhandbuch:

Einer guckt noch nicht hin ;o)

Bei der Einfahrt in den Hafen sehen wir Tümmler

Direkt nach dem Anlegen beginnt Finn wieder mit seiner Ente zu spielen.
Plötzlich machte es „Platsch“ und Finn schwamm im Hafenbecken.
Da hat sich wohl einer zu weit über die Reling gebeugt….
Zum Glück hatte Finn seine Schwimmweste an.
Jetzt weiß er warum wir immer darauf bestehen, dass er die immer – wirklich immer! – trägt. Die Schwimmweste hat ihn sofort auf den Rücken gedreht und der Kragen hat seinen Kopf hoch gehalten. Klasse!
Finn hat vor Schreck natürlich sofort angefangen zu weinen, man konnte ihn also gut hören. Lars hat seine Seestiefel und die Öhlhose ausgezogen und ist direkt hinterher gesprungen. Ich habe das nasse Kind dann auf dem Steg in Empfang genommen.


Finn hat sich ordentlich erschrocken, aber es ist sonst nichts weiter passiert.
Irgendwann passiert es jedem echten Segler und bei den vielen Seemeilen, die Finn bereits zurückgelegt hat, war er einfach mal dran. ;o)
Wir sind froh, dass sich Finn für diese Erfahrung so einen guten Moment ausgesucht hat. Wir lange fest im Hafen, waren direkt in der Nähe, das Wasser und die Luft waren nicht so kalt, der Steg war sehr niedrig, Papa konnte direkt hinterher springen und die Situation klären. Dabei lief alles ganz ruhig und besonnen hab. Eigentlich müsste Finn das Erlebnis als o.k. abspeichern.
Wir sind gespannt was Finn erzählt, wenn er gleich aus dem Mittagsschlaf aufwacht. :o)