Midsommer auf Fotö (Fotö)

Freitag der 19.06. – Midsommer
Wir wissen nicht was das bedeutet. Die Boote vor und hinter uns am Gastliegesteg werden von ihren Eignern mit Flaggen geschmückt. Sonst ist es hier ruhig, der Tag ist sonnig mit Wolken, ohne Regen.
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Wir starten wie immer mit einem leckeren, entspannten Frühstück, welches nur kurz von Finn „unterbrochen“ wird, der unerlaubter Weise Lars Badelatschen über Bord wirft. Lars rettet den Schuh und „bestraft“ Finn daraufhin mit einer Wassertropfen-Dusche. ;o)
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Im Anschluss nehmen sich die Beiden das vordere Relingsnetz vor und perfektionieren die Befestigung mit den Harken, die wir in Göteborg gekauft haben.
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Nach der getanen „Arbeit“ wird einen Augenblick gechillt.
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Finn macht heute nur einen kurzen Mittagsschlaf – irgendetwas hat ihn geweckt bevor er fertig war, erneut einschlafen konnte er aber auch nicht wieder. Wir erbarmen uns und packen den kleinen, quängeligen Kerl in seine Karre und gehen einfach etwas über die Insel.
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Dabei beruhigt er sich ganz schnell und guckt sich zufrieden, allerdings schnullernd die Gegend an. Wir besteigen die ersten Scheren in diesem Jahr:
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Fotö ist echt süß, aber außer ein paar Flaggen deutet nichts auf ein großes Midsommerfest hin.
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Während wir durch den Ort laufen sehen wir dann doch Schweden mit Blumenkränzen im Haar, viele Familien mit ihren Freunden im Garten zusammen essen und spielen. Die Tische sind mit Blumen bestückt, es gibt fast immer Erdbeeren als Nachspeise.
Am Sportplatz kann man Festvorbereitungen beobachten.
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Der Midsommertanz startet um 15 Uhr – wir können die Musik vom Hafen aus hören.
Den armen Schweden geht es aber leider in etwa so wie uns bei der Kieler Woche. Immer genau zu der entscheidenen Zeit ist das Wetter ungemütlich. Es ziehen gerade dunkle Wolken über und es ist ziemlich kalt.
Wir beschließen etwas abzuwarten und erst etwas später zum Fest zu gehen.

Was uns erstaunt, als wir um 16 Uhr bei der Festwiese ankommen, ist dass die Tänze dann schon vorbei sind und die Musik bereits wieder aufgehört hat zu spielen.
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Ist das immer so? Wir hatten erwartet, dass bis spät in den Abend gefeiert, gegessen, getrunken und getanzt wird. Wir entdecken aber auch sonst keine alkoholisierten Menschen, hören kein lautes Lachen von anderen Schiffen oder aus den Gärten… Entweder Fotö ist eine sehr gesittete Insel, das Wetter hat alle in die Häuser getrieben oder die Schweden genießen ihr Midsommerfest einfach anders als wir das in Deutschland erleben würden.

C’est la vie. Lars und ich (natürlich mit Finn) lassen es uns an Bord gut gehen und gönnen uns zur Feier des Tages Sekt und Schokolade. :o)

 

Samstag, 20.06.2015

Heute ist der Himmel entgegen der Wettervorhersage dann richtig blau.
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Es ist so schön hier, Finn spielt so glücklich vor sich hin… Wir beschließen wohl noch einen Tag zu bleiben.

Wenn man zur Hafeneinfahrt hinausguckt – über die Hafeneinfahrt erzähle ich im nächsten Blog etwas, wenn wir diesen Hafen auch wieder heil verlassen haben, denn die ist wirklich eng – dann sieht man nicht weit entfernt Vinga.
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Wir wollten schon im letzten Jahr gern nach Vinga, haben nur keinen Platz mehr bekommen und mussten weiter fahren. Wir spielen mit dem Gedanken dorthin zu verholen, aber es ist so schön hier. Wir könnten auch bleiben und einfach heute Abend hier grillen…

Man merkt, wir sind im Urlaub angekommen. Wir genießen die Sonne und entscheiden es später *zwinker*

Nachtrag:
Später sind wir dann nicht mehr losgekommen.
Lars und Finn waren joggen und haben dabei von der Nachbarinsel (verbunden durch eine Brücke) Grillfleisch besorgt.
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Und abends haben wir dann schön gegrillt.
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Beim Grillen haben wir nette Schweden kennen gelernt, die uns für den Abend zu ihrer privaten Midsommerparty eingeladen haben. So feiert man hier also… Cheers!

 

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